5. Finanzielle Unterstützung bei metastasiertem Brustkrebs

Finanzielle Unterstützungen

Sollte Ihre Erkrankung Sie in eine finanzielle Notlage bringen, sprechen Sie bitte den für Sie zuständigen Sozialdienst an. Es kann vorkommen, dass im Laufe einer schweren Krankheit, wie etwa metastasierter Brustkrebs, die Arbeit reduziert oder eingestellt werden muss und deshalb das Geld knapp wird. Umso wichtiger ist es, frühzeitig Informationen beim Sozialdienst einzuholen.

Welche finanzielle Soforthilfe gibt es, wenn eine Notlage entsteht?

Für Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs gibt es zahlreiche finanzielle Unterstützungsangebote. Wichtig ist, dass Sie diese bei Bedarf für sich in Anspruch nehmen.

Einige mögliche Hilfestellungen rund um Finanzen sind:

  • Pflegegeld
  • Behindertenpass/Begünstigungen aufgrund von körperlicher Beeinträchtigung
  • Invaliditäts- oder. Berufsunfähigkeitspension bzw. -rente
  • Wohnbeihilfe
  • Rezeptgebührenbefreiung
  • Rundfunkgebührenbefreiung etc.

Je nach Region können sich diese Hilfsmöglichkeiten unterscheiden. Weitere wichtige Informationen zum Thema finanzielle Unterstützung finden Sie in der Broschüre „Ihr Recht als Patient:in“.

Unterstützung bei der Beantragung von finanziellen Hilfen

Die Beantragung finanzieller und materieller Hilfsmittel kann kompliziert sein. Sollten Sie dabei Schwierigkeiten haben, können Sie sich zum Beispiel an Sozialarbeiter:innen wenden. Diese helfen Ihnen beim Ausfüllen wichtiger Formulare und dem Erstellen von Anträgen.

Auf welche finanziellen Entlastungen habe ich bei metastasiertem Brustkrebs Anspruch?

Mögliche finanzielle Unterstützung bekommen Sie beispielsweise über spezielle Notfallfonds, über die Krebshilfe, Selbsthilfegruppen, Krankengeld, Pflegegeld etc.
Während einer Krebstherapie haben Sie außerdem den Anspruch, Reisekosten, wie beispielsweise das Krankentaxi, erstattet zu bekommen.

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AT-UNB-0845 | Geprüft Mag.a Elisabeth Andritsch und Barbara Pichler: Stand März 2024 | Quellen und Bildnachweis

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.