Es ist nie zu spät, um mit dem Rauchen aufzuhören. Auch nach der COPD-Diagnose und in fortgeschrittenen Stadien kann der Krankheitsverlauf verlangsamt werden. Jeder rauchfreie Tag trägt zur Verbesserung der Lungengesundheit bei.
Zahlt es sich nach der Diagnose COPD noch aus, mit dem Rauchen aufzuhören?
Was passiert nach einem Rauchstopp bei COPD im Körper und kann sich die Lunge dabei wieder regenerieren?
Nach dem Rauchstopp beginnt der Körper sofort mit wichtigen Reparaturprozessen. Indem die Schleimhaut der Atemwege sich teilweise erholt, stabilisiert sich auch die Lungenfunktion:
- Die chronische Reizung der Bronchien geht zurück und Schleimhäute schwellen ab.
- Husten und Auswurf reduzieren sich, wodurch die Atemwege freier werden.
- Die Flimmerhärchen regenerieren sich und verbessern den Abtransport von Schleim und Schadstoffen.
- Die Immunabwehr verbessert sich deutlich und das Risiko für weitere Infekte sinkt.
Je früher Sie mit dem Rauchstopp beginnen, desto besser schützen Sie Ihre Lunge vor langfristigen Schäden.
Reicht es, wenn ich das Rauchen reduziere?
Eine Reduktion des Rauchens ist häufig der erste Schritt bei der Raucherentwöhnung. Das langfristige Ziel sollte aber immer ein Rauchstopp sein. Bereits wenige Zigaretten täglich halten die chronische Entzündung in den Atemwegen aufrecht. Dadurch schreitet die Schädigung des Lungengewebes weiter voran. Den besten Therapieerfolg erhalten Sie daher, indem Sie Tabakrauch vollständig meiden.
Wie schnell spüre ich nach einem Rauchstopp eine Verbesserung meiner Symptome bei COPD?
Geduld lohnt sich bei einem Rauchstopp immer: Viele Betroffene bemerken schon nach kurzer Zeit positive Veränderungen. Bereits 3 Monate nach der letzten Zigarette kommt es zu einer Verbesserung der Lungenfunktion:
- Die Atemnot verbessert sich.
- Der Hustenreiz nimmt ab.
- Hartnäckiger Schleim ist leichter abzuhusten.
- Die Atemwege fühlen sich freier an.
- Die körperliche Belastbarkeit nimmt zu.
Wir freuen uns über Ihr Feedback
Wir entwickeln fortlaufend neue Kurse und lernen dabei nie aus. Dabei berücksichtigen wir gerne Ihre Wünsche und Anregungen. Wir freuen uns daher sehr über Ihr Feedback. Bitte beachten Sie, dass wir keine personenbezogenen medizinischen Auskünfte geben können. Sollten Sie dazu Fragen haben, klären Sie diese bitte in einem persönlichen Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.
