7. Alltag mit Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs – Alle Fragen

Bei Eierstockkrebs wird häufig nach Operation und Chemotherapie eine Erhaltungstherapie eingesetzt, um den Behandlungserfolg zu festigen und das Risiko eines Wiederauftretens zu verringern.

In diesem Kurs erfahren Sie, welche Formen der Erhaltungstherapie es gibt, wie diese wirken und worauf Sie im Alltag achten sollten. Sie lernen, wie Sie Nebenwirkungen erkennen, Arztgespräche gut vorbereiten und Ihre Therapie in den Alltag einbauen können. Außerdem erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie aktiv am Leben teilnehmen und Ihr Wohlbefinden während der Behandlung fördern können.

Einleitung durch Prof.in Dr.in Pauline Wimberger

Ja, liebe Patientinnen, ich möchte Sie ganz, ganz herzlich begrüßen. Mein Name ist Pauline Wimberger. Ich bin die Klinikdirektorin der Frauenklinik hier in Dresden. Wir sind ein nationales Krebszentrum. Ich bin gynäkologische Onkologin und mir liegt ganz besonders viel an der ganzheitlichen Therapie, sowohl das Operative als auch die Systemtherapie. Ich bin unter anderem eben auch mitverantwortlich für die Erstellung der Leitlinien zum Eierstockkrebs. Das ist heute unser gemeinsames Thema. Wie können wir diesen Meilenstein der Erhaltungstherapie optimal gestalten, damit Sie die bestmöglichen Ergebnisse haben?

Hier geht es zur Einleitung des Kurses: „Alltag mit Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs“

Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs im Alltag

Welche Arten von Erhaltungstherapie gibt es bei Eierstockkrebs und warum sind sie wichtig?

Ja, Erhaltungstherapie ist extrem wichtig. Wir sind froh, dass wir seit einigen Jahren beim fortgeschrittenen Eierstockkrebs Erhaltungstherapien anbieten können. Es ist hier wichtig, bei der Ersterkrankungs-Situation, der fortgeschrittenen Erkrankung, die drei Säulen der Therapie, die Operation, die Chemotherapie und eben auch die Erhaltungstherapie zu nennen.

Für die Erhaltungstherapie gibt es zwei verschiedene Wirkstoffgruppen. Einmal ganz wichtig, ein Antikörper , der die Gefäßneubildung beeinflusst. Und hier ist es so, dass man dieses Präparat, was über die Vene gegeben wird, typischerweise alle drei Wochen schon parallel zur Chemotherapie geben sollte und anschließend dann, nach Abschluss der sechs Zyklen Chemotherapie, gibt es eine Fortführung der alleinigen Antikörpertherapie für insgesamt 15 Monate.

Es gibt aber erfreulicherweise auch – was ein Meilenstein ist, in der Systemtherapie und was die Erhaltungstherapie anbelangt – die sogenannten PARP-Inhibitoren , die PARP-Hemmer. Was heißt das? Das sind Tabletten, typischerweise sehr gut verträglich, die Enzyme, bestimmte Proteine hemmen und die DNA-Reparatur beeinflussen. Die Erfolgsgeschichte dieser PARP-Inhibitoren hat begonnen bei Patienten, die eine BRCA1 oder 2 Mutation haben, weil sich hier eine fulminante Verbesserung des Gesamtüberlebens gezeigt hat, bei eben erfreulicherweise auch sehr, sehr guter Verträglichkeit. Und hier ist wichtig, dass man diese Tabletten, diese PARP-Inhibitoren nicht parallel zur Chemotherapie geben sollte, sondern erst nach Abschluss der Chemotherapie. Und in der Erstliniensituation haben wir hier drei verschiedene Möglichkeiten der PARP-Inhibitoren, mit unterschiedlicher Länge der Therapie – 2 bis 3 Jahre, je nach Präparat. Hier ist auch nochmal wichtig, dass Patienten auch die Möglichkeit einer Kombination dieser Antikörpertherapie mit dem PARP-Inhibitor haben. Da ist aber wichtig, dass diese Kombination von beiden Präparaten nur dann zugelassen ist, wenn Patienten eine BRCA1 oder 2 Mutation haben oder wenn eine HRD-Positivität vorliegt.

Wie sieht ein typischer Tag mit einer Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs aus?

Ein typischer Tag mit Erhaltungstherapie beim Eierstockkrebs kann natürlich sehr individuell sein. Es hängt davon ab, was die Patientinnen für eine Erhaltungstherapie bekommen. Wenn sie eben eine Antikörpertherapie bekommen, dann wird diese Infusion alle drei Wochen gegeben. Das heißt, wenn gerade dieser Tag ansteht, dass sie dann in eine Praxis gehen oder eben ins Krankenhaus, um die Infusion zu bekommen, sind sie dann sozusagen unter ärztlicher Aufsicht. Wenn ich nun eine Erhaltungstherapie mit Tabletten mache, dann kommt es natürlich drauf an, wird es kombiniert mit dem Antikörper, wo dann letztendlich natürlich auch das gleiche Management ist? Wenn ich „nur“ diese Tabletten, diese PARP-Inhibitoren gebe, muss ich mir im Klaren sein – starte ich das erste Mal mit dieser Therapie- dann muss man sich am Anfang engmaschiger beim Arzt vorstellen. Da empfehlen wir in den ersten vier Wochen wöchentlich kurz zum Arzt zu gehen, dass man sich austauscht: Wie ist die Verträglichkeit? Wie geht es mir? Wenn jemand, gerade in der Rezidiv-Situation, über viele Jahre unter dieser Therapie ist, dann ist natürlich klar, dass man dann bei guter Verträglichkeit die Abstände, in denen sich die Patienten beim Arzt direkt wieder vorstellen, auch nochmal strecken kann, dann auch bis zu drei Monate. Uns ist wichtig, dass man darüber spricht, wie bedeutend diese Erhaltungstherapie ist, weil wir zeigen konnten, dass das progressionsfreie Überleben signifikant damit verlängert werden konnte. Und deswegen ist es so wichtig, dass man natürlich auch „bei der Stange bleibt“. Und wichtig ist mir auch, dass man möglichst wenig in einer Praxis, in einem Krankenhaus ist und dass man seinen normalen Alltag eben möglichst so gestaltet, möglichst wenig an die Erkrankung zu denken.

Wie kann ich die Erhaltungstherapie gut in meinen Alltag integrieren?

Also ich denke ganz wichtig – gerade bei einer Tablettentherapie – ist, dass man daran erinnert wird, dass man eben immer zur gleichen Zeit eine bestimmte Routine hat. Viele Patienten sagen, sie nutzen ihr Smartphone, dass sie sich auch Mal „einen Wecker stellen“, dass sie es eben nicht vergessen. Ganz wichtig ist eben: Sollte es doch Mal vergessen werden, dass man dann nicht sagt, am nächsten Tag nehme ich dann zwei, sondern dass man dann natürlich am nächsten Tag wieder zur geeigneten Zeit weitermacht. Auch natürlich nochmal entscheidend: Dass man letztendlich diese Therapie auch annimmt, dass man sagt: wie kann man sie dementsprechend in den täglichen Alltag integrieren? Ja, dass man bestimmte Abläufe hat – also so eine Erinnerung, bei der man dementsprechend dran denkt, bei der man eben vielleicht vorm Zubettgehen bestimmte Rituale hat, sodass man dann die Tabletten nicht vergisst. Das ist natürlich wesentlich einfacher bei einer Therapie, die über die Vene gegeben wird. Da muss ich dann natürlich logischerweise zum Arzt gehen, um mir das geben zu lassen. Also es ist natürlich klar, dass damit auch eine bessere Überwachbarkeit hat: Ist der Patient, ist die Patientin gekommen und ist es dann letztendlich auch verabreicht worden? Aber da ist mir auch besonders wichtig, dass man im engen Kontakt ist. Wenn Mal ein Urlaub ansteht, wenn eine Familienfeier ansteht, dass man auch darüber sprechen kann und diese geplanten Abstände wie bei der Infusionstherapie, diese drei Wochen, auch Mal eine Woche verschieben kann. Wichtig ist die Lebensqualität, dass man da einfach schöne Ereignisse, Urlaub oder ein besonderes Ereignis, eine Familienfeier oder ein Event einplant. Und es ist für die Psyche extrem wichtig. 

Wie gehe ich mit unvorhergesehenen Ereignissen im Tagesablauf um?

Ja, wie gehe ich denn damit um – was ja zwangsläufig früher oder später auftritt, bei einer langen Therapie – wie geht man mit unvorhergesehenen Ereignissen um: Termine, Müdigkeit, Mattigkeit, Fatigue ? Ganz klar, dass man schauen sollte: Ist es nur ein kurzzeitiges Ereignis? Dann kann man die Therapie sicherlich auch Mal kurzzeitig pausieren. Aber wichtig ist, dass man dann eben mit dem Arzt oder der Ärztin spricht: Was sind die Probleme? Wie kann ich sie optimieren? Was kann man unterstützend tun, manchmal mit Medikamenten, aber manchmal – Stichwort Müdigkeit – ist es auch gut, sportlicher Aktivität, körperlicher Betätigung, Yoga und Hobbys nachzugehen, sich mit Freunden zu treffen, mit Familienangehörigen. Letztendlich sollte das Ziel sein, gerade in der Erhaltungstherapie, dass man so wenig wie irgend möglich an die Erkrankung denkt und nur so kurzzeitig wie irgend möglich aus seiner Routine herausmuss, und sich dann eben zu den Kontrollterminen beim Arzt, der Ärztin vorstellt.

Hier geht es zum Video-Interview: „Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs im Alltag“

Arztgespräche während der Erhaltungstherapie 

Wie kann ich mich auf Arzttermine während der Erhaltungstherapie vorbereiten?

Ja, wie bereite ich mich auf Arzttermine während der Erhaltungstherapie am besten vor? Ein Tipp meinerseits wäre hier ein Patienten-Tagebuch zu führen, wo man natürlich nicht ausgedehnt alles dokumentiert, sondern nur ganz kurz jeden Tag beschreibt. Was sind relevante Dinge, die mich beschäftigen? Müdigkeit, Mattigkeit, Übelkeit? Wie ist es mit dem Stuhlgang, zum Beispiel? Oder ist es einfach so, dass es mir, „lästig“ ist, jeden Tag eine Tablette zu nehmen? Dass man all das, was einen beschäftigt, was einen umtreibt, dass man das letztendlich kurz in seinen eigenen Worten verschriftlicht, um es dann eben auch bei dem nächsten Arzttermin dabei zu haben und vorzulegen, und es dann auch kurz anzusprechen, weil vieles vergisst man dann auch wieder. Wenn man dann nochmal zurückblättert, wie waren die letzten drei Wochen, zum Beispiel, dann kann man sich manchmal auch erinnern und hat dann auch für sich einen Eindruck: Ist es ein Thema, was mich in den drei Wochen nur einmal beschäftigt hat, oder war es jeden Tag, jeden zweiten Tag da? Da ist natürlich auch wichtig: Wie relevant ist das Ganze? Letztendlich hat man dann sozusagen eine gute Grundlage, dass man nichts vergisst, um das mit dem Arzt, der Ärztin dementsprechend besprechen zu können, um das auch wirklich optimaler zu machen, um eben auch wiederum zum Beispiel andere Medikamente verschrieben zu bekommen, damit die Verträglichkeit noch besser ist. Damit man wirklich bei der Stange bleibt und nicht denkt: „Ja, dann lasse ich das lieber Mal weg, weil ich irgendwelche Nebenwirkungen habe“, und das nicht kommuniziere.

Wie kann ich aktiv bei meiner Therapieplanung mitreden?

Ja, wie kann ich aktiv als Patient mitreden? Da ist ganz wichtig, dass man in den Austausch kommt. Dass Ihr behandelnder Arzt, Ihre behandelnde Ärztin um Ihre Sorgen und Nöte Bescheid weiß. Was beschäftigt mich? Was sind es für Nebenwirkungen, die mich beeinträchtigen? Oder aber auch was plane ich in den nächsten Wochen? Plane ich eine Familienfeier, einen Kurzurlaub? Wie kann ich das letztendlich integrieren? Und dass ich mir das auch verschriftliche, damit ich es nicht vergesse bei der nächsten Vorstellung, damit es eben nicht untergeht. Und wenn man Manches schon im Vorfeld weiß, kann man es dann auch viel besser dementsprechend einplanen. Wir animieren natürlich auch immer die Patientinnen, die Patienten sich zu engagieren, in Selbsthilfegruppen oder aber auch im Patientenbeirat. Wir hier an der Uniklinik in Dresden sind ja ein nationales Krebszentrum und machen natürlich auch viele Studien. Und da ist uns besonders wichtig, dass, wenn wir neue Projekte planen, nicht nur wir Ärzte und Wissenschaftler integriert sind, sondern auch die Patienten. Als Beirat ist es ganz, ganz wichtig, dass Patienten von ihrer Perspektive aus nochmal schildern: Wie empfinden sie das? So dass wir uns jetzt Mal Gedanken machen, was man vielleicht zukünftig untersuchen könnte. Auch da kann man sich sehr engagieren.

Hier geht es zum Video-Interview: „Arztgespräche während der Erhaltungstherapie“

Nebenwirkungen der Erhaltungstherapie verstehen

Welche Nebenwirkungen können bei der Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs auftreten?

Ja, Nebenwirkungen, die auftreten können, können natürlich sehr vielfältig sein. Ich möchte beginnen mit der Erhaltungstherapie, mit dem Bevacizumab, der Antikörpertherapie gegen die Gefäßneubildung. Da gibt es so ein paar Nebenwirkungen, die nicht selten vorkommen, und die muss man eben letztendlich im Hinterkopf behalten. Das ist einmal der hohe Blutdruck, sodass ich erst einmal die Ausgangssituation sehe und ihn anschließend auch weiterhin engmaschig kontrolliere. Dann das Risiko Blutungsstörungen, das heißt, wenn eine geplante Operation ansteht, sollte man, wenn möglich sechs Wochen pausieren, damit es nicht zu einem erhöhten Blutungsrisiko kommt. Auf der anderen Seite ist auch das Thrombose- bzw. Blutgerinnsel-Risiko und das Lungenembolie-Risiko etwas erhöht. Die Ausscheidung von Eiweiß im Urin kann ein Thema sein, aber insgesamt muss man sagen, bis auf die Situation mit dem Blutdruck – die bei der einen oder anderen Patientin Mal eine Herausforderung sein kann- sodass man mitunter auch Mal drei Präparate geben muss, um den Blutdruck zu senken, ist diese Therapie aber insgesamt sehr, sehr gut verträglich. Aber man muss diese Nebenwirkungen im Auge behalten und dementsprechend wichtige, häufige Nebenwirkungen sollte man natürlich mit den Patientinnen, mit den Patienten kommunizieren. Natürlich auch die Tabletten, die PARP-Inhibitoren, auch wenn sie Patienten mitunter viele, viele Jahre nehmen – was man natürlich nur macht, wenn sie auch gut verträglich sind – haben potenzielle Nebenwirkungen. Das sind vor allen Dingen Blutbildveränderungen. Deswegen sind diese engmaschigen Kontrolltermine am Anfang sehr wichtig, dass man sieht: Muss man gegensteuern, muss man vielleicht auch Mal eine Blutkonserve geben? Aber das sind alles Blutbildveränderungen, die die Patienten meistens gar nicht selbst merken. Stichwort Müdigkeit, Schlappheit, Fatigue – ja, auch das ist ein Thema und dementsprechend muss man da natürlich auch schauen, was kann man gegensteuern? Eben mit körperlicher Betätigung, an die frische Luft gehen, Yoga.

Ganz wichtig ist mir aber auch bei diesen PARP-Inhibitoren das Thema Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Durchfall. Das ist eigentlich, muss man sagen, bei der Mehrzahl der Patienten nicht das Thema. Aber auch da kann man natürlich gezielt unterstützen. Wo man Patientinnen aufklären sollte, ist – auch wenn es sehr selten vorkommt und nur in wenigen Prozent – dass schwerwiegende Blutveränderungen auftreten können. Stichwort: Arten von Blutkrebs, unter anderem eben auch bestimmte Leukämien, ein myelodysplastisches Syndrom. Das ist selten, aber kann natürlich relevant sein und dementsprechend wissen wir Ärzte, dass das man da ein besonderes Augenmerk draufhalten sollte. Aber ganz wichtig: Die PARP-Inhibitoren sind wirklich ein Meilenstein gewesen, dass wir diese Option haben. Ein Quantensprung. Was wir mit der Systemtherapie erreichen konnten, das hätten wir uns einige Jahre vorher nicht erträumen lassen. Und erfreulich ist eben, dass es bei der Mehrzahl der Patienten wirklich extrem gut verträglich ist. Nur so ist es ja auch möglich, dass die Patientinnen das viele Jahre einnehmen. Es ist wirklich ein Segen.

Was kann ich selbst tun, um Nebenwirkungen vorzubeugen?

Ja, eine wichtige Frage ist natürlich: Wie kann ich als Patient unterstützen, bestimmte Nebenwirkungen vorzubeugen? Ich sag mal, bei Blutbildveränderungen, da kann ich natürlich wenig tun. Aber Stichwort Müdigkeit, Mattigkeit, da kann ich natürlich dementsprechend viel tun. Bewegung, an die frische Luft gehen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle, Stichwort Gewicht – wenn Übergewicht beispielsweise ein Thema wäre. Die positive Einstellung, das ist extrem wichtig. Und was mir auch nochmal wichtig ist: Nutzen Sie die Chance, dass Sie auch zu Psychoonkologen gehen und sich von professioneller Seite unterstützen lassen. Viele von meinen Patientinnen sagen „Ja, das brauche ich doch gar nicht, ich bin doch gut eingebunden. Ich habe einen großen Freundeskreis, ich habe eine Familie, die mich unterstützt.“ Wunderbar, wenn das der Fall ist. Aber jemanden, der Sie wirklich von professioneller Seite im Gespräch begleiten kann – nahezu alle Patienten sagen mir im Nachhinein, wenn sie dann das Gespräch geführt haben, „Doch das hat mir ein Mehrwert gegeben, das hat mich noch mehr weitergebracht“, weil man einfach viel, viel offener mit jemandem professionellen Fremden auch über die innersten Ängste und Sorgen reden kann. Also nutzen Sie diese Chance. Und wenn Sie feststellen: Nein, das ist nichts für mich, dann haben Sie es eben ausprobiert. Und wichtig ist auch da natürlich, wie es immer so ist, der Austausch, dass man auch auf einer Wellenlänge ist, gerade in solchen Situationen, dass man hier letztendlich eine Bindung aufbaut. Und wenn man aus eigener Erfahrung reden kann, ist es immer auch nochmal ein bisschen etwas anderes, als wenn man nur „theoretisch“ darüber redet. Deswegen sind auch die Selbsthilfegruppen ein großer Mehrwert.

Warum sollte ich Nebenwirkungen ansprechen und wann sollte ich mein Behandlungsteam kontaktieren?

Also ganz wichtig ist, dass – auch wenn kein zeitnaher Arzttermin ansteht – wenn ich relevante Nebenwirkungen habe, sich außerplanmäßig meldet. Wir haben rund um die Uhr Kontaktdaten, wo man sich melden kann. Natürlich ist es immer am besten, sich zu den normalen Tageszeiten zu melden. Aber wir haben natürlich Notfallmöglichkeiten, eine Vorstellung ist rund um die Uhr möglich, egal ob Feiertag ist, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Da ist es eben schon auch wichtig, dass man auch das nicht verschleppt, weil es kann sonst auch mal lebensbedrohlich sein, wenn man denkt „Ja, das kriege ich schon noch ein paar Tage hin, bis ich mich dann wieder vorstelle.“ Deswegen versuchen wir schon eindrücklich den Patientinnen die häufigsten Nebenwirkungen, die auch klinisch relevant sind, näher zu bringen, damit Sie wissen, was ist jetzt wichtig? Es ist wichtig, dass man das am Anfang auch wirklich kommuniziert. Das Miteinander ist wichtig, dass einem nichts vorenthalten wird. So nach dem Motto: Ich möchte bei dieser Therapie bleiben, koste es, was es wolle. Das wollen wir nicht, sondern es soll ja eine gute Verträglichkeit gegeben sein. Wir wollen ja, dass die Patientinnen so wenig wie irgend möglich ihre Zeit beim Arzt verbringen, sondern sie sollen ihren Alltag genießen, mit ihren Lieben zusammen. Es gibt auch viele Patienten, die sagen „Die Arbeit ist für mich das Nonplusultra.“ Das ist mir auch nochmal wichtig: Dass man nicht nach Schema F vorgeht, sondern den Patienten, die Patientin mitnimmt und auch in dem intensiven Gespräch realisiert: Was ist der Patientin wichtig? Das muss man einfach austauschen, mit ihren eigenen Worten, denn es geht um sie. Sie sollen Lebensqualität haben.

Hier geht es zum Video-Interview: „Nebenwirkungen können bei der Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs verstehen“

Umgang mit Beschwerden der Erhaltungstherapie 

Was hilft bei Müdigkeit und Erschöpfung während der Erhaltungstherapie?

Ja, ein guter Punkt ist natürlich: Was gibt es für Tipps? Wie kann ich eine Müdigkeit, Mattigkeit, die mich akut überkommt, austricksen? Dass man versucht – es geht natürlich nicht immer-  aber kann man an die frische Luft gehen. Ja, ein Ortswechsel. Was macht mir sonst Spaß? Dass ich vielleicht kurzfristig, wenn ich kulturell interessiert bin, eine Ausstellung besuche oder eine Freundin anrufe. Zu jemandem aus der Familie sage: „Können wir uns kurz treffen? Ich brauche einen Tapetenwechsel.“ Ja, Kaffeeklatsch. Es muss keine große Sache sein. Ja, und dass man da einfach versucht, sich dementsprechend auch abzulenken. Wenn man das mit Bewegung kombinieren kann, sag ich jetzt mal, umso besser. Aber auch mal eine Massage, ein Wellnessstudio, das kann auch wirklich Berge versetzen, dass man sich sagt „Ich tue mir jetzt wirklich mal was Gutes“.

Wie gehe ich mit Verdauungsbeschwerden und Appetitlosigkeit während der Erhaltungstherapie um?

Ja, es gibt natürlich auch Nebenwirkungen, die nicht so angenehm sind. Verdauungsbeschwerden. Letztendlich, wenn ich unter Verstopfung leide, dann kann man eben mit Granulaten, die letztendlich den Stuhlgang weicher machen, die kann man eben auch geben. Das ist kein Abführmittel, das ist mir auch wichtig. So klassische Abführmittel sollte man nicht regelmäßig nehmen, weil das sonst zum Gegenteil, zum Darmverschluss führen kann. Aber es gibt Dinge, die den Stuhlgang weicher machen, die ich unterstützend tun kann. Dann natürlich auch auf die Ernährung achten, dass man nicht zu sehr stopfendes, blähendes isst. Auf der anderen Seite, wenn ich unter Durchfall leide – was natürlich die Lebensqualität extrem beeinflussen kann – ist es wichtig, frühzeitig gegenzusteuern. Weil massiver Durchfall kann auch Mal lebensbedrohlich sein, wenn man wässrig abführt, wenn man nicht gleichzeitig auch genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Da ist eben wichtig, dass man hier frühzeitig auch interveniert. Und es kann auch sein, dass man da auch Mal kurzzeitig unter stationären Bedingungen unterstützen muss, mit Infusionen. Bei Appetitlosigkeit sind manche beeinträchtigt. Man muss natürlich sehen: Warum hat man Appetitlosigkeit? Ist es so, dass ich die Geschmacksempfindungen nicht mehr habe? Dann muss man natürlich schauen, wenn auch die Mundschleimhaut beeinträchtigt ist, dass man nicht zu scharf isst, nicht zu heiße Speisen. Ja, auch wenn schon Entzündungen da sind, kann man Eiswürfel, wo man Ananas Stücke einfriert, lutschen. Ja, da kann man schon auch dementsprechend viel machen. Letztendlich gibt es auch Pepsinwein, was man sich in der Apotheke auch Mal besorgen kann, um den Appetit dementsprechend ein bisschen zu steigern. Und natürlich auch, dass man auch darauf schaut, kleine Portionen zu essen und eben auch letztendlich gut verdauliche Kost. Aber wenn man eben appetitlos ist, dann muss man einfach schauen, wie kann man die Situation letztendlich verbessern? Und wenn es ein extremes Thema ist – weil Sie sollten, natürlich nicht massiv an Gewicht verlieren oder gar hektisch werden – dann haben wir natürlich auch die Möglichkeit, dass wir eben auch solche, wie wir sagen „Astronautenkost“ verschreiben können. Da gibt es unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Da muss man natürlich auch schauen, was dem einen schmeckt, schmeckt dem anderen nicht unbedingt. Und wenn es extrem ist, dann kann es eben auch Mal sein, dass man auch parenterale Ernährung geben muss. Das heißt, dass man eben auch Mal unterstützend die Kalorien letztendlich nicht als Trinken, sondern eben systemisch verabreicht. Aber das ist natürlich in der Ersterkrankungssituation eher die Ausnahme.

Was kann ich bei Stimmungsschwankungen oder Ängsten tun?

Also ganz wichtig ist, dass man offen mit Stimmungsschwankungen und Ängsten umgeht. Dass man seine Sorgen und Nöte äußert. Und es fällt natürlich auch leichter, das gegenüber Psychoonkologen zu tun, die man nicht kennt. Ja, also im Sinne: nicht engste Freunde oder Familienangehörige, wo man dann wirklich ohne Manschetten seine Ängste und Sorgen äußern kann. Das ist extrem wichtig, dass offen kundzutun und auch zu sagen: Was habe ich für Ängste, warum habe ich diese Ängste? Habe ich Angst, dass ich vielleicht die Therapie nicht so gut vertrage? Dann kann man proaktiv natürlich auch nochmal unterstützende Medikamente geben, um die Verträglichkeit vielleicht noch ein bisschen besser zu machen. Habe ich Angst vor Einsamkeit, weil ich andere nicht belasten möchte, ich keinen großen Freundeskreis habe, wo man dann auch nochmal Lösungsvorschläge aufzeigen kann? Stichwort: In eine Selbsthilfegruppe gehen oder sehen, was es eben heimatnah für Möglichkeiten gibt, auch eingebunden zu sein. Aber natürlich auch, was sehr wichtig ist, ist, dass Sie die Option nutzen, dass Sie dem Sozialdienst vorgestellt werden, dass Sie auch noch Mal Infos bekommen: Was steht Ihnen zu an Unterstützung? Aber auch so banale Dinge, wie Unterstützung, den Haushalt zu führen. wie sieht es aus mit dem Kochen? Kann ich das, oder wie ist meine Situation? Ja, also letztendlich nur, indem man über alles offen spricht, kann man eben auch dementsprechend helfen. Wir Ärzte sprechen natürlich wichtige Dinge auch immer wieder an, aber ganz wichtig, dass Sie auch von sich aus – wenn Sie sagen, dass ein oder andere ist vielleicht jetzt untergegangen – dass Sie es eben ansprechen.

Hier geht es zum Video-Interview: „Umgang mit Beschwerden der Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs“

Aktiv bleiben während der Erhaltungstherapie 

Wie bleibe ich während der Erhaltungstherapie sozial aktiv und was kann mich dabei unterstützen?

Wie kann ich als Patientin körperlich, aber auch sozial aktiv bleiben? Letztendlich sich auszutauschen und die Angebote wahrnehmen. Sowohl die Angebote in den Praxen, die angeboten werden – Stichwort psychoonkologische Betreuungstreffen-  und auch mit anderen Patientinnen, um sich auch auszutauschen. Dann natürlich aber auch durch Möglichkeiten der Krankengymnastik, auch mal Reha-Maßnahmen, ja, letztendlich auch natürlich durch Unterstützung zu Hause. Man muss sehen, was hat man für ein Umfeld? Lebe ich allein? Lebe ich in einer Partnerschaft? Ist der Partner fit, um mich zu unterstützen? Oder braucht der Partner vielleicht noch mehr Unterstützung als ich selbst und habe ich mich sozusagen immer um den Partner gekümmert? Da stehen uns natürlich wichtige Dinge zur Verfügung, mit unserem Sozialdienst, wo man das auf den Weg bringen kann. Was steht mir zu? Stichwort Pflegestufe. Ja, was gibt es alles für Möglichkeiten? Da haben wir professionelle Hilfe, die wir anbieten können.

Warum ist Bewegung in der Erhaltungstherapie wichtig und wie baue ich sie in den Alltag ein?

 Ja, es wird ja immer wieder viel darüber gesprochen. Auch körperliche Bewegung ist gut und wir sollten das umsetzen. Da ist ganz wichtig, dass ich mir Gedanken mache, als Patientin, aber auch wir Ärzte, mit den Patienten zusammen: wie ist denn die Ausgangssituation? Was habe ich vor der Erkrankung gemacht? Wie sind meine Hobbies? Was kann ich auch nur an kleinen Schritten optimieren? Stichwort Spaziergang, Walken. Ja, es ist natürlich nicht im Sinne des Erfinders, dass Sie jetzt zum Leistungssportler werden. Um Gottes Willen. Es soll keine Kasteiung sein, sondern im Gegenteil, Sie sollen das durchführen, was Ihnen auch Mehrwert bringt, Spaß macht. Das steigert dann das Immunsystem und ist ein positives Feedback – und es kann auch einfach nur Entspannung sein. Es muss letztendlich nicht die massive körperliche Betätigung sein. Ja, kleine Schritte sind der Weg zum Ziel. Man muss eben sehen, was habe ich vorher gern gemacht. Wo kann ich das mit wenig Aufwand in meinen Alltag integrieren? Ja, und da ist für jeden was anderes. Ja, viele haben ja Dauerstress, dass sie auch mal an sich denken und sagen ja, jetzt ist ein Grund, mal wirklich an mich zu denken und ich stehe jetzt im Vordergrund. Und die anderen sollten jetzt mal mir was Gutes tun. Ja, das fällt vielen letztendlich auch schwer.

Wie kann ich Fortschritte oder Erfolge dokumentieren, um während der Therapie motiviert zu bleiben?

Also: Wie kann ich Fortschritte dokumentieren? Das ist natürlich ein sehr wichtiger Punkt. Positive Rückmeldung für einen selbst, wenn ich mir kurz verschriftliche – in welcher Form auch immer, ob das jetzt auch wieder ein Patiententagebuch ist oder eine Dokumentation in meinem Smartphone; und das ist mir auch wichtig, dass man letztendlich den Patienten oder die Patientin mitnimmt. Das heißt, jemand, der vorher nie in irgendeiner Art und Weise sportlich aktiv war, der wird natürlich nicht zum Marathonläufer. Und das muss auch um Gottes Willen nicht sein, sondern es geht um die kleinen Fortschritte – ja, dass man einfach sagt: Es ist gut. Wir haben gute Daten, dass körperliche Tätigkeit, Spazierengehen, sich mit Freunden zu treffen, an die frische Luft zu gehen, Yoga und auch Akupunktur alles Dinge sind, die letztendlich den Einklang von Körper und Geist unterstützen sollen. Und dass man da aber für sich aber auch gut dokumentieren kann: Mensch, was habe ich denn jetzt heute geschafft? Es sollen natürlich auch realistische Dinge sein. Dass man sich letztendlich Ziele setzt: Was sind schöne Ereignisse in den nächsten Wochen? Etwa ob ich in eine Ausstellung gehe, ob ich in die Oper gehe, oder eben einfach nur zum Kaffeeklatsch, zur Nachbarin. Ja, viele fangen dann auch letztendlich an zu malen, zum Beispiel, oder auch zum Basteln. Was entspannt mich, was gibt mir innere Ruhe? Ein gutes Buch zu lesen. Es sind so viele kleine, einfache Dinge – und letztendlich auch, an sich zu denken. Wenn ich mir das aufschreibe und am Ende des Tages sage: Was war heute für mich gut, was war heute für mich wichtig? Das kann dann letztendlich ein positives Feedback sein.

Wo kann ich mir zusätzliche Unterstützung holen?

Ja, das ist wichtig: Wo kann ich zusätzliche Unterstützung bekommen? Dass ich anspreche: Wie kann ich Kontakt haben, zum Sozialdienst, um Informationen zu bekommen? Was steht mir zu? Welche Unterstützung gibt es bei der Versorgung zu Hause? Ernährung, ja, letztendlich aber auch ein Schwerbehindertenausweis zum Beispiel. Da wird sehr, sehr viel unterstützt. Dann natürlich eben auch, dass Sie Ihren betreuenden Arzt, Ihre Ärztin fragen. Psychoonkologische Betreuung : Wie komme ich hier an Termine? Was gibt es eben für Gruppen, wo sich Patientinnen typischerweise auch regelmäßig treffen. Es gibt in vielen Krankenhäusern auch Einrichtungen. Wir haben beispielsweise Yoga gegen Krebs. Ja, dann aber auch Ernährungsfortbildungen. Letztendlich Ihren behandelnden Arzt ansprechen: Was kann ich zusätzlich tun? Wie kann ich mich weiterbringen? Indem ich mir Tipps hole. Aber ganz wichtig, auch die Selbsthilfegruppen haben ganz, ganz großen Mehrwert, die können auch ganz viele praktische Tipps geben.

Hier geht es zum Video-Interview: „Aktiv bleiben während der Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs“

Meine Nachricht an Sie

Ja, liebe Patientinnen, mir ist ganz besonders wichtig, dass Sie alle Möglichkeiten der Erhaltungstherapie ausreizen. Wir sind so froh, dass wir Erhaltungstherapien anbieten können, und sie kann Ihnen nur was bringen, wenn sie eben auch langfristig durchgeführt wird. Deswegen ist die Interaktion, der Austausch zwischen Ihrem behandelnden Arzt, Ihrer Ärztin und Ihnen so wichtig, damit Sie eben auch diese Therapien möglichst ideal vertragen. Und dann wünsche ich Ihnen alles erdenklich Gute und dass Sie so wenig wie irgendwie möglich an Ihre Erkrankung denken und das Leben möglichst in vollen Zügen genießen können. Alles erdenklich Gute!

Hier geht es zum Video-Interview: „Meine Nachricht an Sie“

Geprüft Prof.in Dr.in Pauline Wimberger: Stand ??? | Quellen und Bildnachweis
Antikörper
(Immunoglobuline)
Eiweiße (Proteine), die von Zellen des Immunsystems gebildet werden, um Krankheitserreger wie Bakterien oder Viren zu bekämpfen. Bei manchen Erkrankungen kann es zu einer fehlgeleiteten Bildung von Antikörpern gegen körpereigene Zellen oder Strukturen kommen.
Antikörpertherapie
Therapie mit Eiweißmolekülen, die bestimmte Merkmale von schädlichen Zellen oder Eiweiße erkennen. Dadurch können schädliche Zellen beispielsweise im Wachstum gebremst oder gezielt zerstört werden.
Chemotherapie
Behandlung mit Medikamenten (Zytostatika), die das Wachstum von Krebszellen hemmen sollen.
Eiweiße
(Proteine)
Eiweiße, auch bekannt als Proteine, sind Makromoleküle, die aus Ketten von Aminosäuren bestehen. Sie spielen eine entscheidende Rolle im Aufbau und der Funktion von Zellen und Geweben im Körper.
Erhaltungstherapie
Eine Erhaltungstherapie wird nach der erfolgreichen Erstbehandlung einer Erkrankung eingesetzt, um den Behandlungserfolg langfristig zu sichern und einem Rückfall vorzubeugen. Sie kann über einen längeren Zeitraum erfolgen und besteht oft aus Medikamenten, die regelmäßig verabreicht werden.
Fatigue
Häufige Begleiterkrankung von schweren Krankheiten, die mit anhaltender Müdigkeit, Kraftlosigkeit und fehlendem Antrieb einhergeht. 
Infusion
Verabreichung einer Flüssigkeit (mit oder ohne darin gelösten Medikamente) über einen Zugang in ein Blutgefäß.
Leitlinie
Zusammenfassungen der medizinischen Fachgesellschaften, die den aktuellen Stand der Wissenschaft zu einem Thema zusammenfasst und eine Handlungsempfehlung für Ärzt:innen darstellt.
Mutation
Eine Veränderung im Erbgut (DNA), die dazu führen kann, dass ein Gen anders oder nicht richtig funktioniert.
PARP-Inhibitor
PARP-Inhibitoren sind Medikamente, die in bestimmte Reparaturmechanismen von Zellen eingreifen. Sie werden häufig bei bestimmten genetischen Veränderungen eingesetzt, um die Vermehrung von Tumorzellen zu verlangsamen oder zu stoppen.
Psychoonkologische Betreuung
Psychologische Unterstützung für Krebspatient:innen und deren Angehörige.  
Vene
Venen sind Blutgefäße, die dafür verantwortlich sind, sauerstoffarmes Blut aus den verschiedenen Körperbereichen aufzunehmen und zurück zum Herzen zu transportieren.