4. Mein Beitrag zur Therapie

Wie kann ich die Behandlung unterstützen?

Sie selbst können viel dazu beitragen, dass die Behandlung gut wirkt. Besonders wichtig ist, dass Sie die verordnete Therapie regelmäßig und konsequent durchführen.

Dazu gehört vor allem:

  • Nasenspülungen regelmäßig anwenden, um Schleim, Reizstoffe und Allergene aus der Nase zu spülen
  • Cortisonhaltige Nasensprays täglich verwenden, so wie es Ihre Ärztin oder Ihr Arzt empfohlen hat
  • Therapie nicht eigenständig unterbrechen, auch wenn es Ihnen besser geht

Diese Maßnahmen helfen, die Entzündung in der Nase ruhig zu halten und neue Polypen möglichst zu verhindern.

Trauen Sie sich, nach Alternativen zu fragen

Wenn Sie merken, dass Ihre Beschwerden trotz Behandlung bestehen bleiben, sollten Sie das ansprechen. Sie müssen sich damit nicht abfinden.

Sagen Sie Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, wenn:

  • Ihre Nase weiterhin stark verstopft ist
  • Ihr Geruchssinn kaum oder gar nicht zurückkommt
  • Sie sich im Alltag weiterhin stark eingeschränkt fühlen

Die Behandlung von Nasenpolypen hat sich in den letzten Jahren weiterentwickelt. Es gibt unterschiedliche Therapieoptionen. Gemeinsam können Sie klären, ob es für Sie eine andere oder bessere Behandlung gibt.

Warum ist es wichtig, Begleiterkrankungen mitbehandeln zu lassen?

Nasenpolypen treten oft zusammen mit anderen Erkrankungen der Atemwege auf. Dazu gehören vor allem Asthma und Allergien, zum Beispiel gegen Pollen oder Hausstaubmilben. Mehr Information hierzu finden Sie in den Kursen „Allergisches Asthma“ und „Schweres Asthma verstehen“

Obere Atemwege (Nase und Nasennebenhöhlen) und untere Atemwege (Lunge und Bronchien) hängen eng zusammen. Ist die Entzündung in der Nase nicht gut kontrolliert, kann sich das auch auf die Lunge auswirken und umgekehrt.

Wenn Begleiterkrankungen gut behandelt werden, kann das auch die Beschwerden in der Nase deutlich verbessern.

Wann sollte ich ärztlichen Rat suchen?

Suchen Sie ärztlichen Rat, wenn:

  • sich Ihre Beschwerden trotz Behandlung verschlechtern
  • die Nasenatmung wieder deutlich schlechter wird
  • der Geruchssinn nachlässt oder verloren geht
  • Beschwerden über längere Zeit anhalten

Auch wenn Sie die Diagnose noch nicht haben, aber solche Symptome bemerken, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.

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    Geprüft OA Dr. Martin Bruch: Stand Mai 2026 | Quellen und Bildnachweis