Bei Polycythaemia Vera (PV) bildet das Knochenmark zu viele Blutzellen aus allen drei Zellarten, wie in der Lektion „Polycythaemia Vera kurz erklärt“ beschrieben.
Im Knochenmark kann es zu einer Überproduktion aller drei Zellreichen kommen. Vor allem durch die erhöhte Zahl roter Blutkörperchen wird das Blut dichter, „dicker“ und fließt langsamer.
Im Blutbild zeigt sich das an erhöhten Werten für Hämatokrit , Hämoglobin , Leukozyten (weiße Blutkörperchen) und Thrombozyten (Blutplättchen). Besonders der Hämatokritwert – also der Anteil der roten Blutkörperchen am gesamten Blutvolumen – ist bei PV oft deutlich erhöht. Diese Laborwerte sind für Ärztinnen und Ärzte wichtige Hinweise, um die Erkrankung zu erkennen und den Verlauf zu überwachen.