Biomarker sind messbare Merkmale, die bei der Diagnose und Behandlung von Krankheiten helfen. Sie geben Auskunft darüber, ob eine Erkrankung vorliegt, wie sie sich entwickelt und wie gut eine Therapie wirkt.
Biomarker können sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel:
- Eiweiße (Proteine) im Blut, die von Tumorzellen freigesetzt werden
- Laborwerte, die im Blut oder Gewebe bestimmt werden
- Bilder aus CT oder MRT , die Veränderungen im Körper sichtbar machen
- Genetische Informationen, etwa Mutationen im Erbgut einer Person oder in den Tumorzellen
Bei Eierstockkrebs werden Biomarker genutzt, um die Therapie individuell auf die Patientin abzustimmen. Dies nennt man Präzisionsmedizin und bedeutet, dass eine Behandlung genau auf die Eigenschaften des Tumors und der Patientin zugeschnitten wird. Mit Hilfe von Biomarkern kann das Behandlungsteam besser einschätzen, welche Medikamente besonders wirksam sind, mögliche Nebenwirkungen begrenzen und den Erfolg der Therapie genauer vorhersagen.
