3. Entscheidungswege

Der Weg zur guten Entscheidung

Der Prozess der Entscheidungsfindung beinhaltet für Sie die Chance, aktiv mitzubestimmen wie es weitergehen soll.

Merkmale einer guten Entscheidung

Eine gute Entscheidung wird unter Einbindung Ihrer Bedürfnisse, Ängste und Wünsche getroffen.

Tipp: Begründen und notieren Sie, wieso Sie sich letztlich so entschieden haben und dies die geeignete Wahl war. So können Sie später jederzeit nachschlagen, warum Sie diese Entscheidungen getroffen haben.

Wie komme ich zu einer guten Entscheidung?

Entscheidungen sind ein Prozess, in dem sie aktiv die einzelnen Phasen mitgestalten können:

  • Klarheit gewinnen: Sie sollten die aktuelle Situation und Ihr Ziel klar definieren.
    • Welche Entscheidung muss getroffen werden?
  • Information einholen: Alle Informationen über die Möglichkeiten und Alternativen, sollten Ihnen aus zuverlässiger Quelle vorliegen.
    • Befragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt, lesen Sie Ratgeber und sprechen Sie mit Angehörigen.
  • Konsequenzen: Alle Risiken sollten diskutiert und abgewogen werden.
    • Eine „Kosten-Nutzen-Rechnung“ aufzustellen kann sinnvoll sein. „Kosten“ sind zum Beispiel Nebenwirkungen und andere Risiken, die eine Therapie vielleicht mit sich bringt.

„Wie würden Sie entscheiden?“

Fragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt: „Wie würden Sie entscheiden?“ Das schafft eine Vertrauensbasis, die unerlässlich für die kommende Zeit sein wird.

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Ja-/Nein-Entscheidungen treffen

Die Entscheidung muss irgendwann getroffen werden. Wenn es die Diagnose zulässt, dürfen Sie sich so viel Zeit nehmen, wie Sie brauchen. Zögern Sie die Therapie aber nicht weiter hinaus, als für Sie unbedingt erforderlich ist. Treffen Sie Ihre Entscheidung so früh wie möglich, aber so spät wie nötig.

Hilfe bei der Entscheidungsfindung

Ja-/Nein-Entscheidungen können besonders schwerfallen, wenn es um die Gesundheit geht. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich Unterstützung dazu holen. Es kann hilfreich sein, mehrere Personen miteinzubeziehen. So kann die Last der Entscheidung geteilt werden und Sie können zufriedener mit der getroffenen Entscheidung sein.

Vor- und Nachteile sammeln

Erstellen Sie eine Liste mit allen Vor- und Nachteilen der jeweiligen Ja-/Nein-Entscheidung. So haben Sie gesammelt alle Argumente vor sich und können sich diese nochmals vor Augen führen.

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Geprüft OA Dr. Martin Schreder und Mag. Philipp Schützl: Stand September 2021

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.

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