5. Unterstützung für mich

Wer kann behilflich sein?

Überlegen Sie, welche Personen in Ihrem Umfeld Sie unterstützen können und welche Unterstützung Sie sich wünschen.

Wen kann ich um Unterstützung bitten?

Neben Ihren ÄrztInnen können Sie auch Familienmitglieder, Freunde oder ArbeitskollegInnen um Unterstützung bitten.

Tipp: Ihre Bekannten können sich ebenfalls als sehr wertvoll in der Unterstützung erweisen. Kollegen zum Beispiel, können durch ein regelmäßiges Update aus der Arbeit ein Stück Alltag vermitteln.

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Was kann bei der Entscheidungsfindung helfen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Prozess der Entscheidungsfindung so aktiv wie möglich mitzugestalten.

Tipps für schwierige Entscheidungen

  1. Vorbereitung – auf die Gespräche, kann viel Druck reduzieren. Tipp: Üben Sie für sich die Fragen laut auszusprechen, um diese im Gespräch dann ohne Sorge stellen zu können.
  2. Gezielt Zeit nehmen – senkt den Entscheidungsstress. Dies schützt Sie davor, eine Entscheidung zu treffen, die kurzfristig passend erscheint. Langfristig könnte Sie jedoch weniger zufriedenstellend sein. Nehmen Sie sich insbesondere Zeit und Freiheiten für sich (Sie können lesen, an die frische Luft gehen, Ihr Hobby ausüben, Freunde treffen, mit anderen Menschen reden).
  3. Perspektive wechseln – Treten Sie einen Schritt zurück. Wie wirkt sich diese Entscheidung auf mich aus? Wie wirkt sie sich auf mein Umfeld aus? Welche Konsequenzen ergeben sich für mich oder mir nahestehende Personen? Was würde ich einer guten Freundin oder einem guten Freund raten?
  4. Selbstfürsorge – Denken sie über die Konsequenzen ihrer Entscheidung nach. Vergessen Sie aber letztlich nicht, für sich selbst und ihre Bedürfnisse am meisten da zu sein. So erzielen Sie den besten Erfolg.
  5. Zweite Meinung einholen – bei Bedarf können Sie sich eine weitere Meinung einholen. Beraten Sie beispielsweise mit einer Ärztin/einem Arzt, PsychologIn, PsychotherapeutIn, LebensberaterIn, mit Ihrer/Ihrem PartnerIn, oder mit Familie und FreundInnen.
  6. Muss es eine Entweder-Oder Entscheidung sein? Denken Sie darüber nach, ob es bei gewissen Entscheidungen die Möglichkeit gibt, mehrere Optionen zu vereinen. Lässt sich so vielleicht eine Gesamtlösung finden?
  7. Zeitreise – bietet die Möglichkeit etwas Distanz zu gewinnen und die Konsequenzen umfassender zu sehen. Versuchen Sie, kurz-, mittel- und langfristige Auswirkungen zu beschreiben und sich in diese hineinzuversetzen.
  8. Entscheidungs-Mindmap – verschaffen Sie sich einen Überblick, welche Optionen Ihnen überhaupt zur Auswahl stehen und welche positiven und negativen Folgen diese haben könnten (mit Farben lässt sich hier gut arbeiten).
  9. Best Case Worst Case Analyse – jede mögliche Option kann sich positiv oder negativ auswirken. Verbildlichen Sie was jeweils der beste oder der schlechteste Eintrittsfall der getroffenen Entscheidung sein könnte. So können Sie sich mögliche Konsequenzen gut vor Augen führen und gezielt darüber nachdenken. Stoßen Sie bei der Analyse auf ein Szenario, dessen schlechter Ausgang recht wahrscheinlich und für Sie sehr bedeutend sein kann, dann vermerken Sie diesen besonders oder sortieren die Option, wenn möglich, aus. Umgekehrt: Ist ein Eintrittsfall sehr unwahrscheinlich oder trotz der Definition als „worst case“ gar nicht so gravierend, können sie diesen auch hervorheben und als möglichen gangbaren Weg festlegen.

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Richtig Informationen einholen

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken darüber, aus welcher Quelle Sie welche Informationen beziehen wollen.

Was muss ich beachten?

  • Medizinisch: Glauben Sie nicht alles was im Internet zu finden ist und lassen Sie sich nicht täuschen (Vorsicht bei Wunderheilern, Patentrezepten, kostspieligen und erfolgversprechenden Methoden). Setzen Sie auf objektive Information. Sie können sich über Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, über Studien, wissenschaftliche Artikel oder verschiedene Homepage-Links von spezialisierten Institutionen sichere Informationen einholen, wie zum Beispiel der Deutschen Krebshilfe.
  • Lebensplanung, Organisatorisches: Bei Entscheidungen, welche die weitere Lebensplanung oder Organisatorisches umfassen, können beispielsweise Krankenkassen, Krebshilfeberatungsstellen, Arbeiterkammern, Foren, Apps, Podcasts, Ratgeber, Selbsthilfegruppen und Feedback von Verwandten oder Bekannten hilfreich sein. Schließen Sie jedoch von anderen Personen nicht automatisch auf sich selbst. Bewahren Sie eine gewisse Distanz, hinterfragen Sie Informationen kritisch.
  • Menge an Informationen: Begrenzen Sie Ihre Informationsquellen, damit Sie den Überblick nicht verlieren. Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche.

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Geprüft OA Dr. Martin Schreder und Mag. Philipp Schützl: Stand September 2021

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.

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