Begleittherapien, auch supportive Therapien genannt, sind zusätzliche medizinische Maßnahmen, die parallel zu Ihrer eigentlichen Myelom-Behandlung eingesetzt werden. Während die Haupttherapie darauf abzielt, die Krebszellen zu bekämpfen, haben Begleittherapien ein anderes wichtiges Ziel: Sie sollen Ihren Körper schützen, Beschwerden lindern und das Risiko für Komplikationen reduzieren.
Das Multiple Myelom wirkt sich auf viele Bereiche des Körpers aus, beispielsweise auf Knochen, Nieren, Immunsystem und Blutbild. Auch die Therapie kann Nebenwirkungen mit sich bringen.
Begleittherapien greifen genau dort ein, wo Unterstützung nötig ist:
- Sie verhindern Nebenwirkungen, bevor sie entstehen.
- Sie behandeln Beschwerden, die bereits aufgetreten sind.
- Sie helfen, dass Sie die Haupttherapie besser vertragen und ohne Unterbrechungen fortführen können.
- Sie verbessern Ihre Lebensqualität im Alltag.
Beispiele für solche unterstützenden Maßnahmen sind: Knochenschutz, Schmerztherapie, Vorbeugung von Thrombosen , Impfungen und anderer Maßnahmen zur Vermeidung von Infektionen, Therapien bei Veränderungen des Blutbildes oder der Nierenwerte. Mehr dazu erfahren Sie in Lektion 3: Begleittherapien bei Nebenwirkungen.
Viele Patient:innen berichten, dass sie sich durch Begleittherapien sicherer und stabiler fühlen und die Krebstherapie insgesamt besser bewältigen.