Eine Verschlechterung der Amyloidose bedeutet, dass sich die Erkrankung im Körper weiterentwickelt. Dabei lagern sich vermehrt fehlgebildete Eiweiße – das sind Eiweiße, die nicht mehr richtig aufgebaut sind – in verschiedenen Organen ab. Diese Eiweiße werden auch Amyloid-Proteine genannt. Die Ablagerungen können die Funktion der Organe zunehmend beeinträchtigen.
Das klingt zunächst sehr medizinisch. Im Alltag zeigt sich eine Verschlechterung aber oft viel konkreter: Vielleicht merken Sie, dass Sie schneller erschöpft sind, weniger belastbar sind oder dass sich Beschwerden verändern. Manche Veränderungen treten deutlich auf. Andere entwickeln sich eher schleichend und fallen erst nach einiger Zeit auf.
Wichtig dabei ist: Eine Amyloidose verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich. Es gibt keinen festen Zeitpunkt, ab dem man eindeutig sagen kann: „Jetzt ist es eine Verschlechterung.“ Deshalb ist Ihr eigenes Empfinden besonders wichtig. Wenn sich etwas verändert oder „nicht mehr so ist wie vorher“, sollten Sie das ernst nehmen.
