1. Palliative Behandlung bei Lungenkrebs

Transkript

Was bedeutet der Begriff „palliativ“?

Der Begriff „palliativ“ kommt eigentlich vom Mantel, vom sogenannten Pallium. Der soll Menschen umhüllen und beschützen.

Und eine palliative Therapie zielt darauf ab, Menschen möglichst symptomfrei zu halten. Das bedeutet: Beschwerden, die die Lebensqualität einschränken können –

  • das können Schmerzen sein,
  • das kann Übelkeit sein,
  • das kann Atemnot sein,
  • auch die Psyche spielt eine große Rolle. Ängste, Sorgen für die Zukunft: Wie geht es weiter?
  • Appetitlosigkeit,
  • Muskelschwund,
  • viele, viele Beschwerden,

und die palliative Therapie zielt darauf ab, diese Beschwerden zu lindern, gemeinsam mit einem großen Team, das da zur Verfügung steht. Also das macht nicht eine Person alleine, sondern es steht ein großes Team dahinter.

Was ist das Ziel einer palliativen Therapie bei Lungenkrebs?

Das Ziel einer palliativen Therapie bei Lungenkrebs ist in erster Linie meines Erachtens, dass diese Therapie auch stattfindet. Das heißt, dass Menschen sich trauen, eine palliative Betreuung in Anspruch zu nehmen.

Die Erfahrung zeigt, dass Menschen sehr viele Vorbehalte haben. Das kann von ärztlicher Seite sein, dass man das Gefühl hat, es ist vielleicht zu früh für eine palliative Betreuung, weil das Wort so verbunden ist mit Lebensende, Angst, Schrecken. „So weit bin ich noch nicht…“

Und in Wahrheit ist es aber so, dass man immer etwas verbessern kann. Zusätzlich vielleicht zur Therapie, die gegen die Krebserkrankung wirken soll. Das widerspricht sich nicht, kann eine palliative Therapie Beschwerden und Symptome lindern.

Genauso kann eine palliative Therapie bei Lungenkrebs aber auch dann zum Tragen kommen, wenn therapeutische Optionen ausgeschöpft sind. Das heißt, wenn man sagt: „Ich habe Chemotherapie gehabt, ich habe Strahlentherapie gehabt, ich habe eine Operation gehabt, mein Körper schafft’s nicht mehr, ich bin schwach, ich weiß nicht mehr weiter.“ Dann sind wir da. Und wir wollen ein bisschen Angst nehmen, für die Menschen da sein und dafür sorgen, dass das Leben solange wie möglich schön bleibt.

Welche SpezialistInnen sind in einem Lungenkrebs-Palliativteam?

Ja, ein Lungenkrebs-Palliativteam braucht natürlich viele verschiedene Spezialistinnen und Spezialisten.

Das kann sein, oder das soll sein, je nachdem, jeder braucht ein bisschen etwas anderes:

  • Atemtherapie,
  • physikalische Therapie
  • Es gibt auch die sogenannte Pulmonale Kachexie, das heißt, dass durch die Muskelschwäche, durch den Muskelschwund die Atemmuskulatur nicht mehr so gut funktioniert. Das kann man trainieren.

Ein ärztliches Team, das dahintersteht, das zusammenarbeitet

  • mit Lungenspezialisten,
  • gegebenenfalls mit Thorax-Chirurginnen und -Chirurgen,
  • ein pflegerisches Team, das spezialisiert ist darauf, Menschen zu betreuen mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen,
  • eine Ernährungsberaterin,
  • eine Sozialarbeiterin, die versucht zu organisieren: Wie kann es zu Hause weitergehen? Was braucht man vielleicht für Behelfe, damit es im häuslichen Umfeld funktioniert?
  • Ergotherapie, wenn man nicht mehr so gut mit den motorischen Fähigkeiten ist, nicht mehr so gut greifen kann. Das ist für den Alltag sehr, sehr wichtig.
  • Es bedarf eines großen Teams ehrenamtliche Mitarbeitende. Die gehören auch zu einem Palliativteam. Die stehen dazu zur Verfügung, mal zu sagen: „Ich erledige Bankgeschäfte für Sie. Ich bringe Ihnen was, was Sie brauchen können, was Ihnen helfen kann.“
  • Psychologinnen, Psycho-Onkologinnen, die dafür da sind, zu entlasten und bei Ängsten, Sorgen, Depressionen zur Verfügung stehen.
  • Gegebenenfalls PsychiaterInnen.
  • Alle anderen fachlichen Disziplinen können mit eingebracht werden.

Also wie Sie sehen, ist so eine palliative Therapie wirklich etwas sehr Umfassendes, und jeder Mensch braucht ein bisschen etwas anderes. Das kann man im Vorhinein nicht genau festlegen, was dann die Einzelne oder der Einzelne braucht.

Palliativtherapie einfach erklärt

Eine Lungenkrebserkrankung im fortgeschrittenen Stadium ist in vielen Fällen nicht mehr heilbar. Man spricht dann von einer chronischen Erkrankung. Das Ziel palliativer Therapie ist, dass PatientInnen so gut wie möglich damit leben können.

Was bedeutet „palliativ“?

Das Wort „palliativ“ stammt aus dem Lateinischen. „Pallium“ bedeutet „Mantel“. Im englischen Sprachraum wird der Begriff „Palliative Care“ verwendet, was übersetzt ummantelnde Fürsorge oder Betreuung heißt.

Die Palliativmedizin versteht sich als medizinische Fachrichtung, die sich rundum fürsorglich um die Betreuung ihrer PatientInnen kümmert. Der Mensch steht im Mittelpunkt und jeder Patient/jede Patientin wird nach individuellen Bedürfnissen betreut.

Die Ziele einer palliativen Betreuung

Die Palliativmedizin versorgt und begleitet PatientInnen mit weit fortgeschrittener (Lungenkrebs-)Erkrankung bei ihren Beschwerden, Sorgen und Ängsten.

„Palliative Care“ will

  • Symptome lindern,
  • körperlich entlasten und stärken,
  • die Selbstbestimmung der PatientInnen fördern und
  • in jeder Situation helfend beistehen.

Palliative Betreuung ist individuell, ganzheitlich und umfassend mit dem Ziel einer Lebensverlängerung bei höchst möglicher Lebensqualität.

KrebspatientInnen und Palliativtherapie

Im Rahmen einer Palliativtherapie wird zusammen mit Ihnen abgewogen, welche Therapien welche Vor-und Nachteile haben. KrebspatientInnen unter palliativer Betreuung benötigen in der letzten Lebensphase oft weniger intensive und belastende Behandlungen.

Das Palliativ-Team

Ein Palliativ-Team setzt sich nicht nur aus ÄrztInnen wie LungenspezialistInnen und OnkologInnen zusammen, sondern auch aus TherapeutInnen unterschiedlichster Fachrichtungen und anderen helfenden Kräften. Gemäß der Bedeutung des Wortes „pallium“ werden Sie als PatientIn von verschiedenen BetreuerInnen in unterschiedlichen Lebensaspekten umsorgt.

SIE ALS PATIENTIN

werden unterstützt von

ÄrztInnen und PflegerInnen

AtemtherapeutInnen

Physio- und ErgotherapeutInnen

SozialarbeiterInnen

ErnährungsberaterInnen

SeelsorgerInnen

PsychoonkologInnen

Ehrenamtliche MitarbeiterInnen

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Wann ist eine palliative Therapie bei Lungenkrebs sinnvoll?

Im Falle von Lungenkrebs hat man herausgefunden in einer sehr prominent veröffentlichten Studie im New England Journal of Medicine, das ist in der Medizin ein sehr anerkanntes Journal, dass eine frühe Betreuung bei Lungenkrebs nicht nur die Lebensqualität verbessert hat, was bedeutet hat, dass es

  • zu weniger Angst kam,
  • zu weniger Symptomlast,
  • zu weniger Depression,
  • sondern auch dazu geführt hat, dass die Patientinnen und Patienten länger gelebt haben.

Was war palliative Betreuung im Rahmen dieser Studie? Eigentlich gar nicht so aufwendig. Man hat die Menschen im Laufe von drei Wochen gefragt: „Was kann ich für Sie tun? Wo fehlt es vielleicht? Was könnte man verbessern?“

Das hat ein Palliativ Team gemacht. Und dann hat man das verglichen mit einer Standard-onkologischen Therapie. Und das Outcome, wie man in der Medizin sagt, das heißt, der Erfolg war viel besser bei jenen, die früh eine palliative Betreuung erhalten haben.

Was bedeutet jetzt „früh“? — Bei Erstdiagnose einer fortgeschrittenen Erkrankung.

In der Realität ist es natürlich so, wenn Sie eine Krebserkrankung haben, Sie haben andere Sorgen. Sie überlegen sich: „Wie organisiere ich mein Leben? Wie organisiere ich meinen Beruf und meine Familie?“ und haben vielleicht gar nicht die Zeit, sich um eine palliative Betreuung zu bemühen.

Oder Sie wissen nicht, was das bedeutet.

Und dann ist vielleicht der Zeitpunkt da zu fragen: „Gibt es eine Palliativstation? Gibt’s ein Palliativteam? Gibt es vielleicht eine ambulante Betreuung, wo ich hingehen kann?“, damit Sie das möglichst früh in Anspruch nehmen können?“

Für wen kommt eine palliative Betreuung in Frage?

Palliative Betreuung kommt für jene in Frage, die viele Sorgen haben. Ich sage es ein bisschen überspitzt: Die bei der Türe herein wollen. Das bedeutet: Wenn Sie als Patientin oder Patient den Eindruck haben: „Meine Ärztin, mein Arzt hat nicht genug Zeit.“ Sie sitzen in einer Ambulanz und bekommen ein Arztgespräch. Es herrscht Zeitdruck, und Sie haben das Gefühl, Sie können Ihre Sorgen nicht ansprechen.

Das ist in der Medizin natürlich so, dass wir uns alle sehr bemühen. Aber Zeit ist ein limitierender Faktor.

Und ein Palliativteam oder eine palliative Betreuung hat den großen Vorteil, dass hier verschiedene Disziplinen zusammenarbeiten. Und so kommt dieser Mantel zustande, der Sie umhüllen und beschützen soll und Ihnen ermöglicht, jene Dinge zu verbessern, die Ihnen persönlich am Herzen liegen.

Ab wann soll man mit palliativer Betreuung beginnen?

Mit einer palliativen Betreuung sollte man dann beginnen, wenn man, zumindest sagen das die Studien, die es dazu gibt, an einer fortgeschrittenen Erkrankung leidet, die nicht heilbar ist, unmittelbar nach Erstdiagnose.

Ich persönlich sehe das nicht so streng, weil ich mir denke, wenn Sie viele Beschwerden und Probleme haben, können Sie auch, wenn Sie die Chance haben, dass Ihre Krebserkrankung geheilt wird, eine palliative Betreuung in Anspruch nehmen, wenn Sie an belastenden Symptomen leiden, wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot, Appetitlosigkeit, Müdigkeit.

Das sind Dinge, die ganz häufig sind. Und dann können Sie eine palliative Betreuung in Anspruch nehmen, um den eigenen Körper und auch den Geist zu stärken.

Wann palliative Behandlung sinnvoll ist

Palliative Betreuung bedeutet nicht ausschließlich Sterbebegleitung, sie geht weit darüber hinaus. Wenn Sie als LungenkrebspatientIn das Gefühl haben, eine umfassende Betreuung zu benötigen, sind Sie bei der Palliativmedizin in den richtigen Händen.

Der beste Beginn einer palliativen Betreuung

Palliative Betreuung bringt Ihnen als PatientIn die meisten Vorteile, wenn rechtzeitig damit begonnen wird. Im Falle einer fortgeschrittenen Lungenkrebserkrankung wäre dies die Zeit unmittelbar nach der Diagnosestellung. Aber Sie können sich auch zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit in palliativmedizinische Betreuung begeben.

Eine frühe palliative Behandlung

  • lindert körperliche Beschwerden wie Atemnot, Schmerzen, Husten oder Übelkeit,
  • hilft bei Ängsten, depressiven Verstimmungen oder Schlaflosigkeit,
  • stärkt Ihre Ressourcen und hilft Ihnen bei Lebensentscheidungen,
  • erhöht Ihre Lebensqualität und verlängert Ihre Lebenserwartung.

Das Palliativteam kann, wenn es für Sie als LungenkrebspatientIn erforderlich ist, rasch auf Ihre persönlichen Bedürfnisse reagieren.

Für wen ist palliative Therapie sinnvoll?

Die Palliativmedizin steht für alle PatientInnen in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium bereit, denen ihre Beschwerden, Sorgen und Ängste den Alltag schwer machen.

Wenn Sie sich mit Ihrer Lungenkrebserkrankung nicht ausreichend betreut fühlen oder die Herausforderungen durch Ihre Erkrankung Sie belasten, ist eine palliativmedizinische Einrichtung die richtige Stelle für Sie.

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Was bringt Patienten eine palliative Behandlung?

Lungenkrebspatientinnen und -patienten, so kann ich es zumindest aus unserer Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses berichten, profitieren sehr stark von dieser sogenannten multimodalen Behandlung. Das heißt:

  • Wir achten nicht nur auf das Körperliche,
  • wir achten auch auf das Psychische.
  • Wir achten auf das soziale Umfeld. Wer sind Sie als Mensch? Was macht Sie als Menschen aus? Wie ist Ihre Geschichte? Jeder Mensch hat eine Geschichte, eine Vergangenheit, eine Gegenwart, eine Zukunft. Und es sollte nicht immer nur die Erkrankung im Vordergrund stehen.

Auf einer Palliativstation lässt sich sehr vieles organisieren. Wenn Sie Lungenkrebs haben, haben Sie manchmal starke Atemnot. Lungenkrebs kann auch zu Schmerzen führen. Lungenkrebs kann dazu führen, dass Sie keinen Appetit haben, dass Sie an Gewicht verlieren. Und hier kann Ihnen eine palliative Betreuung dabei helfen, dass sich Ihr individueller Zustand nach Ihren Vorstellungen verbessert.

Hat palliative Betreuung Folgen auf die Krebstherapie?

Wenn Sie unter laufender Krebstherapie stehen, das bedeutet, wenn Sie Chemotherapie bekommen, wenn Sie Strahlentherapie bekommen, können Sie trotzdem eine palliative Betreuung in Anspruch nehmen. Das widerspricht sich nicht. Die palliative Betreuung soll in diesem Fall dazu dienen, Ihre Symptome zu lindern.

Auf Palliativstationen ist es so, dass Therapien, die gegen die Tumorerkrankungen verabreicht werden, im Grunde nicht gegeben werden. Vereinzelt Tabletten werden schon verabreicht, aber die intravenösen Therapien oder die aufwendigen Chemotherapien werden auf onkologischen Stationen verabreicht, weil die darauf spezialisiert sind.

Das Ganze widerspricht sich aber nicht. Also entweder, wenn Sie auf einer onkologischen Station liegen, können Sie von einem Palliativteam besucht werden oder Sie können eine Palliativambulanz aufsuchen, oder Sie können jemanden fragen, der sich auskennt in Palliativmedizin, der Sie zusätzlich betreut. Es widerspricht sich in keinster Weise.

Ob es einen Einfluss hat auf ihre Krebstherapie, kann ich persönlich nur sagen: Einen möglichst positiven Einfluss, weil auch Nebenwirkungen, die einerseits durch die Erkrankung entstehen können, aber auch durch die Therapie, mit einer guten palliativmedizinischen Betreuung gelindert werden können.

Welchen Einfluss hat palliative Behandlung auf meine Lebensqualität und Lebenszeit?

Lebensqualität und Lebenszeit sind natürlich sehr große Wörter, weil sie etwas sind, das für jeden Menschen etwas anderes bedeutet.

Die Frage ist immer, oder die Erfahrung zeigt, was bedeutet Lebensqualität? Für die meisten Menschen bedeutet das, möglichst selbstständig zu sein, einigermaßen unabhängig zu sein, den Alltag genießen zu können.

Das alles möchte eine palliative Therapie ermöglichen, indem man wirklich versucht, auf mehreren Ebenen, d. h. auf einer körperlichen Ebene, auf einer psychosozialen Ebene, d. h. Ihr Umfeld zu stärken, Ihr Zuhause so einzurichten, dass Sie sich wieder wohlfühlen können, dass Sie auch möglichst beweglich bleiben und aber auch auf einer spirituellen Ebene. Das hat jetzt nicht notwendigerweise was mit Religion zu tun, sondern das sind Ihre Werte und Vorstellungen, dass man all das mit einbindet.

Und erfahrungsgemäß denken sich die meisten Menschen am Anfang: „Ich habe ein bisschen Angst, was kommt da alles auf mich zu? Die schicken mir da fünf verschiedene Leute vorbei, die mit mir sprechen wollen.“

Erfahrungsgemäß ist es eine Beziehung, die entsteht, und Sie selber suchen sich aus, mit wem Sie diese Beziehung eingehen. Und es kann jemand sein, wo Sie vielleicht vorher Vorbehalte hatten und wo Sie sich denken: „Das war nie Thema in meinem Leben.“ Und plötzlich stehen Sie einem Menschen gegenüber, mit dem Sie eine Beziehung knüpfen. Und das ist das Schöne in der Palliativtherapie, dass es so ein vielseitiges Gebiet ist und Ihnen auch auf vielseitiger Ebene helfen möchte.

Nutzen palliativer Therapie

So umfassend wie die palliative Betreuung, so vielfältig ist auch der Gewinn für Sie als LungenkrebspatientIn. Die vielen Möglichkeiten spezieller Therapien, die Stärkung Ihres Selbstbewusstseins und die Verbesserung Ihres Befindens bringen große Vorteile mit sich.

Was bringt palliative Betreuung für LungenkrebspatientInnen

LungenkrebspatientInnen profitieren von dem ganzheitlichen Behandlungsansatz palliativer Therapie. Viele therapeutische Maßnahmen werden auf Ihre Erkrankung zugeschnitten.

Sie erhalten Unterstützung bei Atembeschwerden oder Schmerzen, bei Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust oder Übelkeit. Darüber hinaus haben Sie bei Bedarf einen Beistand, in Phasen von Traurigkeit, Niedergeschlagenheit oder von Ängsten sowie bei alltäglichen Problemen und spirituellen Fragen.

Die Auswirkungen auf die Krebstherapie

Eine palliative Betreuung steht nicht im Widerspruch zu einer laufenden Chemo-, Strahlen- oder Immuntherapie. Sie erfolgt ergänzend zu Ihrer Krebstherapie.

Eine palliative Begleitung wirkt sich positiv auf den Verlauf einer Krebstherapie aus, da sie Symptome und auch Nebenwirkungen lindert und so Ihr Befinden verbessert.

Lebensqualität und Lebenszeit

  • Vor allem eine frühzeitig beginnende palliative Betreuung verlängert nachweislich die Lebenserwartung. Die optimale Behandlung von körperlichen Symptomen und psychischen Herausforderungen wirkt sich positiv auf die Lebenszeit aus.
  • Die Lebensqualität steht im Zentrum. Palliative Betreuung ist darauf ausgerichtet, dass Sie als LungenkrebspatientIn so lange wie möglich Ihre Selbständigkeit, soziale Geborgenheit und Lebensfreude erhalten.

Der Mensch als Ganzes

Während einer palliativen Behandlung steht nicht immer ausschließlich die Krankheit im Mittelpunkt. Es geht um Sie als Mensch mit Ihrer Lebensvergangenheit, Ihrer Gegenwart und Zukunft.

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Geprüft Assoc.-Prof.in Priv.-Doz.in Dr.in Eva Katharina Masel, MSc: Stand 23.12.2020 | AT-4357

Die Kurse sind kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, sondern ein Beitrag dazu, PatientInnen und Angehörige zu stärken und die Arzt-Patienten-Kommunikation zu erleichtern.

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