Wenn eine Verschlechterung vermutet wird, beginnt die Abklärung meist mit grundlegenden Untersuchungen. Diese helfen dabei, sich einen ersten Überblick über Ihre aktuelle Situation zu verschaffen. Dazu gehören ein Gespräch über Ihre Beschwerden, eine körperliche Untersuchung und Blut- und Urinuntersuchungen. Dabei ist besonders wichtig, wie sich Ihre Beschwerden im Vergleich zu früher verändert haben. Ihre eigene Wahrnehmung spielt hier eine zentrale Rolle.
Je nachdem, welche Organe betroffen sind, werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt.
- Beim Herzen kommen häufig folgende Untersuchungen zum Einsatz:
- EKG zur Beurteilung des Herzrhythmus
- Herzultraschall zur Einschätzung der Herzfunktion
- ggf. weitere Untersuchungen wie Belastungstests oder eine spezielle Bildgebung (z. B. MRT)
- Beim Nervensystem wird geprüft, wie gut Nerven funktionieren, zum Beispiel durch Tests der Sensibilität, Reflexe und Muskelkraft.
- Bei den Nieren wird die Funktion durch Blut- und Urinuntersuchungen beurteilt, insbesondere im Hinblick auf eine Eiweißausscheidung.
- Bei der AL-Amyloidose ist die Bestimmung bestimmter Eiweißbestandteile im Blut (sogenannte freie Leichtketten ) besonders wichtig, da sie Hinweise darauf geben, wie aktiv die Erkrankung gerade ist.
In manchen Fällen können auch spezielle bildgebende Verfahren , also Untersuchungen wie Ultraschall, MRT CT oder spezielle nuklearmedizinische Untersuchungen (Szintigraphie), die detaillierte Aufnahmen des Körpers liefern. Zusätzlich kann eine Gewebeprobe (Biopsie ) notwendig sein, um die Diagnose oder den Verlauf genauer zu beurteilen. Dabei wird eine kleine Menge Gewebe entnommen und im Labor untersucht.
