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Kurs KrebspatientInnen unterstützen – Was kann ich tun?: Lektion 6 von 9

KrebspatientInnen in der Arbeitswelt unterstützen

Eine berufliche Tätigkeit macht Freude, schenkt Selbstwert und sorgt für entsprechende finanzielle Absicherung. Die meisten KrebspatientInnen können während der Akuttherapie und oft auch danach ihrer Arbeit nicht mehr oder nur teilweise nachgehen. Das sorgt für Unsicherheiten, Existenzängste und ein Gefühl von Wertlosigkeit.

Vorgesetzte und ArbeitskollegInnen sind hier wichtige Bezugspersonen, die einiges dazu beitragen können, damit sich Betroffene weiterhin inkludiert und informiert fühlen. Sie können gute Arbeitslösungen finden, wichtige Informationen weitergeben und regelmäßigen Kontakt halten.

Hier ein kurzer Überblick über Hilfestellungen, die von Vorgesetzten und ArbeitskollegInnen angeboten werden können:

Analyiseren Sie den Wohnraum Analysieren Sie den Wohnraum Wohnraum Analyse
Wohnraum Analyse

Mögliche Hilfestellungen:

  • Home-Office
  • Flexible Arbeitszeitlösungen (z. B. Arbeiten nach Gesundheitszustand)
  • Kleine Aufmerksamkeiten (z. B. Foto aller ArbeitskollegInnen)
  • Grußkarten und Einladungen zu Feiern (z. B. Geburtstagsfeier, Weihnachtsfeier)
  • Anrufe und Besuche verschiedener KollegInnen
  • Umstrukturierungen und Abnahme bestimmter (körperlich schwerer) Tätigkeiten
  • Informationsweitergabe
  • Hinweis auf Rehabilitationsmaßnahmen
  • Anbieten von Wiedereingliederungsteilzeit

Geprüft Mag.a Claudia Altmann-Pospischek: Stand Juli 2020

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Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.

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