2. Entstehung und Behandlung von Prostatakrebs

Welche Risikofaktoren fördern die Entstehung von Prostatakrebs und wie kann ich diese selbst beeinflussen?

Die Entstehung von Prostatakrebs ist noch nicht vollständig geklärt. Einer der wichtigsten Risikofaktoren bei Prostatakrebs ist das Lebensalter. Die Erkrankung tritt hauptsächlich bei älteren Männern auf. Ein weiterer Risikofaktor ist die Genetik. Wenn ein naher Angehöriger, wie zum Beispiel der Vater oder Bruder erkrankt ist, ist das eigene Risiko für Prostatakrebs erhöht.

Das Risiko für Prostatakrebs senken

Wie bei den meisten Krebserkrankungen kann ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und ausgewogener Ernährung das Risiko für das Auftreten eines Prostatakarzinoms senken. Durch das langsame Wachstum sind auch Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig. So kann der Krebs bereits in einem frühen Stadium entdeckt und entsprechend gut behandelt werden.

Welche Rolle spielt Testosteron bei der Entstehung von Prostatakrebs?

Prostatakrebs ist eine hormonabhängige Krebsform. Das bedeutet, dass die Krebszellen Testosteron benötigen, um zu wachsen. Diese Wachstumsabhängigkeit kann sich zu Nutze gemacht werden. Bei einer Hormontherapie kann die Testosteronproduktion blockiert werden, um das Wachstum des Tumors zu verlangsamen. Testosteron hat jedoch auch noch weitere wichtige Funktionen im Körper, etwa im Bereich der Sexualfunktion und des Wachstums.

Weitere Informationen zur Hormontherapie finden Sie in der Schulung „Prostatakrebs behandeln“.

Ist Prostatakrebs heilbar?

Grundsätzlich ist Prostatakrebs heilbar. Besonders in frühen Stadien, etwa wenn der Krebs bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt wurde, besteht eine sehr gute Prognose. Daher sind Vorsorgeuntersuchungen besonders wichtig, um gegebenenfalls frühzeitig eine gute Therapie beginnen und die Erkrankung effektiv behandeln zu können.

In späteren Stadien, wenn der Krebs eventuell bereits gestreut hat, ist Prostatakrebs meist nicht mehr heilbar. Jedoch gibt es auch für diese Situationen entsprechende Behandlungsmöglichkeiten, die eine hohe Lebensqualität sicherzustellen sollen.

Wir freuen uns über Ihr Feedback

Wir entwickeln fortlaufend neue Kurse und lernen dabei nie aus. Dabei berücksichtigen wir gerne Ihre Wünsche und Anregungen. Wir freuen uns daher sehr über Ihr Feedback. Bitte beachten Sie, dass wir keine personenbezogenen medizinischen Auskünfte geben können. Sollten Sie dazu Fragen haben, klären Sie diese bitte in einem persönlichen Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt.


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    Geprüft Prim. Dr. Thomas Alber: Stand September 2025 | Quellen und Bildnachweis
    Hormontherapie
    Eine Hormontherapie ist eine Behandlung, die darauf abzielt, das Wachstum hormonabhängiger Tumore zu verlangsamen oder zu stoppen. Ziel ist, die Produktion oder Wirkung bestimmter Hormone, die das Tumorwachstum fördern, zu blockieren.