Wie behandle ich eine Blutung?

Univ. Prof. Dr. Pabinger-Fasching: Behandlung einer Blutung

Kleine, oberflächliche Blutungen können Sie oft schon stoppen, indem Sie mit einem Tuch darauf drücken. Große Blutungen bedürfen grundsätzlich einer ausreichenden Substitution. Das heißt, der fehlende Faktor wir durch die intravenöse Verabreichung eines passenden Gerinnungspräparates ersetzt. Beginnen Sie mit dieser Behandlung, sobald Sie erste subjektive Anzeichen einer Blutung verspüren. Ihr rasches Handeln ermöglicht eine schnelle Blutstillung und verhindert dadurch größere Gelenk- und Gewebeschäden. Können Sie sich selbst beziehungsweise Ihre Angehörigen Ihnen nicht mehr ausreichend helfen, sollten Sie unbedingt einen Notarzt hinzuziehen oder sich in eine Notfallambulanz begeben.

Checkliste zur Behandlung von Gelenkblutungen

Behandlung von Gelenkblutungen Schritt für Schritt

Da Gelenkblutungen bleibende Schäden an den Gelenken verursachen können, ist es wichtig, sie schnell zu stoppen. Je früher die medizinische Versorgung einsetzt, desto weniger Blut gelangt in den Gelenkspalt und desto geringer sind auch die Schmerzen und die Folgeschäden in den Gelenken.
Idealerweise beginnen Sie mit der Behandlung innerhalb der ersten zwei Stunden. Warten Sie nicht, bis Sie Schmerzen verspüren oder die Gelenkbeweglichkeit leidet, sondern reagieren Sie bei den ersten Anzeichen.

Inhalte wurden in Zusammenarbeit mit Univ. Prof. Dr. Pabinger-Fasching entwickelt: Stand Jänner 2017

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