Therapiebegleithunde sind mehr als treue Begleiter – sie eröffnen neue Kommunikationswege und helfen, Ängste zu überwinden, Selbstvertrauen aufzubauen und emotionale Verbindungen zu stärken. Doch was macht ein gutes Therapiebegleithundeteam aus? Wie sieht ihr Alltag aus, und welche Herausforderungen und besonderen Momente prägen diese Arbeit? Mag. (FH) Petra Sallaba gibt spannende Einblicke in ihre Tätigkeit als Therapiebegleithundeführerin. Gemeinsam mit ihrer Australian-Shepherd-Hündin Holly ist sie in sozialen und pädagogischen Bereichen im Einsatz. Erfahre, wie die Ausbildung eines Therapiehundeteams abläuft, welche Eigenschaften ein Hund mitbringen sollte und warum tiergestützte Arbeit so wertvoll ist.
selpers: Können Sie sich und Ihren Hund bitte kurz vorstellen? Wie lange arbeiten Sie bereits als Therapiebegleithundeteam zusammen?
Petra Sallaba: Mein Name ist Mag. (FH) Petra Sallaba, Sozialarbeiterin, zertifizierte Fachkraft für tiergestützte Intervention, Therapiebegleithundeführerin, Vortragende am FH Campus Wien Soziale Arbeit – tiergestützte Intervention in der Sozialen Arbeit, Gründungsmitglied des Vereins dogs4kids. Als Therapiebegleithundeführerin bin ich seit 14 Jahren im Einsatz. Meine erste Hündin Suki war eine Australian-Shepherd-Hündin. Meine derzeitige Arbeitskollegin ist die neunjährige Australian-Shepherd-Hündin Holly.