RSV steht für „Respiratorisches Synzytial-Virus“.
- „Respiratorisch“ bedeutet, dass es die Atemwege befällt – von der Nase und dem Rachen bis in die tiefen Atemwege der Lunge.
- „Synzytial“ bezeichnet das Zusammenfließen (Verschmelzen) von Zellen, das das Virus in den Atemwegen verursacht. Die infizierten Zellen verbinden sich also miteinander. Dadurch können die Atemwege gereizt werden und es entsteht ein zäher Schleim. Das kann zu längerfristigen Beschwerden, Atemnot und sogar bis zur Lungenentzündung führen.
Das RS-Virus ist weltweit verbreitet und tritt saisonal, vor allem in den kälteren Monaten, auf. Es gibt mehrere Virus-Typen, insbesondere RSV A und RSV B, die beide Erkrankungen auslösen können. Beide Typen ähneln sich stark im Krankheitsbild, unterscheiden sich jedoch geringfügig in ihrer genetischen Struktur und darin, welche Variante in einer Saison häufiger vorkommt.

