Eine bevorstehende Untersuchung oder das Warten auf einen Befund kann die Erkrankung plötzlich wieder stärker in den Vordergrund rücken. Manche Patientinnen schlafen dann schlechter, beobachten ihren Körper aufmerksamer oder denken häufiger an mögliche schlechte Nachrichten.
Nach frühem Brustkrebs kann dabei die Sorge entstehen, dass die Erkrankung zurückkehrt – die sogenannte Rezidivangst. Bei metastasiertem Brustkrebs steht häufig die Angst vor einem Fortschreiten der Erkrankung oder einer nachlassenden Wirkung der Therapie im Vordergrund. Fachleute sprechen von Progredienzangst. Dieser Begriff wird auch für die Angst nach einem frühen Brustkrebs verwendet.
Beide Ängste können auch dann auftreten, wenn aktuell kein konkreter Hinweis auf eine Verschlechterung besteht. Besonders vor Kontrolluntersuchungen, beim Warten auf Befunde oder bei neuen Beschwerden können sie stärker werden.


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