3. Chemo- und Strahlentherapie

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Wann wird bei Lungenkrebs eine Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt?

Der Einsatz der Chemotherapie oder auch der Strahlentherapie ist im Wesentlichen davon abhängig, welches Tumorstadium vorliegt.

Ganz grob kann man dabei festhalten, dass, je weiter fortgeschritten das Stadium ist, chirurgische Verfahren in den Hintergrund treten, während strahlentherapeutische Verfahren und medikamentöse Therapieverfahren wie die Chemotherapie mehr an Bedeutung gewinnen.

Warum werden Chemo- oder Strahlentherapie manchmal als Radiochemotherapie kombiniert?

In manchen Fällen kombinieren wir Chemotherapie und Strahlentherapie. Und wir tun das deswegen, weil sich diese beiden Therapiewerkzeuge auch gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken können und weil wir gesehen haben, dass der kombinierte Einsatz wirksamer ist als der Einsatz jeweils nur eines dieser beiden Therapiekonzepte, ja auch oft wirksamer ist, als wenn wir diese beiden Therapiekonzept hintereinander, nacheinander verabreichen.

Die gleichzeitige, oder wie wir das mit dem Fachausdruck nennen, die kombinante Strahlen-Chemotherapie hat hier oft Wirksamkeitsvorteile.

Allerdings muss man auch sehen, dass die Verträglichkeit sicherlich schlechter ist als eine sogenannte sequentielle Therapie, wo man Chemotherapie und Strahlentherapie hintereinander reiht.

Das bedeutet, dass es hier immer eine Abwägung geben muss zwischen dem optimalen Therapieergebnis auf der einen Seite und einer ausreichenden Therapieverträglichkeit auf der anderen.

Sind die Nebenwirkungen dieser Therapien auch heute noch so belastend wie man oft hört?

Ich denke, dass es für Sie als Betroffene eine ganz wichtige Botschaft ist, dass wir in beiden Bereichen, sowohl im Bereich der Chemotherapie als auch im Bereich der Strahlentherapie in den letzten Jahren extreme Fortschritte gemacht haben.

Die Strahlentherapie hat sich technisch enorm weiterentwickelt, und es ist heute wesentlich besser möglich, gesundes Gewebe im Körper effektiv vor den Strahlenschäden zu schützen und gleichzeitig das Tumorgewebe effektiv zu behandeln.

Umgekehrt haben wir moderne Chemotherapie-Medikamente im Einsatz, die ein viel besseres Verhältnis von Wirksamkeit einerseits und Verträglichkeit andererseits haben. Und wir haben, was die Chemotherapie betrifft, zusätzlich auch neue Möglichkeiten, um Nebenwirkungen effektiv abzufedern. Das gilt insbesondere für die chemotherapiebedingte Übelkeit, die früher ein praktisch unausweichliches Problem war, das wir aber heute nur mehr in ganz, ganz seltenen Fällen in ausgeprägter Form beobachten können.

Wie kann ich mich als PatientIn auf eine Chemo- oder Strahlentherapie vorbereiten?

Die wichtigste Vorbereitung auf eine Chemotherapie oder eine Strahlentherapie ist eine umfassende und eine genaue Aufklärung, das heißt, das Gespräch mit Ihrem behandelnden Ärzteteam ist hier ganz besonders entscheidend. Je mehr Informationen Sie bekommen, umso besser sind Sie letztlich auch auf diese Therapiephase vorbereitet.

Und natürlich gilt diese sehr enge Zusammenarbeit auch für die Phase der Behandlung selbst. Das heißt, es ist wichtig, dass Sie sich selbst beobachten und dass Sie bei unklaren Veränderungen, bei unklaren Symptomen in Kontakt mit Ihrem behandelnden Arzt treten.

Nur dann, wenn Ihr Ärzteteam über diese neu aufgetretenen Symptome informiert wird, ist es auch in der Lage, Ihnen entsprechend zu helfen oder Ihnen entsprechende Informationen zukommen zu lassen, was Sie am effektivsten gegen eventuelle Nebenwirkungen selbst tun können.

Wann werden Strahlen- und/oder Chemotherapie eingesetzt?

Chemo- und Strahlentherapie gehören zu den am längsten erprobten Therapieformen bei Krebserkrankungen. Auch bei Lungenkrebs sind sie nach wie vor fester Bestandteil der Behandlung. Dabei muss auch auf mögliche Nebenwirkungen geachtet werden.

Die Radiochemotherapie

Die Kombination aus Strahlentherapie und Chemotherapie nennt man Radiochemotherapie oder auch Chemoradiatio. Durch die Kombination wird die tumorzellzerstörende Wirkung der Behandlung verstärkt.

Ablauf einer Radiochemotherapie

Ein Zyklus besteht aus der Strahlentherapie sowie der Chemotherapieinfusion. Die genaue Dauer und Abfolge wird je nach Wirkstoff und Ihrem gesundheitlichen Allgemeinzustand individuell angepasst.

Mögliche Nebenwirkungen einer Radiochemotherapie

Strahlen und zytostatische Wirkstoffe schädigen Zellen, die sich in Teilung befinden. Deshalb haben sie auch Auswirkungen auf gesunde Körpergewebe mit hoher Zellerneuerung.
Dadurch entstehende Nebenwirkungen können sein:

  • Verdauungsprobleme wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
  • Schluckbeschwerden durch Entzündung der Mundschleimhaut oder Reizung der Speiseröhre.
  • Hautrötung oder sonnenbrandähnliche Erscheinungen, eventuell mit Jucken, Spannungsgefühl oder Schuppung.
  • Vorübergehender Haarausfall.
  • Leichter Reizhusten.
  • Verringerung von weißen Blutkörperchen (Leukopenie) mit erhöhter Infektanfälligkeit.
  • Schädigung von langen Nervenfasern (Polyneuropathie) mit Sensibilitätsstörungen an Händen und Füßen.
  • Fatigue: Eine ausgeprägte Müdigkeit, körperliche Erschöpfung und Antriebslosigkeit. Sie kann eine Folge der Therapie oder der Krebserkrankung selber sein.

HINWEIS: Suchen Sie bei Auftreten von Fieber während einer Strahlen- und/oder Chemotherapie bitte umgehend Ihre behandelnde Ärztin/Ihren behandelnden Arzt auf!

Wussten Sie schon

Die meisten Nebenwirkungen sind vorübergehend und klingen nach Therapieende wieder ab. Zudem kann man vielen Beschwerden vorbeugend und mit lindernden Maßnahmen begegnen. Es können Hautpflegemittel,  Physio- bzw. Ergotherapie und Medikamente z. B. gegen Übelkeit, Durchfall oder Schluckbeschwerden hilfreich sein.

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Wie wirkt eine Strahlentherapie?

Bei einer Strahlentherapie kommen radioaktive Strahlen zum Einsatz. In den allermeisten Fällen ist das eine besondere Form von Röntgenstrahlen. Diese Röntgenstrahlen können, wenn sie auf die Tumorzellen treffen, diese Tumorzellen schädigen, vor allem am genetischen Material dieser Tumorzellen Schäden erzeugen. Und diese Schäden letztendlich können dazu führen und sollen auch dazu führen, dass die Tumorzellen absterben.

Wie läuft eine Strahlentherapie ab?

Eine Strahlentherapie ist im Gegensatz zur Chemotherapie eine Behandlung, die meistens täglich verabreicht wird. Täglich bedeutet in den meisten Fällen: von Montag bis Freitag. Am Wochenende, Samstag und Sonntag, erfolgen jeweils Bestrahlungspausen.

Solche Bestrahlungstherapien gehen dann über unterschiedlich langen Zeitraum. Das bewegt sich zwischen ein paar Tagen und einigen Wochen. Die Dauer der Bestrahlung ist dabei von der Zielsetzung der Bestrahlung abhängig und natürlich auch von der Lokalisation im Körper, wo diese Bestrahlung verabreicht wird.

Wichtig ist dabei, dass Strahlentherapien aufbauende Therapien sind. Das heißt, es ist ganz wichtig, dass man den vorab aufgestellten Bestrahlungsplan auch bis zum Ende quasi verfolgt, bis zum Ende durchziehen kann, weil nur dann gewährleistet ist, dass die verabreichten Strahlen auch eine optimale Wirkung erzielen können.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Strahlentherapie auftreten?

Wenn wir den Tumor mit radioaktiver Strahlung, mit Röntgenstrahlung behandeln, dann ist es letztendlich unvermeidbar, dass diese Strahlung auch durch gesundes Gewebe des Körpers, durch gesunde Organe tritt, um letztendlich an die Tumorzellen, an das Tumorgewebe heranzukommen. Und auch die gesunden Organe, die gesunden Gewebe des Körpers, können durch Röntgenstrahlen geschädigt werden.

Die Art und Weise, das Ausmaß, wie sehr ein Organ auf diese Strahlenschäden empfindlich ist, ist von Organ zu Organ, von Gewebe zu Gewebe äußerst unterschiedlich.

Und die Symptome, die der Patient in diesen Fällen dann erleidet, sind sehr stark davon abhängig, wo diese Bestrahlung durchgeführt wird.

  • Im Brustkorb sind Organe, die von einer Strahlentherapienebenwirkung betroffen sein können, sehr häufig die Lunge selbst. Man spricht von einer sogenannten Strahlenpneumonitis, also einer durch Strahlen bedingten Entzündung des Lungengewebes.
  • Beispielsweise kann aber auch die Speiseröhre von derartigen Strahlennebenwirkungen betroffen sein, was dann unter Umständen zu Schluckstörungen, zu Schmerzen beim Schluckakt und zu Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme führen kann.

Die Bestrahlung bei Lungenkrebs

Die Bestrahlung des Tumors wird auch als Strahlentherapie oder Radiotherapie bezeichnet. Sie erfolgt perkutan, also von außen durch die Haut.

Ziel ist es, eine möglichst hohe Strahlendosis auf den Tumor zu richten. Dabei wird darauf geachtet, umliegendes gesundes Gewebe möglichst zu schonen:

  • Das Bestrahlungsfeld wird so eng wie möglich gehalten.
  • Die Gesamtstrahlendosis wird in Einzelbestrahlungen aufgeteilt.
  • Die Bestrahlungsquelle ist bei manchen Geräten nicht starr auf eine Körperregion gerichtet, sondern bewegt sich kreisförmig um die Patientin/den Patienten herum.

Ablauf einer Strahlentherapie

In einer ersten Besprechung mit den StrahlentherapeutInnen wird auf Basis von CT-Bildern das Bestrahlungsfeld genau festgelegt und auf der Haut markiert.

Anhand der Strahlendosis und der möglichen Einzeldosis wird ein Bestrahlungsplan erstellt.
Beispiel:
Gesamtstrahlendosis = 60 Gy (Gray ist die Maßeinheit für Strahlung)
Einzeldosis = 2 Gy

Bestrahlungsplan: Die Bestrahlung erfolgt 5 Mal wöchentlich über einen Zeitraum von 6 Wochen. Die Einzelbestrahlungen werden ambulant durchgeführt, dauern jeweils nur wenige Minuten und sind nicht schmerzhaft.

HINWEIS: Dieses Schema kann abhängig von Ihrem gesundheitlichen Allgemeinzustand etwas unterschiedlich sein.

Sonderfall vorbeugende Schädelbestrahlung

Bei Vorliegen eines kleinzelligen Bronchialkarzinoms kann eine vorbeugende Bestrahlung des Kopfes durchgeführt werden, um eine Metastasierung im Gehirn zu verhindern. Die Gesamtstrahlendosis beträgt hier nur 30 Gy und wird auf 15 Einzelbestrahlungen aufgeteilt.

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Wie wirkt eine Chemotherapie?

Bei einer Chemotherapie kommen Medikamente zum Einsatz, die direkt eine wachstumshemmende Wirkung auf den Tumor haben oder die direkt in der Lage sind, die Tumorzellen, die den Tumor letztendlich aufbauen und ausmachen, zum Absterben zu bringen.

Der Vorteil dabei ist, dass diese Medikamente sich auf dem Blutweg im gesamten Körper verteilen und damit auch eine Tumorerkrankung behandeln können, die sich bereits auf unterschiedliche Bereiche des Körpers ausgedehnt hat.

Wie läuft eine Chemotherapie ab?

Bei einer Chemotherapie werden Medikamente verabreicht, Chemotherapie-Medikamente. Das kann sehr unterschiedlich ablaufen.

  • Es ist so, dass der Großteil der Chemotherapie-Medikamente nach wie vor in intravenöser Form, also als Infusion, verabreicht wird.
  • In manchen Fällen ist es aber auch möglich, Chemotherapie-Medikamente in Tablettenform oder, wie wir das mit dem Fachausdruck bezeichnen, in oraler Form zu verabreichen.

Wichtig ist dabei zu wissen, dass Chemotherapie so gut wie niemals nur eine einmalige Therapie ist, sondern dass diese Chemotherapie-Verabreichungen immer in ganz bestimmten zeitlichen Abfolgen erfolgen. Wir sprechen von sogenannten Chemotherapie-Blöcken oder Chemotherapie-Zyklen, die wir dann auch aneinanderreihen, um so den optimalen Therapieerfolg zu gewährleisten.

Welche Nebenwirkungen können bei einer Chemotherapie auftreten?

Chemotherapeutika können sehr unterschiedliche Nebenwirkungen verursachen.

  • Einige dieser Nebenwirkungen findet man nahezu bei allen Formen von Chemotherapien. Das sind im Wesentlichen Nebenwirkungen auf das Immunsystem. Chemotherapie kann zu einer vorübergehenden Immunschwäche und damit zu einer Anfälligkeit für fieberhafte Infekte führen. Da ist es für Sie als Patient ganz besonders wichtig, dass Sie hier wachsam sind und dass Sie wissen, dass Fieber, in aller Regel sprechen wir bei einer Temperatur von über 38 Grad von Fieber, dass Fieber für Sie ein Alarmsignal ist und dass Sie sich bei Auftreten von Fieber unmittelbar, sehr rasch mit Ihrem behandelnden Ärzten in Verbindung setzen sollten.
  • Andere, vergleichsweise häufige Nebenwirkungen sind Übelkeit, Appetitstörungen, wobei wir hier heute mit modernen Begleitmedikamenten sehr gut in der Lage sind, diese Nebenwirkungen abzufedern und nur noch in seltenen Fällen wirklich hier hochgradige Nebenwirkungen beobachten können.
  • Der Haarausfall ist früher ein obligates Problem gewesen. Heute haben wir bereits einige Chemotherapie-Medikamente zur Verfügung, die gar keinen oder nur einen sehr geringen Haarausfall verursachen.

Die Wahl der Medikamente hängt dabei wiederum von der Art der Lungenkrebserkrankung ab. Und das ist etwas, was Sie individuell in Ihrem Fall mit Ihrem behandelnden Onkologen besprechen müssen.

Neben diesen allgemeinen Chemotherapie-Nebenwirkungen ist es so, dass die einzelnen Chemotherapie-Medikamente, die wir einsetzen, auch eigene, spezifische, spezielle Nebenwirkungen aufweisen können. Auch hier ist es unmöglich, einen allgemeinen Überblick zu geben. Hier wird es erforderlich sein, dass Sie im Aufklärungsgespräch mit Ihrem Ärzteteam über diese Nebenwirkungen sprechen und möglichst gut informiert sind, was an möglichen Nebenwirkungen im Rahmen einer solchen Therapie auftreten könnte.

Was bedeuten die Begriffe neoadjuvant, adjuvant und definitiv?

In früheren Krankheitsstadien, wo wir zur Chirurgie greifen, wo die Chirurgie die wesentliche Säule der Behandlung darstellt, ist es manchmal erforderlich, dass wir rund um den chirurgisch-operativen Eingriff herum auch eine medikamentöse Therapie zusätzlich durchführen, um die Heilungschancen für diese Patienten zu optimieren.

  • Diese medikamentöse Therapie, in aller Regel ist das derzeit eine Chemotherapie, können wir entweder vor dem chirurgischen Eingriff verabreichen. Das bezeichnen wir mit dem Fachausdruck Ausdruck als neoadjuvante Therapie.
  • Es gibt aber auch die Möglichkeit, diese Chemotherapie nach der Operation zu verabreichen. Dafür wäre der Fachausdruck eine sogenannte adjuvante Chemotherapie.

Welche diese Modalitäten zum Einsatz kommt, ist sehr stark wiederum vom Tumorstadium abhängig.

Eine definitive Therapie ist immer eine Therapie, die zum Ziel hat, eine vollständige Heilung einer Tumorerkrankung zu erreichen. Wir sprechen zum Beispiel von einer sogenannten definitiven Radio-Chemotherapie, wenn wir durch die Kombination von Strahlentherapie und Chemotherapie ein komplettes Absterben der vorhandenen Tumormanifestationen erreichen möchten.

Die Chemotherapie bei Lungenkrebs

Eine Chemotherapie wird zumeist in Form von Infusionen und ambulant verabreicht. Wie bei der Strahlentherapie wird auch hier die Gesamtdosis auf Einzelgaben aufgeteilt.

Die am häufigsten eingesetzten Wirkstoffe für eine Chemotherapie bei Lungenkrebs sind Cisplatin und Carboplatin. Sie werden oft in Kombination mit anderen Zytostatika verabreicht.

Therapien wie eine Chemotherapie können mit unterschiedlicher Zielsetzung zum Einsatz kommen:

Als „definitiv“ bezeichnet man eine Strahlentherapie (mit oder ohne Chemotherapie), wenn sie die alleinige Behandlung darstellt. Zum Beispiel bei lokal fortgeschrittenen jedoch nicht metastasierten Lungentumoren.

Neoadjuvant nennt man eine ergänzende Strahlen- und/oder Chemotherapie vor einer Operation. Ziel ist ein möglichst frühzeitiger Therapieeffekt gegen möglicherweise vorhandene Mikrometastasen sowie die Verkleinerung des Tumors vor seiner Entfernung. Eine neoadjuvante Therapie wird meist alternativ und nicht zusätzlich zur adjuvanten Therapie verabreicht.

Unter adjuvanter Therapie versteht man eine Strahlen- und/oder Chemotherapie nach einer Operation. Ziel ist die Zerstörung von im Körper verbliebenen Krebszellen. „Adjuvant“ bedeutet ergänzend oder unterstützend. Zum Beispiel bei Lungentumoren im Stadium II oder III nach einer Operation.

Ablauf einer Chemotherapie bei Lungenkrebs

Vor jeder Infusion erfolgt ein ärztliches Gespräch sowie, falls erforderlich, eine körperliche Untersuchung. Dabei wird auch das Körpergewicht bestimmt, um die Medikamentendosis individuell zu berechnen. Die Verabreichungsintervalle sind je nach verwendetem Schema unterschiedlich und werden vor Therapiebeginn mit der Patientin/dem Patienten besprochen. Den gesamten Ablauf aus Chemotherapiegaben und Pause nennt man einen Zyklus. Die Zahl der Zyklen ist von der Art der Erkrankung, dem Tumorstadium, dem Allgemeinzustand und dem Therapieansprechen abhängig.

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  • Fragen an die Ärztin/den Arzt bei Lungenkrebs Im hektischen Klinikalltag bleibt häufig kaum Zeit für ausführliche Unterhaltungen. Um sicherzugehen, dass Sie nichts vergessen, können Sie sich mit dieser Fragenliste schon zu Hause auf das Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt vorbereiten und die wichtigsten Fragen schriftlich festhalten.

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Geprüft OA Dr. Georg Pall: Stand 07.09.2020 | AT-3781 | Quellen und Bildnachweis

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