9. Meine Nachricht an Sie

Transkript

Ich glaube, dass es für Patienten mit Morbus Waldenström wichtig ist zu akzeptieren, dass es sich um eine chronische Erkrankung handelt. Das bedeutet, dass die Erkrankung Sie begleiten wird. Sie werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht an dieser Erkrankung, sondern mit dieser Erkrankung versterben, wie wir leider alle sterben müssen.

Wir haben jedoch viele therapeutische Möglichkeiten, die Ihre Lebensqualität und Lebenserwartung deutlich verbessern. Sie heben die Lebenserwartung so weit, dass Sie durch den Morbus Waldenström nicht beeinträchtigt werden sollte.

Meine Nachricht an Sie

Morbus Waldenström lässt sich meistens gut behandeln. Fast immer lässt sich Beschwerdefreiheit durch die richtige Therapie erreichen. Und die Therapieauswahl wächst stetig: Jährlich bringen neue Forschungserkenntnisse Aussicht auf neue Behandlungsmöglichkeiten. Zugleich handelt es sich bei Morbus Waldenström um eine chronische Erkrankung. Betroffene werden wahrscheinlich nicht an Morbus Waldenström versterben. Vielmehr werden sie mit der Erkrankung leben und dabei eine normale Lebenserwartung erreichen.

Wenn Sie die Erkrankung ernst nehmen und verlässlich an der Behandlung mitwirken, Therapietermine einhalten und Kontrolluntersuchungen wahrnehmen, können die Therapien richtig wirken. Lernen Sie, die Behandlung als Prozess zu verstehen, nicht als eine Reihe einmaliger Termine. Lassen Sie sich von ExpertInnen beraten und tun Sie Ihren eigenen Teil, um Ihre Behandlungsziele zu erreichen. Stellen Sie Fragen und melden Sie Nebenwirkungen, wenn Ihnen solche auffallen. Wenn Sie und Ihr Behandlungsteam zusammenarbeiten, ist Morbus Waldenström eine Erkrankung, die Ihren Alltag wenig beeinträchtigen wird.

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Assoc. Prof. Priv.-Doz. DDr. Philipp Staber: Stand Okt. 2022 | Quellen und Bildnachweis

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