4. Die Therapie gut durchstehen

Transkript

Wie kann ich mein Durchhaltevermögen während der Lungenkrebs-Therapie stärken? Welche Übungen können Beschwerden wie Atemnot oder Schmerzen lindern? Wie können mir mentale Stärke und Resilienz bei schlechten Nachrichten helfen? Dr.in Mag.a Birgit Hladschik-Kermer beantwortet die wichtigsten Fragen:

Wie kann ich mein Durchhaltevermögen während der Therapie stärken?

Eine Chemotherapie oder generell eine Behandlung, Therapie von Lungenkrebs dauert mitunter recht lange. Und da ist es manchmal ganz schwierig, dass man zwischendurch nicht einfach auch den Mut verliert oder sich mal denkt: „Jetzt mag ich nicht mehr.“

Und ich glaube, Sie können Ihr Durchhaltevermögen vielleicht dahingehend stärken, indem Sie einerseits sich immer wieder bewusst machen, wozu Sie das tun, was Sie da tun. Wozu Sie es tun und was Sie damit erreichen können/wollen.

Das heißt, vielen Menschen hilft es, wenn sie sich wirklich, man nennt das Visualisieren, ein Bild machen, auch von der Zeit danach, wenn Sie das durchgestanden haben: Wie es Ihnen dann gehen wird, wie Sie sich fühlen werden. Aber vielleicht, was Sie dann auch tun werden.

Während der Therapie, glaube ich, ist es sehr, sehr wichtig, dass man sich kleine Ziele setzt und sich beim Erreichen dieser Ziele auch belohnt, dass man sich selber auch wirklich was Gutes tut. Dass man nach der Zeit im Krankenhaus sich dann vielleicht selbst ein kleines Geschenk macht oder einfach schaut: „Was würde mir Freude machen? Was würde mir gut tun?“ Also kleine Dinge in regelmäßigen Abständen, auf die man sich auch freuen kann, auf die man auch hinarbeitet.

Also ich glaube, es ist einfach ganz, ganz wichtig, dass Sie in dieser langen Zeit immer wieder für sich selber so kleine Lichtpunkte haben, auf die Sie sich freuen können und wo Sie sich auch ein Stück weit anhalten können. Das ist etwas, was wir alle brauchen, und das brauchen wir ganz besonders, wenn wir einfach Zeiten durchstehen müssen, die schwierig sind.

Was versteht man unter „Adhärenz“, und welche Bedeutung hat sie bei Lungenkrebs?

Also Unter „Adhärenz“ versteht man das Ausmaß, in dem eine Patientin Behandlungsempfehlungen, die Therapie einhält, die zuvor gemeinsam mit Ärztin und Patientin vereinbart wurde.

Das Wichtige beim Adhärenz-Begriff ist: Bei der Adhärenz liegt die Verantwortung dafür, ob Sie die Behandlung durchführen, ob Sie dabeibleiben, nicht nur bei der Patientin und beim Patienten, sondern die Verantwortung liegt auch bei der Ärztin und beim Arzt. Und das beginnt damit, dass quasi gemeinsam eine Entscheidung getroffen wird, was das Beste für die Patientin, für den Patienten ist. Und das heißt: In diese Entscheidung fließt natürlich einerseits mit ein das ganze medizinische Fachwissen, die Expertise, die medizinische Expertise. Aber es soll eine Behandlung gefunden werden, die für den Patienten auch umsetzbar ist, die für den Patienten auch attraktiv ist und eine Behandlung gefunden werden, die auch natürlich die Sorgen, Nöte und Belastungen des Patienten adressiert. Das heißt: Wenn ein Behandlungsplan gemacht wird, sollte das nicht so sein, dass der Arzt, die Ärztin das einfach vorschreibt, sondern das soll interaktiv mit Ihnen besprochen werden. Und je besser Sie als Patient, als Patientin nachvollziehen können, warum das gemacht wird, je mehr Sie das Gefühl haben: „Hier werden auch meine Bedürfnisse berücksichtigt. Hier bekomme ich Unterstützung beim bei meinen Belastungen. Hier werden meine Ängste ernst genommen.“, desto eher werden Sie diesen Handlungsempfehlungen auch folgen können.

Durchhaltevermögen stärken

Die Lungenkrebstherapie erstreckt sich oft über eine lange Zeit. Was kann mir helfen, während dieser Herausforderungen meine Ausdauer und mein Durchhaltevermögen zu fördern?

Das Durchhaltevermögen während der Therapie stärken

Versuchen Sie, sich immer wieder zu vergegenwärtigen, wozu Sie das tun und was Sie damit erreichen können. Das kann Ihnen das Durchhalten erleichtern.

Machen Sie sich ein Bild von der Zeit danach. Stellen Sie sich vor:

  1. wie es Ihnen gehen wird,
  2. wie Sie sich fühlen werden,
  3. was Sie dann vielleicht tun werden.

Setzen Sie sich während der Therapie immer wieder kleine Ziele und belohnen Sie sich, wenn Sie diese erreichen.

„Adhärenz“ und ihre Bedeutung bei Lungenkrebs

Adhärenz bezeichnet das Ausmaß, in dem das Verhalten von PatientInnen mit den Empfehlungen, die mit den behandelnden ÄrztInnen vereinbart wurden, übereinstimmt.

Die Entscheidung über die Durchführung der Behandlung treffen Sie gemeinsam mit Ihren BehandlerInnen. Dabei fließen sowohl die medizinische Expertise als auch Ihre Bedürfnisse, Sorgen und Ängste mit ein.

Transkript

Welche Übungen können bei Atemnot helfen?

Wenn Sie Atemnot verspüren, ist es, glaube ich, ganz wichtig, dass Sie zunächst versuchen, eine für sich selbst entlastende Haltung einzunehmen.

Übung 3: Atemnot lindern: Kutschbock-Haltung

Es gibt hier die Haltung, man nennt es diese Kutschbockhaltung, indem man den Oberkörper so vorbeugt und sich mit den Unterarmen, ich versuche es, ein bisschen vorzumachen, auf den Oberschenkeln abbeugt oder hier, wenn ich einen Tisch hab, die Unterarme auf dem Tisch auflege und so den Oberkörper ein bisschen vorzubeugen, weil das erleichtert einfach die Atmung sehr.

Also das wäre mal das Wichtigste, dass man versucht, eine Haltung einzunehmen, die die Atmung erleichtert.

Und dann wäre es gut, wenn Sie versuchen, sich auf die Ausatmung zu konzentrieren. Ich versuche das jetzt mal mit Ihnen zu machen.

Also wir beugen den Oberkörper vor, und Sie konzentrieren sich auf die Atmung und versuchen bei der Atmung darauf zu achten, dass sich der Bauch ein bisschen nach vor wölbt beim Einatmen und beim Ausatmen wärmt der Bauch wieder ein bisschen kleiner wird.

Es wird nicht gleich gelingen. Aber wenn Sie mit der Zeit schauen, dass Sie ungefähr doppelt so lange ausatmen wie Sie einatmen. Also wir atmen ein, Bauch wölbt sich, wir atmen aus, Bauch wird wieder ein bisschen kleiner.

Wir machen das drei Mal. Wir atmen ein, Bauch wölbt sich. Wir atmen aus. Und dabei sagen Sie sich den Satz: „Es geht vorbei.“ Immer drei Mal ein- und ausatmen. „Es geht vorbei.“

Wenn Sie im Moment ganz akut Atemnot haben, ist es vielleicht schwierig. Dann tun Sie sich schwerer, dass Sie sich beruhigen. Und ich würde Ihnen empfehlen, dass Sie z.B. so eine Übung immer wieder mal zwischendurch machen, wenn Sie dran denken. Weil man kann das auch üben. Und wenn wir so eine Haltung üben, wenn wir diese ruhige Atmung üben, dann können wir sie in einer Situation, wo wir sie akut brauchen, viel leichter anwenden. Und unser Körper und unser Geist entspannen sich viel schneller, und Sie bekommen gleich wieder viel besser Luft.

Welche Übungen können bei Schmerzen helfen?

Es gibt verschiedene Übungen, die die bei Schmerzen helfen können.

Übung 4: Atemnot lindern: Body-Scan

Ich möchte mit Ihnen gerne eine Übung machen. Das nennt sich Body-Scan.

Und ich möchte Sie einladen, dass Sie sich jetzt entweder hinsetzen oder hinlegen, möglichst in einer Position, die für Sie so angenehm wie möglich ist. Sie dürfen sicher aber auch während der Übung bewegen, also Sie müssen jetzt nicht starr liegen bleiben. Aber irgendwie eine Haltung jetzt mal einnehmen, die Ihnen angenehm ist, wo Sie ohne größere Muskelanstrengung sitzen können oder liegen können.

Und ich möchte Sie einladen, dass wir uns einfach zuerst einmal wieder ein bissel auf den Atem konzentrieren und nur schauen: „Wie ist die Atmung?“ Einfach mal schauen, wie die Luft in den Körper hinein strömt und wieder hinaus strömt.

Und wir wandern jetzt mit unserer Aufmerksamkeit zu unseren Füßen. Wir schauen: „Wie fühlen sich die Füße an?“ Spüren Sie den Untergrund? Wenn Sie Schuhe anhaben, können Sie die Schuhe spüren. Versuchen Sie wahrzunehmen Ihre Füße. Sind sie kühl oder warm? Dabei atmen wir einfach weiter.

Und wir gehen jetzt weiter über die Knöchel zu den Waden. Und wir entspannen die Waden. Wir lassen sie ganz los.

Die Knie: Vielleicht haben Sie das Bedürfnis, das eine oder andere Bein zu bewegen, vielleicht zwickt es irgendwo. Spüren sie sich gleich an, beide Knie, oder gibt’s Unterschiede? Wir lassen sie einfach los.

Die Oberschenkel: Wir entspannen die Oberschenkel. Wir spüren, wie die Oberschenkel am Sessel aufliegen oder auf der Unterlage, dem Bett.

Wir haben jetzt so ein Bild von unseren Füßen, Knöchel, Waden, Knie, Oberschenkel.

Gehen weiter zur Hüfte…

und über den Rücken…

hinauf zu den Schultern.

Nehmen Sie sich Zeit. Versuchen Sie, die Unterlage zu spüren. Egal was Sie fühlen, es ist in Ordnung.

Sie gehen zu den Schultern…

über die Oberarme, …

die Ellenbogen, …

Unterarme, …

und die Hände.

Spüren Sie noch einmal, wie Ihr Körper angenehm ruht. Eventuell spüren Sie ein bissel ein Kribbeln in den Händen und Füßen. Eine Wärme.

Wir gehen jetzt noch zum Kopf.

Über den Hals zum Kopf, …

über die Stirn zum Gesicht. Wir entspannen das Gesicht. Und wir nehmen es einfach wahr, wie es ist.

Und wir sind ruhig. Und entspannt.

Wenn Sie mögen, können Sie Ihren ganzen Körper noch einmal durchgehen.

Nehmen Sie noch ein, zwei tiefe Atemzüge.

Atmen Sie tief ein und aus.

Noch einmal tief ein und aus.

Und jetzt strecken wir die Zehen und die Finger und die Arme…

und kommen erfrischt zurück.

Linderung der Beschwerden

Zu den häufigsten Beschwerden, die während der Lungenkrebstherapie möglicherweise auftreten können, zählen Atemnot und Schmerzen. Die folgenden Übungen können dabei helfen, entsprechende Phasen besser zu überstehen.

Übung: Atemnot lindern

Die Kutschbock-Haltung hat ihren Namen von den Lenkern der Pferdekutschen, die in dieser Position eingenickt sind, während sie auf ihre nächsten Fahrgäste warteten.

Kutschbock-Haltung

  1. Beugen Sie sich im Sitzen nach vorn und stützen Sie sich mit den Unterarmen auf den Oberschenkeln ab.
  2. Versuchen Sie, darauf zu achten, dass sich der Bauch beim Einatmen nach vorne wölbt und beim Ausatmen wieder kleiner wird.
  3. Atmen Sie ungefähr doppelt so lange aus, wie Sie einatmen.
  4. Machen Sie das Ganze dreimal und sagen Sie sich dabei immer „Es geht vorbei“.

Übung: Schmerzen lindern

Beim Body-Scan handelt es sich um eine Achtsamkeitsübung, bei der es darum geht, auf den eigenen Körper zu hören und anzunehmen, was gerade da ist.

Body-Scan

  1. Setzen oder legen Sie sich in eine angenehme Position.
  2. Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und beobachten Sie, wie die Luft in Ihren Körper hinein und wieder hinausströmt.
  3. Wandern Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihren Füßen. Wie fühlen sich Ihre Füße an? Spüren Sie den Untergrund oder Ihre Schuhe? Sind die Füße kühl oder warm?
  4. Atmen Sie einfach weiter und gehen Sie über die Knöchel zu den Waden. Entspannen Sie die Waden.
  5. Gehen Sie dann weiter zu den Knien. Fühlen diese sich gleich an oder gibt es Unterschiede?
  6. Scannen Sie auf diese Weise nach und nach Ihren Körper bis zu den Schultern und von dort aus bis zu den Händen und anschließend über den Hals zum Kopf und über die Stirn zum Gesicht.
  7. Spüren Sie, wie Ihr Körper angenehm ruht und nehmen Sie einfach wahr, wie es ist.
Transkript

Wie gehe ich mit einem Rückschlag um?

Es kann passieren, dass trotz der Therapie nicht erwarteter Erfolg eintritt und Sie schlechte Nachrichten bekommen.

Und das ist natürlich etwas, was zunächst ein Schock sein kann oder wie ein Schlag ins kalte Wasser. Und dass man im Moment vielleicht das Gefühl hat: „Hat das jetzt überhaupt was gebracht? War das alles umsonst?“ Dass man natürlich auch traurig ist und verzweifelt ist. Und ich glaube, das Wichtige ist, dass man versucht natürlich, dass man diese Gefühle zulassen darf, dass man darüber sprechen darf.

Es kann auch sein, dass Sie wütend sind. Es kann auch sein, dass Sie wütend sind auf das medizinische Personal, dass Sie das Gefühl haben: „Man hat mich vielleicht schlecht beraten oder schlecht behandelt.“ All das sind ganz natürliche und normale Gefühle. Versuchen Sie, diese Gefühle wirklich auch auszudrücken. Versuchen Sie, mit nahestehenden Menschen auch darüber zu sprechen. Geben Sie sich hier auch Zeit. Und bitte nehmen Sie auch Hilfe an.

Und dann, wenn diese ersten starken Gefühle ein bisschen abgeklungen sind, dann versuchen Sie, Ihren Blick wieder auf das zu richten, was jetzt zu tun ist. Auf das, was jetzt möglich ist. Zu schauen: „Was kann ich jetzt tun, damit es mir besser geht? Welche Möglichkeiten habe ich dennoch?“ Ein Rückschlag bedeutet ja nicht das Ende der Welt. Das bedeutet nicht, dass nichts mehr möglich ist. Die Möglichkeiten haben sich vielleicht verändert, aber es gibt immer Möglichkeiten. Und drum ist es wichtig, dann zu schauen: „Was ist jetzt noch möglich? Was kann man jetzt tun? Was kann ich jetzt tun? Und wer kann mir jetzt helfen?“

Was bedeutet Resilienz und wie kann sie mir helfen?

Unter Resilienz versteht man quasi eine Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Belastungen und Herausforderungen.

Resiliente Menschen sind aber nicht Menschen, die keine Krisen haben, die keine Ängste haben, die keine Sorgen haben. Aber sie haben im Laufe ihres Lebens verschiedene Erfahrungen gemacht oder öfter die Erfahrung gemacht, dass sie herausfordernde Situationen auch bewältigen können oder dass es andere Menschen gibt, die ihnen helfen.

Während einer Behandlung kann Resilienz helfen, dass ich einfach die Behandlung oder die Therapie besser durchstehen kann.

Und was kann ich jetzt ganz konkret tun, um mich quasi widerstandsfähiger zu machen gegenüber den Belastungen?

  • Punkt eins: Was ganz wichtig ist, sind soziale Beziehungen. Soziale Beziehungen haben eine sehr starke protektive Wirkung, eine schützende Wirkung. Das heißt: Wenn Sie sich widerstandsfähiger machen wollen gegenüber diesen Belastungen, mit denen Sie jetzt konfrontiert sind, dann versuchen Sie, Hilfe anzunehmen. Dann versuchen Sie, sich mit Menschen zu umgeben, die Ihnen guttun. Versuchen Sie Kontakt zu halten mit Menschen, die Sie unterstützen.
  • Weiters: Wenn Sie Ihre Resilienz fördern wollen, dann wäre es gut, wenn Sie es schaffen, die Situation zunächst einmal versuchen anzunehmen, wie sie ist, zu sagen: „Okay, das ist jetzt die Situation…“, und dann zu schauen: „Was kann ich jetzt aber daraus machen?“ Was auch die Widerstandsfähigkeit sehr fördert, ist Optimismus. Wenn Sie ein Mensch sind, der ein bisschen Humor hat oder der manchmal auch über Dinge lachen kann oder der dazu tendiert, das Glas auch einmal halb voll zu sehen und nicht nur halb leer, das ist etwas, was auch sehr, sehr helfen kann.
  • Und was auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber momentanen Belastungen stärken kann, ist, wenn Sie sich ein Bild davon machen, was Sie in der Zukunft erreichen wollen, was Sie erreichen wollen mit dieser Behandlung, was passieren wird, wenn Sie diese Belastung durchgestanden haben. Wenn Sie etwas haben, auf das Sie sich auch freuen können, oder wenn Sie etwas haben, wo Sie sagen: „Dafür macht es Sinn, dass ich mich anstrenge.“

Und, was auch hilft, um besser damit zurechtzukommen, ist, wenn Sie quasi die Sache auch zu Ihrer eigenen machen, wenn Sie sich sagen: „Es kommt jetzt auch auf mich an. Was kann ich jetzt auch tun? Was ist mein Anteil? Was kann ich tun, damit es mir auch besser geht? Wo kann ich Hilfe bekommen? Wer kann mir helfen? Was brauche ich jetzt?“

Mit schlechten Nachrichten umgehen

Bei Erkrankungen wie Lungenkrebs kann es im Verlauf immer wieder zu Rückschlägen kommen. Jede/r reagiert in solchen Situationen anders. Trauer und Verzweiflung sind in diesen Situationen genau so normal wie Wut.

Wie gehe ich mit einem Rückschlag um?

Unterdrücken Sie diese Gefühle nicht, sondern versuchen Sie, mit nahestehenden Menschen darüber zu sprechen. Geben Sie sich Zeit, das Ganze zu verarbeiten, und nehmen Sie Hilfe an.

Richten Sie Ihren Blick darauf, was Sie jetzt tun können und wer oder was Ihnen helfen kann, damit es Ihnen besser geht.

Was bedeutet Resilienz und wie kann sie mir helfen?

Resilienz bezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegenüber Herausforderungen und Belastungen. Resiliente Menschen vertrauen darauf, dass sie herausfordernde Situationen bewältigen können und dass es Menschen gibt, die ihnen helfen. Jeder kann seine Resilienz stärken und weiterentwickeln.

Widerstandskraft stärken

Tipps für Resilienz:

  • Umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun und die Sie unterstützen.
  • Versuchen Sie, die Situation anzunehmen, wie sie ist, und schauen Sie, wie Sie das Beste daraus machen können.
  • Versuchen Sie, optimistisch zu sein und das Glas als halbvoll, nicht als halbleer zu sehen.
  • Machen Sie sich ein Bild davon, was Sie erreichen wollen und was passieren wird, wenn Sie diese Belastung durchgestanden haben.
  • Suchen Sie nach Wegen, selbst etwas zu tun, damit es Ihnen besser geht.

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Geprüft Dr.in Mag.a Birgit Hladschik-Kermer: 24.03.2021 | AT-4735

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.

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