Die Erhaltungstherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Eierstockkrebs. Nach Operation und Chemotherapie trägt sie dazu bei, den Behandlungserfolg zu sichern und ein Wiederauftreten der Erkrankung möglichst lange hinauszuzögern.
Es gibt zwei Hauptformen: Die Antikörpertherapie wird über die Vene verabreicht und hemmt die Bildung neuer Blutgefäße, die der Tumor zum Wachsen benötigt. Sie beginnt meist parallel zur Chemotherapie und wird anschließend noch rund 15 Monate fortgeführt.
Die PARP-Inhibitoren sind Tabletten, die bestimmte Enzyme in den Krebszellen blockieren und so die DNA-Reparatur verhindern. Sie wirken besonders bei Patientinnen mit BRCA1- oder BRCA2-Mutation oder HRD-Positivität. Die Einnahme startet nach Abschluss der Chemotherapie und dauert je nach Präparat zwei bis drei Jahre. In ausgewählten Fällen kann auch eine Kombination aus beiden Therapien sinnvoll sein, wenn die genetischen Voraussetzungen gegeben sind.

