Für die meisten Patientinnen und Patienten ist die Operation der erste Schritt nach der Diagnose. Bei niedriggradigen Gliomen kann dabei häufig ein Großteil des sichtbaren Tumors entfernt werden. Da die Tumorzellen jedoch diffus ins umliegende Gehirngewebe einwachsen, bleibt immer ein mikroskopischer Rest zurück. Wenn eine Operation nicht möglich oder zu riskant ist, wird nur eine kleine Gewebeprobe (sogenannte Biopsie ) entnommen. Diese werden mikroskopisch untersucht, um herauszufinden, um welche Tumorart es sich handelt und welche Therapie im Anschluss sinnvoll ist.
Welche Art der Operation sinnvoll ist, hängt vor allem von der Lage und Ausbreitung des Glioms ab. Entscheidend ist, ob sich der Eingriff sicher durchführen lässt, ohne wichtige Funktionen wie Sprache oder Bewegung zu beeinflussen.
