Ein Rauchstopp gelingt am besten mit professioneller Unterstützung und einer klaren Strategie. Diesen Weg müssen Sie nicht allein gehen. Ihre erste Anlaufstelle ist Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt. Besprechen Sie, welche Therapiemöglichkeiten es für Sie gibt. Oft können Nikotinersatzprodukte oder Medikamente bei der Raucherentwöhnung unterstützen.
Außerdem gibt es zahlreiche zusätzliche Hilfsangebote:
- Telefonische Beratung:
Für eine kostenlose und anonyme telefonische Beratung können Sie sich an bundesweite Hotlines wenden.
Österreich: Rauchstopp-Hotline der Österreichischen Gesundheitskasse
Deutschland: Suchtberatung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Schweiz: Stopsmoking-Beratung der Lungenliga Schweiz - Angebote der Krankenkassen
Viele Krankenkassen bieten spezielle Schulungen sowie ambulante oder stationäre Entwöhnungsprogramme an. Informieren Sie sich am besten direkt auf deren Webseiten nach passenden Angeboten. - Online-Programme:
Auch von zu Hause aus können Sie an Entwöhnungsprogrammen teilnehmen. Informationen zu Online-Angeboten finden Sie im Internet oder bei Ihrem Behandlungsteam.
Hinweis: Sie profitieren am meisten von Entwöhnungsprogrammen, wenn Sie diese nicht allein durchführen. Lassen Sie sich daher auch bei Online-Angeboten immer persönlich von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt beraten.
Wer kann mich beim Rauchstopp unterstützen?
Ihr persönliches Umfeld kann während der Raucherentwöhnung eine wertvolle Hilfe sein. Beziehen Sie Ihre Angehörigen und Freund:innen aktiv mit ein und sprechen Sie über Ihre Sorgen. Auch der Austausch mit anderen Betroffenen (z.B. in Selbsthilfegruppen) kann entlasten und motivieren. Bei anhaltenden psychischen Problemen kann eine zusätzliche Psychotherapie sinnvoll sein.