selpers - Mit der Erkrankung am Leben teilnehmen. Was ich für mich tun kann.

Geschichte

Wie entstand die Idee zu selpers?

Meine Mutter hatte Brustkrebs. Und ich kann mich noch genau an den Moment erinnern als sie mir mitteilte, dass sie einen Knoten in der Brust hat, der operiert werden muss. In den darauf folgenden Jahren hatte ich Gelegenheit meine Mutter und ihre Erkrankung zu begleiten.

Die Diagnose Krebs ist für PatientInnen und Angehörige oft mit Verunsicherung, Ratlosigkeit und Angst verbunden. Wie wird die Therapie ablaufen? Wie lange habe ich noch zu leben? Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten? Wie sage ich es meinen Kindern? Diese und andere Fragen prasseln mit der Diagnose Krebs auf die Betroffenen ein.

Meine Mutter hatte eine wundervolle Onkologin, die ihr neben der Therapie auch viele “kleine” Tipps für den Alltag mit Krebs gab. Ich konnte feststellen, wie wichtig gerade diese Empfehlungen für die Lebensqualität meiner Mutter waren. Manchen Rat bekam sie auch vom Psychotherapeuten, von der Ernährungsberaterin und viele von anderen Patientinnen.

Diese Erfahrung hat mich geprägt und den Wunsch geweckt, eine Sammlung solcher Empfehlungen auch für andere PatientInnen verfügbar zu machen. Es entstand die Idee zu selpers.

Zwei Jahre lang haben wir an der Konzeption von selpers gearbeitet. Haben zahlreiche Gespräche mit Betroffenen, mit Angehörigen, mit ExpertInnen geführt und die Idee weiter entwickelt. Leitend dabei war ein Gedanke: chronisch kranke Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen besser mit der Erkrankung zu leben.

In diesem Sinne hoffe ich, dass auch Sie hier Hilfreiches finden und wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute.

Ihre Dr. med. Iris Herscovici

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