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Die Diagnose Lungenkrebs wirkt sich nicht nur auf PatientInnen, sondern auch auf Angehörige aus. Erfahren Sie mehr zum Umgang mit der Diagnose, wie Sie sich gegenseitig unterstützen können und worauf Sie achten sollten, um Ihre Lebensqualität zu fördern. Der Betroffene und Patientenvertreter Franz Buchberger geht im folgenden Kurs auf die wichtigsten Fragen ein.

Franz Buchberger zu Lungenkrebs und Angehörige

Ich bin der Franz Buchberger, bin selbst Betroffener von Lungenkrebs. Ich hatte Lungenkrebs und bin geheilt. Das heißt: Ich hatte fünf Zyklen Chemotherapie und bin dann operiert worden. Und jetzt bin ich von diesem Lungenkrebs befreit.

Nachdem ich geheilt worden war, habe ich dann die Selbsthilfegruppe Lungenkrebsforum Austria gegründet mit dem Ziel, Betroffenen helfen zu können, meine Erfahrungen den Betroffenen mitteilen zu können und selbstverständlich auch mit den Angehörigen Kontakt aufnehmen zu können. Denn diese Selbsthilfegruppe ist ja nicht nur für die Betroffenen, sondern besonders auch für die Angehörigen da, damit sie die Erfahrungen austauschen können und damit sie in dieser Gruppe auch Kraft schöpfen können und damit sie wissen, wie sie mit ihren Angehörigen in dieser Situation umgehen.

In diesem Online-Kurs möchte ich meine Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe, die ich in meiner Familie gemacht habe und die ich auch in der Selbsthilfegruppe gemacht habe, Ihnen als Angehörige weitergeben, damit Sie wissen, wie es mir gegangen ist, wie ich mit dieser Situation umgegangen bin. Vielleicht können Sie etwas lernen daraus, vielleicht können Sie Kraft schöpfen daraus. Und ich möchte Ihnen auch sagen, welche Erfahrungen ich in der Selbsthilfegruppe mit den Betroffenen und mit den Angehörigen dort gemacht habe, damit Sie auch daraus etwas lernen können, damit Sie daraus auch Ihre Erfahrungen machen können.

Lungenkrebs und Angehörige

Lungenkrebs betrifft nicht nur die Erkrankten selbst. Mit Bekanntwerden der Diagnose verändert sich auch das Leben ihrer Angehörigen und Freunde. Häufig leiden diese sehr mit den Betroffenen mit und Verunsicherung und Angst können sich breit machen. Zugleich besteht der Wunsch, den/die KrebspatientIn so gut wie möglich zu unterstützen. Doch wie gelingt das am besten?

In diesem Kurs erhalten Sie nützliche Tipps für den Umgang mit KrebspatientInnen. Sie lernen, die Bedürfnisse der Betroffenen besser zu verstehen und erfahren, wie Sie  bei der Bewältigung von Problemen im Alltag helfen können.

Inhaltliche Leitung

Franz Buchberger

Franz Buchberger
Betroffener und Patientenvertreter

Franz Buchberger ist Gründer und Obmann der Selbsthilfegruppe „Lungenkrebsforum Austria“. In dieser engagieren sich PatientInnen, Angehörige und MedizinerInnen, um ein Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen und über moderne Diagnose- und Therapieverfahren zu informieren. Dem ehemaligen Lungenkrebspatienten Franz Buchberger ist es eine Herzensangelegenheit, seine Erfahrungen mit Betroffenen und Angehörigen zu teilen und diesen im Umgang mit der Krankheit beizustehen.

Kostenlos und ohne Anmeldung
Kursdauer: 79 min

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Inhalte

  1. Die Diagnose Krebs ist eine enorme Belastung für PatientInnen und Angehörige. Wie erleben KrebspatientInnen die Diagnose und welches Verhalten wünschen sie sich von ihren Angehörigen?
    00:21:03
  2. Eine Krebserkrankung bedeutet einen tiefen Einschnitt in das bisherige Leben. Welche Veränderungen bringt das für die PatientInnen mit sich und welche Hilfe können Angehörige bieten?
    00:14:34
  3. Für Menschen mit Lungenkrebs ist der Alltag oft nur schwer zu bewältigen. Welche Entlastung können Angehörige konkret bieten und welche Möglichkeiten gibt es, die Lebensqualität der Erkrankten zu erhöhen?
    00:14:22
  4. Eine Umstellung des Lebensstils kann bei der Bewältigung der Krebserkrankung helfen. Am leichtesten gelingt diese, wenn die Angehörigen mitmachen. Hier finden Sie Tipps zur Rauchentwöhnung und zur Ernährungsumstellung.
    00:16:48
  5. Angehörige von LungenkrebspatientInnen unterliegen einer enormen Belastung. Um diese bewältigen zu können, sollten sie bewusst an sich selbst denken, sich Auszeiten gönnen und Unterstützung suchen.
    00:10:29
  6. 00:01:36

Geprüft Franz Buchberger: Stand 19.11.2020 | AT-4214

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