7. Insektengiftallergie verstehen – alle Fragen

In dieser Online-Schulung erklärt Ihnen Dr. Christine Bangert, Fachärztin für Dermatologie, was eine Insektengiftallergie ist, wie man damit umgeht, welche Arten von Insekten es gibt und wie die Therapie aussieht. Dr. Wolfgang Hemmer, spricht über die Biologie der Insekten, ihr Verhalten, ihr Vorkommen, wo besondere Risikosituationen entstehen und wie Sie diese vermeiden können.

Entstehung Insektengiftallergie

Wann spricht man von einer Insektengiftallergie?

Um zu klären was eine Insektengiftallergie ist, sollten wir zuerst klären, was eine normale Reaktion des Körpers ist, um einen Insektenstich zu verarbeiten. Der Körper versucht normalerweise das Insektengift loszuwerden. Daher entstehen normalerweise eine leichte Schwellung, Rötung oder Juckreiz an der Einstichstelle. Allerdings sollte das nicht länger als 24 Stunden bestehen bleiben.

 

Bei einer Insektengiftallergie versucht der Körper auch das Gift zu verarbeiten, reagiert jedoch mit einer überschießenden Reaktion. Das bedeutet es kommt an der Einstichstelle zu einer langen Rötung, einer deutlichen Schwellung und Juckreiz, aber es können auch allgemeine Symptome, wie Juckreiz am ganzen Körper, Ausschläge und Schüttelfrost auftreten. Im Extremfall kann es zu Atemnot, Erbrechen oder Blutdruckabfall und im schlimmsten Fall zum allergischen Schock und Bewusstlosigkeit kommen.

Wie entsteht eine Insektengiftallergie?

Die Insektengiftallergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf die Proteine, also die Eiweißmoleküle im Gift. Dieses wird meistens über die Immunglobulin E Moleküle getriggert. Dieses Immunglobulin E setzt sich auf die Mastzellen, also die Allergiezellen des Körpers, welche daraufhin Histamin ausschütten. So kommt es zu starken Schwellungen, da das Histamin die Gefäße durchlässig macht und zum typischen Juckreiz, da die Nervenenden dadurch gereizt werden.

 

Es ist tatsächlich so, dass man erst nach dem ersten Stich allergisch werden kann. Das bedeutet der erste Stich ist sozusagen immer bedenkenlos und ab dem zweiten Stich kann man allergisch reagieren. Es gibt allerdings immer wieder Personen, die ihr Leben lang viele Insektenstiche ohne eine Reaktion hatten und erst bei 10 oder 15 Mal allergisch reagieren. Es kann also nicht vorhergesagt werden, wer darauf reagieren wird.

Wie viele Menschen sind allergisch gegen Insekten?

14 bis 20% der Menschen in Österreich reagieren mit einer stärkeren allergischen Lokalreaktion. 3,3 % der Bevölkerung haben tatsächlich eine systemische Insektengiftallergie, aber nur 2% reagieren mit einer stärkeren Reaktion.

Welche Schweregrade kann die Insektengiftallergie haben?

Die Insektengiftallergie kann eine sehr schwere Lokalreaktion, aber auch eine systemische Reaktion sein. Diese wird üblicherweise in vier Schweregrade unterteilt.

 

Im ersten Schweregrad ist nur die Haut betroffen. Dort finden Juckreiz, Quaddeln und vielleicht ein rotes Gesicht, auch Flush genannt statt. Beim zweiten Schweregrad kommen andere Organsysteme hinzu, wie die Atemwege mit Atemnot, der Magen-Darm-Trakt mit Übelkeit und das Herz-Kreislauf-System mit leichtem Blutdruckabfall, Herzrasen oder einer Beschleunigung des Herzschlags. Bei der dritten Stufe wird es schon kritischer, denn hier kann es zu Übelkeit, Erbrechen, Hautsymptomen, schwerer Atemnot bis zu einem Schock kommen. Beim vierten Schweregrade handelt sich um die schwerste Stufe. Hier kann einen Atemstillstand auftreten, verbunden mit einem Kreislaufversagen und Bewusstlosigkeit.

Wovon hängt es ab, wie stark die allergische Reaktion ist?

Dies kann unterschiedliche Faktoren haben. Einerseits hängt es von der Giftmenge ab, denn wenn jemand allergisch gegen Wespen ist und direkt von mehreren Wespen gestochen wird, dann wird natürlich die allergische Reaktion deutlich stärker ausfallen.

 

Außerdem hängt es davon ab, wo man gestochen wird. Beispielsweise sind Stiche im Kopf-Hals-Bereich, da sie einen näheren Weg zum Herzen haben, deutlich schwerer als Stiche in eine Extremität, wie den Finger, das Bein oder den Fuß. Darüber hinaus hängt die individuelle allergische Reaktion von dem bekannten Schweregrad der allergischen Reaktion ab.

Kann sich meine Insektengiftallergie von allein bessern oder ganz verschwinden?

Eine Insektengiftallergie bessert sich normalerweise nicht von allein ohne Behandlung. Außerdem wissen wir auch nicht, welche Patienten, die allergisch reagiert haben, auch noch später nach Jahrzehnten auf einen Stich reagieren und welche nicht. Daher kann ich nur empfehlen, dass jeder bei dem eine Insektengiftallergie diagnostiziert wurde, sich weiterhin allergologisch betreuen lässt. Denn alles andere kann tatsächlich fahrlässig sein.

Welche Personen sind besonders gefährdet eine Insektengiftallergie zu entwickeln?

Zu den besonders gefährdeten Personen, die eine Insektengiftallergie entwickeln können zählen einerseits Menschen, die eine Mastozytose haben. Dies ist eine bestimmte Erkrankung der Allergiezellen in der Haut, der sogenannten Mastzellen. Diese Patienten reagieren häufig sehr leicht allergisch auf verschiedene Toxine, auch auf Insektengifte. Andererseits sind Menschen über 65 Jahre gefährdet eine stärkere allergische Reaktion aufzuweisen. Aber auch Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Ist das Risiko für eine Insektengiftallergie erhöht, wenn man bereits andere Allergien hat?

Das Risiko für eine Insektengiftallergie ist nicht erhöht, wenn Sie bereits andere Allergien haben. Denn diese Insektengiftreaktion ist sehr spezifisch und nicht kreuzreaktiv ist, wie beispielsweise mit Lebensmittelallergien oder auch mit Pollenallergien.

Wird die Neigung zur Insektengiftallergie vererbt?

Im Gegensatz zu anderen Allergien wird die Neigung zur Insektengiftallergie nicht vererbt. trachtet man Eltern mit einer Pollenallergie oder mit Asthma, so kann diese Neigung auf die Kinder übertragen werden. Die Insektengiftallergie ist allerdings sehr spezifisch und wird im allgemeinen nicht vererbt

Hier geht es zum Video-Interview: „Entstehung Insektengiftallergie”

Arten von Insektengiftallergien

Kann jedes Insekt eine Insektengiftallergie hervorrufen?

Im Prinzip können alle stechenden oder stechend-saugenden Insekten eine allergische Reaktion auslösen. In den meisten Fällen sind dies jedoch eher harmlose kutane Reaktionen, wie Quaddeln oder Papel. Beispielsweise Gelsen oder Stechmücken lösen bei fast jedem Österreicher irgendeine Form einer harmlosen Hautreaktion aus. Schwere systemische Reaktionen, die über die Stichstelle hinausgehen und den ganzen Körper umfassen, sehen wir fast nur bei Bienen und Wespen. Die Reaktionen können manchmal auch lebensbedrohlich oder in seltenen Fällen letal sein. In seltenen Ausnahmen können auch Stechmücken, Bremsen oder Wanzen solche Reaktionen auslösen.

Ist das Gift von Wespen, Bienen, Hornissen und Hummeln gleich?

Die Gifte all dieser Insekten haben gewisse Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten, aber sie sind keineswegs identisch. Die Gifte von Bienen und Hummeln sind sehr ähnlich, da diese Arten nah miteinander verwandt sind. Aber auch hier gibt es durchaus Fälle von beispielsweise Hummelallergien, die nichts mit Bienenallergien zu tun haben.

 

Ähnlich ist es auch bei den nah verwandten Wespen und Hornissen. Die Hornisse ist im Prinzip eine sehr große Wespe und ihre Gifte sind sehr ähnlich. Daher sind sie auch immunologisch kreuzreaktiv. Wenn bei uns in Mitteleuropa jemand allergisch auf einen Hornissenstich reagiert, so kann man davon ausgehen, dass das in nahezu allen Fällen eine primäre Wespengiftallergie ist. Die allergische Reaktion auf Hornissenstich kommt nur durch solche immunologischen Kreuzreaktionen zustande.

Welche Insekten lösen am häufigsten allergische Reaktionen aus?

Bei der Frage, welche Insekten am häufigsten allergische Reaktionen auslösen, muss man bedenken, dass es sowohl regionale als auch saisonal Unterschiede geben kann. Im Frühjahr sehen wir hauptsächlich Bienenstiche, da es zu dieser Zeit noch kaum Wespen in der Umwelt gibt. Dies ändert sich jedoch im Laufe des Jahres, im Sommer und Spätsommer überwiegen dann die Wespenstiche erheblich. Insgesamt kann man für Österreich sagen, dass etwa 70 bis 75% aller allergischen Reaktionen durch Stechinsekten, durch Wespen ausgelöst werden und nur ein kleiner Teil durch Bienen.

Woran erkenne ich einen Wespen- bzw. einen Hornissenstich?

In der Praxis ist es oft schwer bis unmöglich einen Wespenstich von einem Bienenstich zu unterscheiden. Denn in allen Fällen ist der Stich schmerzhaft, es kommt schnell zur Rötung und zur Schwellung. Typisch für Wespen- und Hornissenstiche ist, dass der Stachel in der Regel nicht in der Wunde stecken bleibt. Das liegt daran, dass der Wespenstachel relativ glatt ist und gut wieder aus der Haut herausgezogen werden kann. In seltenen Fällen kann jedoch der Stachel stecken bleiben, sodass dies nicht immer ein hundertprozentiges Unterscheidungsmerkmal ist.

Wie unterscheide ich Wespen und Hornissen von anderen Insekten?

Wespen und Hornissen kann man einfach an ihrer schwarz-gelben Warnfarbe und ihrem gebänderten Hinterleib unterscheiden. Man muss allerdings darauf achten, dass es auch andere, völlig harmlose Insekten gibt, die ein ähnliches Muster haben. Beispielsweise Schwebfliegen imitieren Wespen absichtlich. Deshalb sollten Sie genau hinschauen, ob es sich wirklich um eine Wespe handelt, denn so mancher Allergiker fürchtet sich zu Unrecht vor solchen Insekten.

 

Es ist sinnvoll auch auf andere Körpermerkmale zu achten. Typisch für Wespen ist die Wespentaille, die starke Einschnürung zwischen Brust und Hinterleib. Diese besitzen  Schwebfliegen nicht. Auch die Flügel kann man betrachten, wenn das Tier sitzt. Bei Schwebfliegen sind diese immer flach ausgebreitet, während Wespen und Hornissen sie der Länge nach zusammenfalten. Deswegen heißen auch alle sozialen Wespen bei uns Faltenwespen.

Wann und wo ist die Gefahr eines Wespen- bzw. eines Hornissenstichs besonders hoch?

Die Gefahr von Wespen- und Hornissenstichen ändert sich im Laufe des Jahres. Im Frühjahr besteht ein geringes Risiko, da während April und Mai die jungen, überwinterten Wespenköniginnen erst mit der Neugründung des Staates beginnen. Es gibt sozusagen noch keine Arbeiterwespen, die herumfliegen. Erst im Laufe des Sommers nimmt die Population zu und im Spätsommer und Frühherbst ist die maximale Staatengröße erreicht. Die Tiere sind zu dieser Zeit besonders flug- und sammelaktiv, da die jungen Königinnen und Drohnen herangezogen werden.

 

Bei der Wespengiftallergie muss man immer bedenken, dass ihre besondere Bedeutung für den Menschen darin besteht, dass die bei uns medizinisch wichtigen Wespenarten  menschlichen Nahrung suchen und sammeln. Deshalb dringen sie aktiv in den Lebensbereich des Menschen ein. Dazu gehört die Gemeine Wespe “Vespula vulgaris” und die Deutsche Wespe “Vespula germanica”. Sie suchen einerseits zuckerhaltige Nahrungsquellen, wie Fruchtsäfte oder Mehlspeisen, da sie diese für ihre eigene Energieversorgung brauchen. Andererseits sammeln sie Fleisch, welches sie zur Ernährung der Larven in das Nest transportieren.

 

Andere heimischen Gäste, wie die Feldwespe oder auch Hornissen haben diese Eigenschaft nicht, was ein Grund ist, weshalb diese relativ selten stechen.

Woran erkenne ich einen Bienenstich?

Für einen Bienenstich ist typisch, dass das Stachel in der Regel in der Wunde stecken bleibt. Denn der Stachel hat an seinem Ende viele feine Zähnchen, die sich gut in der Haut verhängen. Es bleibt jedoch nicht nur der Stachel stecken, beim Wegfliegen der Biene wird  der gesamte Stachelapparat, inklusive der Giftblase herausgerissen. So gelangt das Gift weiter in die Wunde hinein. Deshalb werden bei einem Bienenstich in der Regel sehr hohe Allergendosen abgegeben. Im Gegensatz dazu kann es bei Wespenstichen dazu kommen, dass manche Stiche fast giftfrei sind. Daher ist es bei einem Bienenstich wichtig, dass der Stachel möglichst rasch aus der Wunde entfernt wird, am besten durch seitliches wegkratzen.

 

An welchen Merkmalen erkenne ich Bienen bzw. Hummeln?

Bienen und Hummeln sind im Gegensatz zu den Wespen sehr stark behaart und wirken relativ pelzig. Die Bienen sind gleichförmig braun und haben nicht so eine starke, deutliche Behinderung wie wir das von den Wespen kennen. Betrachtet man die Hummeln, so gibt es allein in Österreich über 20 verschiedene Arten, die sich in ihrem Aussehen stark unterscheiden. Ihre Farben variieren von schwarz, braun, gelb, orange bis rotbraun. Insgesamt spielen Hummeln als Allergieauslöser nur eine kleine Rolle.

 

Wann und wo sind diese Insekten besonders aktiv?

Bei Bienen ist es so, dass das gesamte Bienenvolk überwintert. Sobald im Frühjahr die Temperaturen ansteigen, entsteht eine relativ hohe Belastung durch Bienen und ein hohes Risiko für Bienenstiche. Im Laufe des Jahres nimmt die Zahl der Bienen zu und sie bleiben bis in den Spätherbst aktiv, solange es die Temperaturen erlauben. Das bedeutet, dass wir über das ganze Jahr einer relativ konstanten Bienen Exposition ausgesetzt sind.

 

Bienen sind vermehrt anzutreffen, wo Blüten sind, da sie dort  Pollen oder Nektar sammeln. Zusätzlich befinden sie sich im Sommer häufig an Wasserstellen, wie beispielsweise Seeufern. Dort sammeln sie Wasser für den Bienenstock und man muss aufpassen, dass man nicht aus Versehen in solche Ansammlung gerät.

 

Die Hummeln selbst spielen als Allergieauslöser eine untergeordnete Rolle, da sie nur ungern stechen. Zufällige Freilandstiche sind daher eine Rarität. Sie können aber in bestimmten Situationen wichtig sein, beispielsweise bei Hummelzüchtern oder Glashausgärtnern, wo sie häufig zur Bestäubung von Pflanzen eingesetzt werden. Hier kommt es öfter zu wiederholten Stichen und auch zu sehr hummelspezifischen Allergien, die dann keine oder wenig Kreuzreaktivität zu Bienengift aufweisen.

Hier geht es zum Video-Interview: „Arten von Insektengiftallergien”

Symptome und Verlauf

Welche Symptome zeigen sich bei einer allergischen Reaktion?

Bei einer allergischen Lokalreaktion entsteht eine deutliche Rötung und Schwellung der Einstichstelle. Das kann eine größere Reaktion, von mehr als 10 cm im Durchmesser sein und länger als 24 Stunden anhalten.

 

Bei den systemischen Reaktionen tritt typischerweise Juckreiz auf, aber auch Quaddeln an der Haut, wie zum Beispiel ein Nesselausschlag, eine Rötung des Gesichts, Atemnot, ein Globusgefühl im Hals und Heiserkeit können entstehen. Darüber hinaus kann es häufig  zu einem leichten Angstgefühl bis hin zur Panikreaktion kommen. Es kann sein dass Übelkeit, Durchfall oder sogar Erbrechen auftreten. Letztlich kann auch das Herz-Kreislauf-System betroffen sein, was zu einem deutlichen Blutdruckabfall, Herzrasen, Bewusstlosigkeit und einem Schock führen kann.

Wie können sich Symptome abhängig von der Einstichstelle unterscheiden?

Die Symptome an der Einstichstelle sind unterschiedlich, da beispielsweise ein Stich im Hals oder Kopfbereich, gerade im Mund und Rachenraum zu einer schnellen Schwellung der Schleimhäute führt. So kann es auch unabhängig von einer Allergie zu einer deutlichen Schwellung und einer lebensbedrohlichen Situation kommen. Wenn der Patient einen Stich im Finger hat, dauert es sehr viel länger, bis das Gift sich in Richtung Kreislaufsystem ausbreitet. Hier hat man mehr Zeit, um zu reagieren. Stiche in der Peripherie, also an den Rändern des Körpers, brauchen etwas länger, bis sie eine schwere Reaktion auslösen.

Wie kann ein entzündeter Stich bei einer Insektengiftallergie aussehen?

Eine Entzündung des Insektenstich kommt relativ häufig vor. Da Insektenstiche stark jucken und man geneigt ist zu kratzen, können Bakterien in den Stich eindringen und sich dort ausbreiten. Deshalb sollten Sie Kratzen unterlassen, damit es nicht zu einer ähnlichen Reaktion, wie nach einer allergischen Reaktion kommt. Die Region wird heiß, es entstehen Schmerzen, Rötungen und Schwellung. Eine Entzündung breitet sich jedoch nicht sofort aus, da es eine Weile dauert, bis die Bakterien sich im Gewebe ausgebreitet haben. Sie macht sich erst nach bis zu drei Tagen nach dem Insektenstich bemerkbar.

Wann treten die ersten Symptome nach einem Stich auf und welche könnten das sein?

Die ersten Symptome nach einem Stich, bei einer Insektengiftallergie, treten sofort auf. Es kann innerhalb von einer Minute geschehen, dass wir Prodromalsymptome beobachten. Dazu gehört typischerweise ein metallischer Geschmack im Mund oder Juckreiz in den Ohren, an den Handflächen oder Fußsohlen. Weiteres können Sie leichtes Unwohlsein oder ein Angstgefühl verspüren. Diese Symptome können darauf hinweisen, dass vielleicht eine schwere allergische Reaktion folgen wird.

Gibt es Symptome, die erst später auftreten und welche können das sein?

Zu diesen ersten Prodromalsymptomen können innerhalb von fünf bis zehn Minuten die schwereren Symptome hinzukommen. Der Juckreiz kann sich über die Hände und Fußsohlen auf den ganzen Körper ausbreiten. Zusätzlich können Quaddeln am ganzen Körper entstehen, Atemnot, Heiserkeit, Übelkeit und Erbrechen auftreten. Daraufhin kann ein Blutdruckabfall und im Extremfall ein Kreislaufstillstand folgen. Spätestens innerhalb von 20 bis 30 Minuten ist die allergische Reaktion abgelaufen.

 

Allerdings kommt es bei seltenen Fällen auch zu einem zweiten Peak der allergischen Reaktionen nach sechs bis zwölf Stunden. Die Symptome sind in dieser Phase jedoch schwächer und die Reaktion wird nicht mehr so heftig ablaufen, wie bei der ersten Reaktion.

Wie schnell können allergische Symptome von selbst wieder besser werden?

Leichte allergische Symptome verbessern sich häufig innerhalb von sechs bis zwölf Stunden von allein. Meist verspüren Sie Müdigkeit und Juckreiz, jedoch lösen sich die Quaddeln innerhalb dieser Stunden auf. Die Schwellungen, die auftreten können, bleiben allerdings bis zu 72 Stunden bestehen.

 

Bei schweren allergischen Reaktionen tritt von allein häufig keine Besserung ein. Dann sollte auf jeden Fall eine medikamentöse Hilfe in Anspruch genommen werden.

Können allergieähnliche Symptome auch auftreten, wenn man keine Insektengiftallergie hat?

Eine ähnliche Reaktion wie auf eine Insektengiftallergie kann ablaufen, wenn Sie beispielsweise eine Panikattacken haben. Typisch sind Herzrasen, Atemnot, Zittern und ein Angstgefühl. Dies kann einer allergischen Reaktion deutlich ähnlich sein.

Wie unterscheidet sich eine Panikreaktion von einer allergischen Reaktion?

Eine Panikreaktion kann man gut von einer allergischen Reaktion unterscheiden. Denn bei einer panischen Reaktion kommt es nicht zu Juckreiz oder Ausschlägen und die Einstichstelle bleibt intakt, ohne eine Schwellung.

Welche Strategien gibt es, um Panikreaktionen zu vermeiden?

Um Panikattacken zu vermeiden ist es wichtig, dass Sie nach dem Stich ruhig bleiben und nicht herumlaufen, denn sonst wird Ihr Kreislaufsystem anregt. Sie sollten sich hinsetzen, ein Glas Wasser trinken und versuchen, die Nerven zu bewahren. Bei Kontakt mit Insekten sollten Sie außerdem nicht fuchteln, weil sich das Tier so aufregt und ein Stich provoziert werden kann. Falls Sie unter einer ausgeprägten Panikstörung, in Bezug auf Insekten, leiden kann es hilfreich sein, eine kognitive Verhaltenstherapie durchzuführen. So werden Sie auf einen Stich besser vorbereitet.

Hier geht es zum Video-Interview: „Symptome und Verlauf”

Akute Symptomlinderung

Ist es sinnvoll den Stachel eines Insektes selbst zu entfernen?

Nach dem Insektenstich sollten Sie, falls der Stachel noch in der Haut steckt, diesen entfernen. Das gelingt mit einer Pinzette oder mit sauberen Fingern. Sie müssen sich nicht vor dem Giftbeutel fürchten, da kein weiteres Gift austreten wird.

Gibt es Medikamente, die eine allergische Reaktion nach einem Insektenstich vermeiden oder mildern können?

Wenn Sie allergisch auf Insektenstiche reagieren, gibt es verschiedene Medikamente, die Sie nach einem Stich einnehmen können. Früher wurden häufig Calcium Produkte, Zink oder Vitamin C verabreicht. Diese können unter Umständen, bei leichten Reaktionen zu einer Linderung führen. Allerdings sind diese Hilfsmittel nicht wirksam, um schwere allergische Reaktionen aufzuhalten.

 

Hier sollte ein Notfallset, das Sie von Ihrem Arzt verschrieben bekommen, angewendet werden. Dieses besteht typischerweise aus einem Antihistamin, einer Tablette, die Histamine blockiert und so die allergische Reaktion mildern kann. Das zweite Medikament ist ein Glukokortikosteroid, ein Cortison, welches die Gefäße stabilisiert. Es verhindert, dass Flüssigkeit aus den Gefäßen in das Gewebe übertritt und eine Schwellung verursacht.

 

Die Wirkung tritt aber typischerweise erst nach 30 Minuten ein. Wenn man also unter einer schweren Insektengiftallergie leidet, muss man zuvor einen Adrenalin-Pen verwenden. Dies ist ein Autoinjektor, den man sich selbst in den Oberschenkel verabreicht. Das Adrenalin wirkt innerhalb von Sekunden und mildert die allergische Reaktion deutlich.

Was sollte ich bei der Anwendung von Salben und Gels nach einem Insektenstich beachten?

Wenn Sie nach einem Stich sofort Hilfe leisten möchten, können Sie Kühlgele oder -cremen auftragen. Diese enthalten häufig ein Antihistamin, sodass sie an der Einstichstelle zu einer Linderung des Juckreizes beitragen.

Kann Kälte gegen Schwellung bei einem Insektenstich helfen?

Wenn man schon allergisch reagiert hat und eine Schwellung an der Einstichstelle besteht, kann es sehr hilfreich sein, die Einstichstelle zu kühlen. Dafür kann man Coolpacks verwenden oder auch Kühlgele aus der Apotheke. Diese lindern die Schwellung schon bei einer erfolgten Lokalreaktion.

 

Kann Wärme gegen Juckreiz bei einem Insektenstich helfen?

Direkt nach dem Insektenstich kann Wärme helfen. Denn das Protein wird durch die Wärme und Hitzeeinwirkung zersetzt. So kann die allergische Reaktion gelindert werden, beziehungsweise gar nicht erst so stark entsteht. Es gibt in der Apotheke Wärmestifte, die Sie kurz auf die Einstichstelle halten, um das Protein zu zersetzen. Dies funktioniert auch gut bei Mückenstichen. Wenn man so etwas jedoch nicht zur Hand hat, kann man auch einen warmen Löffel oder einen warmen Waschlappen auflegen.

Gibt es Hausmittel, die Schwellung und Juckreiz lindern können?

Bei den Hausmitteln gibt es verschiedene Ansätze. Beispielsweise Topfenwickel, welche auf die Einstichstelle gelegt werden, um die Schwellung zu lindern. Natürlich können auch Zwiebelsaft oder Zwiebelscheiben verwendet werden. Auch Spitzwegerich, ein Unkraut aus dem Garten, hat schon Linderung gebracht.

Können Insektenstiche bei Kindern anders aussehen als bei Erwachsenen?

Insektenstiche bei Kindern verlaufen sehr ähnlich zu denen von Erwachsenen. Es ist allerdings bekannt, dass Kinder viel seltener systemisch reagieren. Bei Erwachsenen müssen 2 % mit einer schweren allergischen Reaktion rechnen, bei Kindern nur unter 1%.

 

Kinder reagieren dafür häufiger mit einem generalisierten Nesselausschlag, einer Urtikaria. Dieser tritt bei fast 60% der auf Insektengift allergischen Kinder auf und bei nur 15% der erwachsenen Patienten.

Was kann man speziell bei Kindern tun, um Symptome zu lindern?

Um Symptome bei Kindern zu lindern, funktioniert dieselbe Strategie, wie bei den Erwachsenen. Wichtig ist, dass wenn das Kind beim Spielen gestochen wurde, es aus dem Spielprozess herauszunehmen. Es sollte sich hinsetzen, um ein Glas Wasser zu trinken und eine kühlende Salbe oder ein Waschlappen aufgelegt zu bekommen. Dies hilft dabei es zu beruhigen und um besser beobachten zu können, ob und wann allergische Symptome auftreten.

Gibt es Medikamente oder Hausmittel, die für Kinder nicht geeignet sind?

In Bezug auf Medikamente oder Hausmittel, die bei Kindern angewendet werden können, muss eigentlich nichts wirklich beachtet werden. Die meisten Kinder vertragen Antihistamine  sehr gut. Diese sind meist schon ab dem zweiten Lebensjahr zugelassen.

 

Bei kleineren Kindern kommen Insektengiftallergien extrem selten vor. Wenn doch eine vorliegt, sollte man dies mit dem behandelten Arzt absprechen und schauen, welche Medikamente für Kinder unter zwei Jahren geeignet sind.

Hier geht es zum Video-Interview: „Akute Symptomlinderung”

Stichprävention

In welchen Situationen sollte man besonders aufpassen?

Einen Insektenstich kann man nie mit Sicherheit verhindern. Häufig passieren Stiche in Situationen, in denen man sie am wenigsten erwartet. Trotzdem gibt es bestimmte Situationen, vor allem bestimmte Berufsgruppen, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Dazu gehören Berufe im Freiland, beispielsweise Landwirte, Gärtner, Obstverkäufer oder Bäcker.

 

Es gibt aber auch im Privatbereich Situationen, in denen die Gefahr besonders groß ist. Beispielsweise bei Gartenarbeit, beim Heckenschneiden oder Rasenmähen. Dabei können ganze Wespennester gestört werden und es entsteht das Risiko multipler Stiche. Auch bestimmte Hobbys im Freiland, wie Schwimmen, Wandern und Radfahren sind alle mit einem erhöhten Risiko verbunden.

 

Zu Stichen kommt es häufig auch beim Barfuß gehen, denn Bienen halten sich im Rasen, vor allem im Klee auf. Wespen befinden sich ab Herbst oft im Rasen, wenn Fallobst liegt.

Bei welchem Wetter bzw. Tageszeit ist das Risiko gestochen zu werden geringer?

Das Wetter hat insgesamt einen relativ geringen Einfluss. Die Stiche erfolgen in der Regel jedoch immer tagsüber, da Wespen und Bienen ausschließlich tagaktiv sind. Nachts kommt es selten zu Stichen und wenn, dann von Tieren, die sich verirrt haben und nicht in ihr Nest zurückfinden.

 

Grundsätzlich kann man sagen, dass bei kühlen Temperaturen weniger Insekten unterwegs sind. Beispielsweise Bienen fliegen bei Temperaturen unter 10 Grad nur ungern aus. Auch Wespen sind in solchen Situationen länger und öfter im Nest. Zusätzlicher starker Regen oder Wind hält die Tiere auch davon ab auszufliegen.

Wie kann ich mich beim Essen im Freien vor Stichen schützen?

Das Essen im Freien ist immer ein großes Problem, da unweigerlich Wespen angezogen werden. Es gibt leider keine verlässlichen Methoden, wie man sie wirkungsvoll vom Tisch fernhalten kann. Es gibt verschiedene Hausmitteln, wie das Anzünden von Kaffeepulver oder das Auflegen von Kupfermünzen. Für diese Methoden gibt es jedoch keine wissenschaftliche Evidenzen. Leider haben auch die klassischen Repellents, die wir beispielsweise gegen Stechmücken verwenden, hier keine Wirkung.

 

Daher ist es wichtig, dass wir versuchen uns am Tisch richtig zu verhalten, damit es nicht zu Stichen kommt. Dazu gehört es insbesondere darauf zu achten, dass man nicht versehentlich Wespen, die an unserer Nahrung sind berühren. Ein Verschlucken wird zusätzlich verhindert, indem Trinkgläser abdeckt oder Trinkhalme verwendet werden. Insbesondere bei  Kindern, die noch weniger wachsam sind, ist dies wichtig. Nach dem Essen sollten Mund und Hände gründlich gewaschen werden, sodass keine Wespen von Speiseresten angelockt werden.

 

Welches Kleid oder Parfüm zur Grillparty getragen wird ist unwichtig. Entgegen der läufigen Meinung werden Wespen nicht von gepunkteten oder geblümten Kleidern angezogen. Auch die meisten Duftstoffe haben eher eine abschreckende Wirkung.

Wie reagiere ich am besten, wenn ich ein Insekt in meiner Nähe bemerke?

Wenn sich ein Insekt nähert und es sich um eine Wespe oder Biene handelt, dann sollten Sie nach Möglichkeit versuchen Ruhe zu bewahren. Sie sollten daran denken, dass diese Tiere nicht aggressiv sind. Sie stechen lediglich, wenn sie sich gestört oder bedroht fühlen. Daher ist es ratsam, keine hektischen Bewegungen zu machen und nicht nach den Tieren zu schlagen.

 

Wenn sich beispielsweise eine Wespe dem Esstisch nähert, dann tänzelt sie üblicherweise sehr unruhig hin und her. Das tun Sie, um ihre Umfeld optisch besser abbilden zu können. Wenn man nach dem Tier schlägt, meist ohne Erfolg oder wenn man es erwischt, kann es leicht passieren, dass es sich zwischen den Fingern verhängt und erst recht sticht. Zusätzlich sollten Sie vermeiden, die Tiere wegzublasen oder abzublasen. Denn  das CO2 in der Atemluft mach die Tiere noch aggressiver.

Wie kann ich mich persönlich am besten vor Stichen schützen?

Das Wichtigste, um sich selbst vor Stichen zu schützen ist vorauszudenken, wo sich Insekten vermehrt aufhalten können. Sie sollten vermeiden Barfuß zu gehen und ein geschlossenes Schuhwerk tragen. Bestimmte Orte, an denen Insekten zu erwarten sind, wie Mülleimer oder Stellen mit Fallobst sollten gemieden werden.

 

Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist es unwichtig, welche Kleidung Sie tragen. Gepunktete oder geblümte Kleidung wirkt für Bienen und Wespen nicht attraktiver. Auch das Parfum spielt keine Rolle, denn die meisten Duftstoffe haben eher eine abschreckende Wirkung auf Wespen. Des Weiteren macht es keinen Unterschied, ob Sie helle oder dunkle Kleidung tragen. Dies könnte höchstens eine Bedeutung haben, wenn Sie ein Wespennest direkt stören und es zu einer Massenattacke durch viele Wespen kommt. In solchen Fällen wirkt helle Kleidung auf die Wespen nachweislich weniger attraktiv als dunkle.

Wie kann man Kinder mit Insektengiftallergie bestmöglich aufklären und schützen?

Kinder leiden viel seltener an einer Insektengiftallergie als Erwachsene und selbst wenn Sie das tun, haben sie eine gute Prognose, wenn sie gestochen werden. In diesen Fällen ist es wichtig, dass Kindern, die an einer Allergie leiden, beispielsweise an einer Erdnussallergie, sehr früh zu eigenverantwortlichem Denken erzogen werden. So können sie Gefahren rechtzeitig selbst erkennen, um Stiche im vornherein zu vermeiden.

 

Natürlich muss auch das Umfeld entsprechend geschult und informiert werden. Dazu gehören Geschwister, Familie, Verwandte, Freunde, Lehrer und Kindergärtner. Diese müssen adäquat richtig reagieren können, wenn eine Notfallversorgung notwendig ist. Wenn die Kinder älter werden, sollten sie rechtzeitig mit der eigenständigen Verwendung ihrer Notfallmedikamente vertraut gemacht werden.

Wie hilfreich sind Anti-Insektenmittel?

Repellents, die wir beispielsweise erfolgreich gegen Stechmücken einsetzen, wie das Diethyltoluamid oder das Icaridin haben auf Bienen und Wespen leider keine abschreckende Wirkung. Es macht also keinen Sinn, diese zu verwenden.

 

Es gibt aber wissenschaftliche Untersuchungen, die gezeigt haben, dass eine Reihe von anderen Duftstoffen eine abschreckende Wirkung auf Wespen haben. Dazu gehören Oregano, Nelken und Wermut. Es gibt jedoch keine kommerziellen Präparate zu kaufen und ist es ist unbekannt wie gut solche in der Praxis wirklich wirken würden.

Welche Hausmittel können wirklich dabei helfen, Insekten im Alltag fernzuhalten?

Es gibt verschiedene Hausmittel, die immer wieder empfohlen werden, um Wespen fernzuhalten. Beispielsweise das Verbrennen von Kaffeepulver, das Anzünden von Räucherstäbchen oder das Aufstellen von Essigschälchen. Aber für diese Methoden gibt es keine wissenschaftlichen Evidenzen, ob sie tatsächlich einen Effekt haben.

 

Denkbar ist es durchaus, da wir aus Studien wissen, dass viele Duftstoffe auf Wespen eine abschreckende Wirkung haben. Zu den wirkungslosen Methoden zählen die Kupfermünzen, die Wespen abhalten sollen.

Wie kann ich mein Zuhause „insektensicher“ gestalten?

Wespen, Bienen und Hornissen verirren sich eher selten in das Hausinnere. Sie sind dort sozusagen Ihre Gäste und dies lässt sich leicht verhindern, indem Sie entweder die Fenster geschlossen halten oder Fliegengitter einbauen. Im Gegensatz dazu dringen Stechmücken oder andere blutsaugende Insekten aktiv in unseren Wohnraum ein.

Wie kann ich meinen Garten „insektensicher“ gestalten?

Wer einen Garten hat, wird Kontakt mit Insekten kaum vermeiden können. Bienenstiche entstehen häufig durch das Barfuß gehen im Gras, vor allem wenn dort Klee wächst. Vermeidbar ist dies mit schützendem Schuhwerk oder einem sehr kurz gehaltenen Rasen, sodass der Klee nicht zum Blühen kommt.

 

Um Wespenstiche zu vermeiden ist es sinnvoll ab Frühjahr darauf zu achten, wo neue Wespennester gebaut werden. Befinden sich diese an ungünstiger Stelle können sie frühzeitig entfernt werden. Dabei muss bedacht werden, dass Wespennester, die im Freien gebaut werden, üblicherweise nicht von den gefährlichen Wespenarten sind. Meist sind es Nester der harmlosen Langkopfwespen der Gattung Dolichovespula.

Können Wespenfallen hilfreich sein?

Häufig werden auch Wespenfallen im Garten aufgehängt und entweder gefüllt mit Bier oder Fruchtsaft. Damit kann man einige Wespen fangen, es ist aber quantitativ unbedeutend und der Schaden durch solche Fallen ist größer als der Nutzen. Denn sie locken viele Nutzinsekten und andere harmlose Insekten an, welche in sie hinein geraten. Beispielsweise Hornissen, die nur selten an menschliche Nahrung gehen und in Österreich und anderen Ländern geschützt sind.

Hier geht es zum Video-Interview: „Stichprävention”

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Geprüft OÄ.in Dr.in Christine Bangert und Univ.-Doz. Dr. Wolfgang Hemmer: Stand April 2022 | Quellen und Bildnachweis

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