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Kurs Darmkrebs verstehen: Lektion 4 von 8

Symptome von Darmkrebs

Tumore im Darm bleiben oft über eine lange Zeit gänzlich ohne Symptome. Je nach Lokalisation des Tumors haben manche Betroffene selbst bei weit fortgeschrittenem Darmkrebs keine Beschwerden. Treten erste Warnzeichen auf, fangen diese zunächst oft unspezifisch an. Die meisten dieser Beschwerden können auch andere, harmlosere Ursachen haben (zum Beispiel eine ungesunde Ernährung, Hämorrhoiden oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten). Bei länger anhaltenden Symptomen und Veränderungen der Verdauung kann deshalb nur ein Arzt abklären, was der Auslöser ist. Der richtige Ansprechpartner ist zunächst der Hausarzt, der Sie bei Bedarf zu einem Spezialisten (Gastroenterologen) überweisen wird.

Mögliche Warnzeichen für Darmkrebs

Verstopfung und Durchfall

Häufiger Stuhldrang aber auch Verstopfungen können erste Alarmzeichen für Darmkrebs sein. Oft kommt auch ein Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung vor.

Aussehen des Stuhls

Bei Darmkrebs kommt es vor, dass der Stuhlgang plötzlich anders aussieht als gewohnt. Blut kann den Stuhl rot (frisches Blut) oder schwarz (geronnenes Blut) färben. Andere mögliche Veränderungen: Schleimbeimengungen, besonders übler Geruch oder bleistiftdünne Form durch Darmverengung.

Schmerzen

Schmerzen im Unterbauch, vor allem beim Stuhlgang, können durch Darmtumore ausgelöst werden.

Blähungen und „Gurgeln“ im Bauch

Starke Darmgeräusche und übermäßige Blähungen (zum Teil auch mit ungewolltem Stuhlabgang) können Hinweise auf Darmkrebs sein.

Allgemeinsymptome

Bei Krebserkrankungen können Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und eine verminderte Leistungsfähigkeit auftreten.

Bei fortgeschrittenem Darmkrebs

Symptome bei fortgeschrittenem Darmkrebs können Blutarmut, Fieber, schwere Erschöpfung, im schlimmsten Fall auch Darmverschluss oder spürbare Schwellungen durch den Tumor im Bauch sein.

Geprüft Dr. med. Lariza Dzirlo: Stand 9.10.2016

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