Verschiedene vorbeugende Maßnahmen können dazu beitragen, das Risiko für künftige Exazerbationen deutlich zu senken. Ärztliche Empfehlungen umfassen daher eine Kombination aus Medikamenten, einem gesunden Lebensstil und aktiver Gesundheitsvorsorge.
- Rauchverzicht
Rauchen ist ein Risikofaktor für Exazerbationen. Wer mit dem Rauchen aufhört, schützt die Lunge vor weiterer Reizung und kann den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Unterstützung beim Rauchstopp erhalten Sie bei Ärzt:innen, in Apotheken oder durch spezialisierte Entwöhnungsprogramme. Weitere Informationen finden sie auch in unserer kostenlosen Online-Schulung „Rauchen bei COPD“. - Medikamentöse Therapie
Ihre verschriebenen Medikamente entfalten die bestmögliche Wirkung, wenn Sie regelmäßig angewendet werden. Auch in stabilen Phasen ist es daher wichtig, die verordneten Inhalationen durchzuführen, um zukünftige Exazerbationen zu vermeiden. - Bewegung
Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern verbessert auch die Atemfunktion und das allgemeine Wohlbefinden. Passen Sie Ihr Training an Ihre Leistungsfähigkeit an. Dabei können Sie Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen, auch im Rahmen von ambulanter oder stationärer Lungenrehabilitation, unterstützen. - Impfungen auffrischen lassen
Infektionen können eine akute Verschlechterung auslösen. Daher sollten bestimmte Impfungen regelmäßig überprüft und bei Bedarf aufgefrischt werden. Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt berät Sie dazu individuell.
(Weiterführende Informationen finden Sie in „COPD behandeln“)