Genetische Biomarker wie BRCA1, BRCA2 oder ein positiver HRD-Test geben wichtige Hinweise darauf, welche Behandlung am besten wirken kann. Wenn eine dieser Veränderungen vorliegt, spricht der Tumor häufig besonders gut auf PARP-Inhibitoren an. Diese werden in der Erhaltungstherapie nach der Chemotherapie eingesetzt und sollen den Therapieerfolg möglichst lange stabil halten.
Während dieser Erhaltungstherapie wird der Tumormarker CA125 regelmäßig im Blut kontrolliert, meist alle drei Monate. Bleibt der Wert stabil oder niedrig, kann die Behandlung wie geplant weitergeführt werden. Steigt der Wert dagegen stark an, wird zur Sicherheit mit bildgebenden Verfahren (z. B. CT oder Ultraschall) überprüft, ob sich tatsächlich ein Rückfall oder Fortschreiten der Krankheit zeigt.
In unserem Kurs Alltag mit Erhaltungstherapie bei Eierstockkrebs finden Sie hierzu weitere Informationen.