Die Impfung kann zwar die Erkrankung mit RSV nicht vollständig verhindern, sie hilft aber dabei, dass der Verlauf der Erkrankung zumindest in den allermeisten Fällen weniger schwer ist.
Das bedeutet auch, dass durch die Impfung die Wahrscheinlichkeit dafür, dass ein Krankenhausaufenthalt aufgrund einer RSV-Erkrankung notwendig wird, sinkt.
Die RSV-Impfung wird vor allem für gefährdete Personen empfohlen, also für Menschen, die ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf oder Krankenhausaufenthalt haben. Das sind:
- Erwachsene ab 60 Jahren,
- Personen ab 18 Jahren, die einer Risikogruppe angehören,
- Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Herzschwäche, COPD, Asthma, Diabetes oder Krebs,
- Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Auch Säuglinge zählen zu den besonders gefährdeten Gruppen: Sie können entweder indirekt durch eine aktive Immunisierung der Mutter geschützt werden, oder mit einer passiven Immunisierung durch direkte Gabe von Antikörpern nach der Geburt.
Für Schwangere ist die Impfung zugelassen, um das Neugeborene indirekt zu schützen.
Säuglinge können durch eine passive Immunisierung geschützt werden.
Wenn Sie sich unsicher sind, ob eine RSV-Impfung sinnvoll ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin.