Die Diagnose von Nasenpolypen erfolgt durch eine Fachärztin oder einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Am Anfang steht immer ein ausführliches Gespräch, bei dem Ihre Beschwerden, deren Dauer und die Auswirkungen auf Ihren Alltag besprochen werden.
Anschließend folgt die Untersuchung der Nase. Zunächst wird mit einem Nasen-Spekulum ein erster Blick in die Nase geworfen.
Für eine genauere Beurteilung wird meist eine Nasenendoskopie durchgeführt. Dabei wird ein dünnes Instrument mit Kamera vorsichtig in die Nase eingeführt, um die Schleimhaut und mögliche Polypen gut beurteilen zu können.
Eine Computertomografie (CT ) wird oft ergänzt, wenn die Nasennebenhöhlen genau beurteilt werden müssen oder eine Operation geplant wird. Sie zeigt, wie stark die Schleimhaut verändert ist und ob auch die Nebenhöhlen betroffen sind.
Ergänzend können weitere Untersuchungen sinnvoll sein, zum Beispiel:
- ein Riechtest, um den Geruchssinn objektiv zu erfassen
- Allergietests, wenn der Verdacht auf eine allergische Beteiligung besteht
- Untersuchungen auf andere Atemwegserkrankungen wie Asthma