5. Ärztliche Beratung und Vorsorge

Wie kann die RSV-Impfung dazu beitragen, Krankenhausaufenthalte und Komplikationen bei Herzpatientinnen zu verhindern?

Die RSV-Impfung kann Sie auf zwei Wegen schützen.

  1. Weniger Risiko, sich anzustecken
    Direkt nach der Impfung ist der Schutz vor einer Infektion am stärksten. Damit sinkt Ihre Wahrscheinlichkeit, überhaupt an RSV zu erkranken.
  2. Milderer Verlauf, falls Sie sich trotzdem anstecken
    Auch wenn eine Infektion nicht vollständig verhindert wird, kann die Impfung den Verlauf deutlich abschwächen.

Das bedeutet für Sie:

  • geringeres Risiko für eine schwere Erkrankung,
  • weniger Atemnot,
  • geringere Wahrscheinlichkeit einer Lungenentzündung,
  • weniger Krankenhausaufenthalte,
  • geringeres Risiko, dass sich Ihre Herz-Kreislauf-Erkrankung verschlechtert.

Für viele Menschen bedeutet das ganz konkret: mehr Sicherheit im Alltag, weniger Angst vor Infekten und weniger Belastung für Herz und Lunge.

Wer mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte sich impfen lassen und wann?

RSV tritt vor allem in der kalten Jahreszeit auf – meist zwischen November und Februar/ März. Deshalb ist es wichtig, vor Beginn der RSV-Saison geschützt zu sein.

Der beste Zeitpunkt ist daher der Spätsommer oder Frühherbst – so ist Ihr Immunschutz rechtzeitig aufgebaut, wenn die RSV-Fälle ansteigen.

Für wen wird die Impfung besonders empfohlen?

In Österreich wird die Impfung für alle Personen ab 60 Jahren empfohlen, insbesondere für Menschen

  • die bereits ein akutes Herz-Kreislauf-Ereignis hatten
    (z. B. Herzinfarkt oder Schlaganfall),
  • die eine bekannte koronare Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz haben.

Der Grund: Eine schwere RSV-Infektion kann das Fortschreiten dieser Erkrankungen beschleunigen.

Die Impfung hilft, diese Belastung zu vermeiden.

Außerdem wir die Impfung Risikopatient:innen ab 18 Jahren empfohlen.

Im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt kann individuell entschieden werden, ob eine RSV-Impfung sinnvoll ist.

Welche Fragen sollte ich vor der Impfung im Arztgespräch klären?

Ein kurzes Gespräch in der Arztpraxis hilft Ihnen, gut vorbereitet zu sein.
Folgende Fragen können Sie ansprechen:

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    Geprüft Univ.-Prof. Dr. Günter Weiss: Stand Jänner 2026 | Quellen und Bildnachweis
    Herzinsuffizienz
    Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine chronische Erkrankung, bei der das Herz nicht genügend Blut pumpt, um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen.