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Kurs Hautkrebs vermeiden: Lektion 4 von 7

Hautkrebsrisiko reduzieren

Leider gilt für einige Menschen eine braune Haut immer noch als schön und soll gesund und vital wirken. Doch das ist kurzfristig gedacht, denn Bräune ist nicht nur ungesund, die UV-Strahlung beschleunigt auch die Hautalterung und lässt die Haut früher schlaff und faltig werden. Wie in den vorherigen Lektionen erwähnt, sorgt die Strahlung zudem für ein erhöhtes Hautkrebsrisiko.

Mit den folgenden Tipps lässt sich das Risiko für Hautkrebs deutlich senken

Direkte Sonne möglichst ganz meiden, vor allem zwischen 11 und 16 Uhr

Sonnenbrand unbedingt vermeiden

Bei empfindlicher Haut, lange dünne Kleidung und Sonnenhüte / Schildmützen tragen

Sonnenbrillen mit UV-Schutz tragen

Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor verwenden

Genügend Sonnencreme verwenden und bei Bedarf bzw. alle 2 Stunden nachcremen

Ärztliche Früherkennungs-Angebote wahrnehmen

Haut bereits im Frühjahr langsam an die Sonne gewöhnen

Kein Solarium nutzen

Seien Sie besonders achtsam …

… beim Schwimmen

Wasser reflektiert die Sonne und verstärkt die Strahlung. Für einen ausreichenden Sonnenschutz sollten Sie auf regelmäßiges Eincremen und eine wasserfeste Sonnencreme achten.

… beim Bergurlaub

Bei kälteren Temperaturen merkt man oft nicht, wie intensiv die Höhensonne ist.

… bei Säuglingen und Kleinkindern

Besondere Vorsicht ist auch beim Sonnenschutz von Kindern geboten. Diese gehören nicht in die direkte Sonne. Kinder sollten an Sonnentagen gut eingecremt werden oder am besten lange Kleidung tragen.

Wussten Sie schon:

Jede dieser Maßnahmen macht langfristig einen Unterschied, denn die Haut „merkt“ sich jede Sonneneinstrahlung, die Schäden summieren sich. Insbesonders der weisse Hautkrebs ensteht erst in späterem Alter durch die im Laufe des Lebens angesammelte Sonnenbelastung und die daraus resultierenden Schäden.

Geprüft Dr.in Katja Schindler: Stand Juni 2018

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu empowern und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.