Rund um die Prostata kursieren zahlreiche Gerüchte.
Vom angeblichen Zusammenhang zwischen Radfahren und Prostatakrebs bis hin zur Behauptung, häufige Ejakulation würde vor der Krankheit schützen. Doch was davon ist tatsächlich wissenschaftlich belegt? Damit hat sich der Verein PATIO (Patient Involvement in Oncology) intensiv auseinandergesetzt und die wichtigsten Mythen und Fakten herausgearbeitet.
Klar ist: Prostatakrebs ist ein bedeutendes Gesundheitsthema. Mit rund 8.152 Neuerkrankungen im Jahr 2025 zählt er zur häufigsten Krebserkrankung in Österreich. Gleichzeitig steigt die Gesamtprävalenz – also die Zahl der Menschen, die mit einer Krebsdiagnose leben. Etwa jeder 60. Mann ist betroffen. Dadurch verschiebt sich auch der Fokus der Medizin: Es geht längst nicht mehr nur um Prävention, sondern zunehmend um die Frage, wie Betroffene mit der Diagnose leben und welche Möglichkeiten der Behandlung und Unterstützung es gibt.

