Bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen machen Ihren Körper empfindlicher gegenüber Infektionen. Vor allem zwei Erkrankungsgruppen sind wichtig:
Welche Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen das Risiko für RSV?
Warum sind Menschen mit diesen Erkrankungen anfälliger für Komplikationen durch RSV?
Bei einer RSV-Infektion reagiert Ihr Immunsystem sehr aktiv. Diese Reaktion kann bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusätzlich belasten. Zwei Mechanismen spielen dabei eine besondere Rolle:
- Das Blut gerinnt leichter: Während einer Infektion wird das Blut oft etwas “dicker” und neigt eher dazu, kleine Klümpchen zu bilden. Diesen Klümpchen werden auch Gerinnsel oder Thromben genannt. Bei vorgeschädigten Herzkranzgefäßen – zum Beispiel nach einer Engstelle oder einem Herzinfarkt – kann das dazu führen, dass Gefäße verengt oder verschlossen werden.
Das erhöht das Risiko für akute Herzereignisse wie einen Herzinfarkt. - Die Lunge ist bei Herzinsuffizienz besonders empfindlich. Wenn Sie eine Herzinsuffizienz haben, ist Ihre Lunge oft chronisch gestaut. Eine RSV-Infektion kann deshalb:
- schneller in die unteren Atemwege gelangen,
- direkt eine durch das Virus ausgelöste Lungenentzündung verursachen,
- oder eine zusätzliche bakterielle Lungenentzündung begünstigen.
- Das belastet Herz und Kreislauf deutlich und kann zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz führen.
Wie beeinflussen weitere Risikofaktoren das RSV-Risiko?
Je mehr Risikofaktoren vorhanden sind, desto empfindlicher reagiert Ihr Herz-Kreislauf-System auf Infektionen.
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