Von einem Rezidiv spricht man, wenn die Erkrankung nach einer längeren Phase der Krankheitskontrolle wieder aktiver wird. Bei Multiplem Myelom gibt es dafür medizinisch klare Kriterien.
Ein Rezidiv kann sich zum Beispiel dadurch zeigen, dass bestimmte Blutwerte wieder ansteigen. Dazu gehören etwa Leichtketten oder das Wiederauftreten des sogenannten M-Gradienten. Auch neue Schäden an Organen, beispielsweise am Knochen, können ein Hinweis sein. Ein einzelner veränderter Laborwert bedeutet aber noch nicht, dass ein behandlungsbedürftiges Rezidiv vorliegt. Das Behandlungsteam beurteilt die Entwicklung anhand mehrerer Messwerte und weiterer Untersuchungen.
