Das Multiple Myelom ist eine Erkrankung des Knochenmarks, die in verschiedenen Stadien verläuft.
Oft beginnt sie mit sogenannten Vorstufen, die noch keine Behandlung erfordern, sondern nur beobachtet werden. Dazu gehören:
- Monoklonale Gammopathie unklarer Signifikanz (MGUS) ist eine frühe, meist harmlose Vorstufe, bei der veränderte Plasmazellen vorhanden sind, ohne dass Organe geschädigt werden.
- Schlafendes Myelom (auch „smouldering Myelom“ genannt) ist eine fortgeschrittenere Vorstufe, bei der sich bereits mehr Plasmazellen im Knochenmark befinden, die Erkrankung aber noch keine Symptome verursacht.
Erst wenn die Erkrankung Organe schädigt oder Schäden drohen, spricht man von einem behandlungsbedürftigen Multiplem Myelom. Ziel der Therapie ist es dann, die Krankheit in Remission zu bringen. Das bedeutet, die Myelomzellen so weit zu unterdrücken, dass sie kaum oder gar nicht mehr nachweisbar sind und keine Beschwerden verursachen.


