1. Welche Entscheidungen gibt es bei Blutkrebs?

Medizinische Entscheidungen

Blutkrebs ist so individuell wie Sie als PatientIn. Von Ihrer Diagnose und Ihren persönlichen Entscheidungen hängt die weitere Vorgehensweise Ihrer Ärztin/Ihres Arztes ab.

Erste medizinische Entscheidungen bei Blutkrebs

Blutkrebs hat sehr viele Erscheinungsformen. In eine Therapieentscheidung fließen daher zahlreiche Faktoren ein. Dabei kommen Fragen auf wie

  • Brauche ich sofort eine Therapie?
  • Kann mit einer Therapie noch gewartet werden?
  • Muss ich stationär behandelt werden?
  • Ist eine Stammzelltransplantation notwendig?

Weiter unten auf dieser Seite können Sie eine Checkliste mit Fragen an die Ärztin/den Arzt herunterladen. Nutzen Sie diese Sammlung von Fragen bei Ihrem nächsten Arztbesuch um gut vorbereitet zu sein und nichts zu vergessen. Sie können diese Liste natürlich um Ihre persönlichen Fragen ergänzen.

Die Auswahl der passenden Therapie

Die Auswahl der für Sie geeigneten Therapie trifft niemals eine Ärztin/ein Arzt allein. Ihr persönlicher Fall wird von ÄrztInnen verschiedener Fachrichtungen besprochen. Durch den Austausch werden Studienergebnisse und das Fachwissen der einzelnen ÄrztInnen zusammengetragen.

Mein Mitspracherecht bei medizinischen Entscheidungen

Sie als PatientIn haben immer das letzte Wort und entscheiden für oder gegen eine Therapie. Ihre ÄrztInnen erklären Ihnen die Chancen und Risiken und bringen dabei ihre persönliche Einschätzung ein. Sie treffen die Entscheidung am Ende zwar selbst, werden aber von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt nicht allein gelassen.

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Lebensplanung

Mit der Diagnose Blutkrebs kommen auch viele weitere Fragen auf, die nicht pauschal beantwortet werden können. Stellen Sie Ihren behandelnden ÄrztInnen alle anfallenden Fragen.

Anstehende persönliche Entscheidungen

Nicht nur medizinisch, sondern auch privat müssen viele Dinge geklärt werden. Sprechen Sie sich mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt ab und reden Sie ganz offen über persönliche Einflussfaktoren. So können Sie durch Vorschläge und Abstimmung, gemeinsam zu einer Lösung gelangen.

Meine Familienplanung

Manche Therapieformen wirken sich auf die Familienplanung aus. Informieren Sie sich vor Therapiebeginn daher bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Fruchtbarkeit zu erhalten. Infos dazu finden Sie vor Ort in Kinderwunsch-Ambulanzen oder auch bei der Krebshilfe. Hier können Sie entweder online Broschüren lesen oder diese bestellen und direkt nach Hause liefern lassen. Der Ratgeber “Kinderwunsch und Krebs” der Deutschen Krebshilfe enthält viele Informationen zum Thema Familienplanung.

Unterstützung und Hilfe im Alltag

Wer kümmert sich um meine Kinder, während ich bei der Therapie bin? Wer ist für meine Haustiere da? An wen kann ich mich wenden, wenn mir etwas auf der Seele liegt? Ihr persönliches Umfeld kann Sie dabei unterstützen. Zahlreiche Beratungsstellen stehen Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

Beratungsstellen

Sie sind nicht alleine – Beratungsstellen bieten Unterstützung und Antworten auf zahlreiche Fragen an.

Entspannung und Kraft tanken

Wie gestalte ich jetzt meine Freizeit? Wie kann ich mich bestmöglich um mich selbst kümmern? Wie kann ich Energie tanken? Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Passende Erholung setzt neue Energien frei. Bauen Sie Ruhepausen und Entspannungsübungen in ihren Alltag ein.

Probieren Sie die Entspannungsübung weiter unten auf dieser Seite aus, wenn Sie das Gefühl haben eine kleine Pause vom Alltag zu brauchen.

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Organisatorische Fragen

Mit der Diagnose einer Krebserkrankung kommen oft auch Fragen zur finanziellen Absicherung, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht auf. Klären Sie diese rechtzeitig.

Berufliche und finanzielle Fragen

Ob die Ausübung Ihres Berufes weiterhin möglich ist, hängt von Ihrer Behandlung ab. Folgende Beratungsstellen helfen Ihnen gerne weiter: Krebshilfe, Sozialberatung der Klinik oder auch Ihr Betriebsrat.

Nützliche Tipps und eine Checkliste finden Sie auch auf selpers in der folgenden Lektion “Sozial- und Arbeitsrechtliche Herausforderungen bei Krebs”.

Brauche ich eine Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht?

Eine Patientenverfügung hilft ÄrztInnen dabei Ihren persönlichen Wünschen nachzukommen, sollten Sie sich selbst nicht mehr äußern können. In jedem Krankenhaus finden Sie Anlaufstellen, die Sie bei dem Aufsetzen einer Patientenverfügung unterstützen.

In einer Vorsorgevollmacht wird festgelegt, wer Entscheidungen für Sie treffen darf, wenn Sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sind. Sie können beispielsweise Ihre/n EheparterIn oder auch Kinder eintragen lassen. Auch hierfür können Sie sich Unterstützung holen.

Weitere Informationen und praktische Tipps zur Patientenverfügung erhalten Sie in diesem selpers Kurs “Rechte in der Arzt-Patienten-Beziehung”.

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Geprüft OA Dr. Martin Schreder und Mag. Philipp Schützl: Stand September 2021

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.

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