Psychische Stärke bedeutet nicht, Belastungen einfach auszuhalten. Vielmehr geht es darum, herauszufinden, was Ihnen in schwierigen Momenten guttut und neue Kraft gibt. Entspannungsübungen, persönliche Kraftquellen, der Austausch mit anderen und professionelle Unterstützung können Ihnen dabei helfen.
Psychische Stärke heißt nicht, immer stark sein zu müssen.
Mit einer Erkrankung umzugehen, kann Kraft kosten. Es wird deshalb Tage geben, an denen Sie zuversichtlich sind, und andere, an denen Ihnen vieles schwerfällt.
Versuchen Sie, an schwierigen Tagen nicht zusätzlich streng mit sich selbst zu sein. Fragen Sie sich beispielsweise:
„Was würde ich einer guten Freundin oder einem guten Freund in meiner Situation sagen?“
Vielleicht würden Sie Verständnis zeigen, zu einer Pause raten oder daran erinnern, dass nicht jeden Tag alles gelingen muss. Versuchen Sie, auch mit sich selbst so umzugehen.
Psychische Stärke zeigt sich nicht darin, immer positiv oder belastbar zu sein. Sie kann auch bedeuten, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, Hilfe anzunehmen und sich an schwierigen Tagen weniger abzuverlangen.