1. Grundlagen der Therapie

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei Psoriasis (Schuppenflechte)?

Bei der Behandlung der Psoriasis unterscheidet man zwei verschiedene Therapieformen:

  • Hautgerichtete Therapien: Diese wirken direkt am Behandlungsort, also direkt auf der Haut. Zu diesen Formen zählen die lokale Therapie, wie auch die Phototherapie.
  • Systemische Therapien: Diese wirken hingegen im gesamten Körper. Hier lassen sich konventionelle Methoden von modernen Therapieformen, wie den Biologika oder den small molecules, unterscheiden.

Wann sollte eine Psoriasis behandelt werden?

Die Behandlung der Psoriasis (Schuppenflechte) ist abhängig vom Schweregrad der Erkrankung und den damit einhergehenden Symptomen. Außerdem wird bei der Behandlung darauf geachtet, welchen Einfluss die Symptome auf die Lebensqualität der betroffenen Person haben. Es werden natürlich auch mögliche Risiken abgeschätzt, bevor sich für oder gegen eine Therapie entschieden wird.

Wer sind meine AnsprechpartnerInnen während der Therapie?

Die/der erste AnsprechpartnerIn während der Therapie ist meist die Ärztin/der Arzt, bei dem man zuerst vorstellig wird. Dies kann sowohl ein/e Hautärztin/ Hautarzt, aber auch die/der Hausärztin/ Hausarzt sein. In den meisten Fällen wird die Therapie von einer/m DermatologIn begonnen, jedoch erfolgt die Behandlung in der Regel in einem Team aus mehreren FachärztInnen. So können auch mögliche Begleiterkrankungen der Psoriasis schnell und gezielt behandelt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Psoriasis-Arthritis, die häufig in Verbindung mit Psoriasis auftritt und dann durch eine/einen RheumatologIn therapiert werden kann.

Entzündungen

Bei der Psoriasis-Arthritis handelt es sich um eine entzündliche Gelenkserkrankung, die bei etwa einem Drittel der Psoriasis-PatientInnen auftritt. Die Symptome der Erkrankung ähneln denen der rheumatischen Arthritis. So leiden die PatientInnen unter geschwollenen und schmerzenden Gelenken, vor allem an den Händen und Füßen. Außerdem kommt es häufig zur Morgensteifigkeit der betroffenen Gelenke.

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Geprüft Assoc. Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Constanze Jonak: Stand August 2023 | Quellen und Bildnachweis

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.