Richtig. Der Body-Mass-Index (BMI) zeigt das Verhältnis von Gewicht und Größe, sagt aber nichts darüber aus, ob das Gewicht aus Fett oder Muskelmasse besteht. Ein hoher BMI bedeutet nicht automatisch Adipositas – Sportler:innen mit viel Muskelmasse haben oft erhöhte Werte. Der BMI allein kann somit keine sichere Diagnose liefern. Werte wie der Taillenumfang können Hinweise auf die Fettverteilung geben. Blutdruck- sowie Blutzuckerwerte zeigen mögliche gesundheitliche Folgen an.
Tipp: Die Diagnose Adipositas sollte immer ärztlich gestellt werden. Falls Unsicherheit besteht, ist eine medizinische Abklärung sinnvoll, um Risiken zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu besprechen.
Falsch. Der Body-Mass-Index (BMI) zeigt das Verhältnis von Gewicht und Größe, sagt aber nichts darüber aus, ob das Gewicht aus Fett oder Muskelmasse besteht. Ein hoher BMI bedeutet nicht automatisch Adipositas – Sportler mit viel Muskelmasse haben oft erhöhte Werte. Der BMI allein kann somit keine sichere Diagnose liefern. Werte wie der Taillenumfang können Hinweise auf die Fettverteilung geben. Blutdruck- sowie Blutzuckerwerte zeigen mögliche gesundheitliche Folgen an.
Richtig. Adipositas ist nicht einfach eine Frage von Disziplin oder Faulheit. Viele Einflüsse spielen eine Rolle – von Genetik bis hin zu gesellschaftlichen Faktoren. Starkes Übergewicht kann unter anderem auch durch genetische Erkrankungen verursacht werden. Übergewicht ist somit nicht immer auf persönliche Lebensstilentscheidungen zurückzuführen und benötigt mehr Verständnis und medizinische Unterstützung.
Tipp: Wenn starkes Übergewicht schon im Kindesalter auftritt, sollten sie frühzeitig mit der Kinderärztin den möglichen Ursachen auf den Grund gehen. Ist die Situation unklar oder die Erklärung für Sie nicht zufriedenstellend, kann auch eine Zweitmeinung helfen.
Falsch. Adipositas ist nicht einfach eine Frage von Disziplin oder Faulheit. Viele Einflüsse spielen eine Rolle – von Genetik bis hin zu gesellschaftlichen Faktoren. Starkes Übergewicht kann unter anderem auch durch genetische Erkrankungen verursacht werden. Übergewicht ist somit nicht immer auf persönliche Lebensstilentscheidungen zurückzuführen und benötigt mehr Verständnis und medizinische Unterstützung.
Richtig. Das Hunger- und Sättigungsgefühl wird durch bestimmte Hormone gesteuert. Ist dieser Mechanismus gestört, kann es zu einem krankhaft gesteigerten Appetit kommen. Das kann eine Ursache für eine früh einsetzende, schwere Adipositas sein. Betroffene Kinder zeigen unter anderem extreme Verzweiflung, wenn ihnen Nahrung verweigert wird.
Tipp: Eltern fallen eine ausgeprägte Gewichtszunahme und auffällige Verhaltensweisen bei ihrem Kind meist zuerst auf. Ist das der Fall, sollten sie frühzeitig mit dem Kinderarzt darüber sprechen. Es könnte eine genetische Erkrankung wie das Bardet-Biedl-Syndrom (BBS) hinter der Adipositas stecken.
Falsch. Das Hunger- und Sättigungsgefühl wird durch bestimmte Hormone gesteuert. Ist dieser Mechanismus gestört, kann es zu einem krankhaft gesteigerten Appetit kommen. Das kann eine Ursache für eine früh einsetzende, schwere Adipositas sein. Betroffene Kinder zeigen unter anderem extreme Verzweiflung, wenn ihnen Nahrung verweigert wird.
Richtig. Das Bardet-Biedl Syndrom zeigt sich neben Übergewicht oft durch Entwicklungsverzögerungen (z. B. Probleme beim Gehen oder Sprechen lernen), zusätzliche Finger oder Zehen, Sehstörungen sowie Nierenprobleme oder kleine Geschlechtsorgane.
Tipp: Die Diagnose des Bardet-Biedl-Syndroms ist schwierig, da das Syndrom selten ist. Viele Kinderärzt:innen haben es in ihrer Laufbahn sehr selten oder noch nie gesehen. Spezialisierte Zentren können weiterhelfen.
Falsch. Das Bardet-Biedl Syndrom zeigt sich neben Übergewicht oft durch Entwicklungsverzögerungen (z. B. Probleme beim Gehen oder Sprechen lernen), zusätzliche Finger oder Zehen, Sehstörungen sowie Nierenprobleme oder kleine Geschlechtsorgane.
Richtig. Adipositas betrifft viele Organsysteme. Mögliche Folgen sind Asthma, Typ-2-Diabetes, Schlafapnoe und Karies. Langfristig kann es auch den Hormonhaushalt und die Spermienqualität beeinflussen, was zu Fruchtbarkeitsproblemen führen kann.
Tipp: Frühe Vorsorge hilft, Spätfolgen zu vermeiden. Bei Übergewicht im Kindesalter sollte daher frühzeitig gegengesteuert werden. Diätolog:innen und Fachkräfte können dabei unterstützen, eine gesunde Ernährung und viel Bewegung konsequent beizubehalten. Bei genetischen Formen der frühen Adipositas gibt es zum Teil auch spezielle Therapien.
Falsch. Adipositas betrifft viele Organsysteme. Mögliche Folgen sind Asthma, Typ-2-Diabetes, Schlafapnoe und Karies. Langfristig kann es auch den Hormonhaushalt und die Spermienqualität beeinflussen, was zu Fruchtbarkeitsproblemen führen kann.
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